Die Weihnachtspuppe

Manche Dinge schaffen es irgendwie nie in den Blog. Ich laufe jeden Tag daran vorbei und ärgere mich darüber, da es ja auch für mich ein Tagebuch ist, deswegen versuche ich mal ein bisschen aufzuholen. Also Punkt eins: Die Weihnachtspuppe. Nachdem ich meinem Engelchen ja zu ihrem ersten Geburtstag eine Puppe genäht habe und sie beim Nähen dabei war, hat sich meine Prinzessin auch eine Puppe gewünscht. Sie hat ja schon eine, allerdings wollte sie eine mit langen Haaren. Das war ihr größter Weihnachtswunsch und ich habe ihn ihr natürlich sehr gern erfüllt.

Für die Haare habe ich ein Perücke gehäkelt und die Haare eingeknüpft. Meine Tochter liebt es, ihrer Puppe die Haare zu flechten und zu frisieren. Seitdem kann sie das wirklich gut – inzwischen auch schon ein bei sich selbst.

Seitdem ist die Puppe wirklich immer und überall dabei. Genäht habe ich sie nach diesem Buch*. Nur das Perückenhäkeln habe ich im Video gelernt. Wer schon länger meinen Blog liest, kennt vielleicht den Stoff vom Puppenkleid. Meine Tochter fand es jedenfalls ganz toll, dass die Puppe das gleiche Kleid hat wie sie. Auch wenn das Nähen in der Größe wirklich fummelig ist. Ich habe es immerhin genau so genäht wie mein Webwarekleid. Mit Nahtreißverschluss und allem Pipapo.

Außerdem habe ich noch eine weiße Strumpfhose genäht. Dazu gab es auch eine neue Puppenwiege* von der Oma. Nachdem die alte ziemlich schnell kaputt gegangen ist, haben wir dieses mal eine ganz besonders stabile genommen. Hier können sich sogar die Kinder reinlegen (und ihr könnt Euch vorstellen, wie oft das Engelchen schon dadrin liegen musste!).

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Findus ist wieder da!

(Werbung, weil Stoffprobenähen) Hier hat diese Woche die Schule angefangen und es wird schon richtig herbstlich. Da passt der neue Findus sehr gut in die Stimmung und zaubert einem ein Lächeln auf die Lippen.

Ich habe wieder ein Kragenshirt genäht, vielleicht muss ich doch mal ein Tutorial dazu machen.

Es gibt ein Paneel und dazu Kombistoffe.

Findus gibt es heute Abend bei Stoff&Liebe!

Die letzten Sommerbasics!

Vor dem Sommer habe ich verschiedene einfarbige Basics genäht. Ich schaue mich immer die schon bestehenden Kleider an und suche dazu passende Unifarben heraus. Da gibt es dann immer ein Set aus Body und Leggins, diesmal habe ich z. T. zwei Leggins in einer Farbe genäht, einmal in kurz und einmal in lang. Die Sets sind alle in Größe 80. Das erste gab es in blau.

Das zweite Set gab es in rot:

Das dritte in lila.

In rosa gibt es auch noch einen Body und eine Leggins, aber die haben es nicht vor die Kamera geschafft. Der Body ist ein Regenbogenbody und die Leggins ist nach einem eigenen (unveröffentlichten) Schnitt. Wie macht ihr das? Näht ihr die basics auch selbst oder kauft ihr lieber?

Dinos für den Großen

Mein Großer wächst im Moment so langsam, dass ich gar nicht so viel nähen muss.  Trotzdem nähe ich zwischendurch immer mal wieder ein Teil in der nächsten Größe, damit ich dann nicht in Stress komme, wenn er einen Schub macht.

Gerade wenn es toller Stoff daher kommt, kann ich natürlich nicht nein sagen. Die Dinos von Stoff&Liebe hatten wir schon in petrol und in blau gefallen sie mir noch besser.

Im Moment nähe ich für ihn am liebsten solche Kragenshirts, die sehen nicht mehr so kindlich aus und ich kann super die Paneele verarbeiten, die normalerweise eigentlich zu kurz sind.

Den Stoff gibt es am Freitag wie immer morgens und abends.

Nur für mich!

Schon bei der Tasche für meine Mutter habe ich ja geschrieben, dass ich unbedingt noch eine für mich nähen möchte. Das habe ich sogar noch vor dem Urlaub geschafft. Ich laufe ja normalerweise nur mit Hipbag herum, da passt das Nötigste hinein. Nur wenn ich für die Kinder etwas zu Trinken oder einen Snack mitnehmen muss, reicht die Hipbag nicht mehr.

Verwendet habe ich wie bei der Tasche für meine Mutter Puschenleder. Die Tasche ist wieder komplett einlagig genäht, d. h. innen sieht man die raue Lederseite.

Für die Tasche vorne habe ich noch ein Rest Bioleder verwendet. Das lässt sich nämlich im Gegensatz zum normalen Puschenleder wunderbar besticken. 

Innen passt genau meine geliebte Edelstahlflasche*  (mit diesem Verschluss*) hinein. Ich habe sogar extra eine Unterteilung genäht, damit sie nicht umkippen kann. Brauche ich die Flasche nicht, lässt sich die Unterteilung einfach an den Rand klappen und man hat keinen Platzverlust.

Außerdem habe ich im Gegensatz zu der Tasche von meiner Mutter auch noch ein Extra-Fach für mein Smartphone* genäht. Das war eine ganz schöne Fummelei, weil man die Innentaschen so anbringen muss, dass sie von der Außentasche verdeckt werden. Eindeutig der Nachteil bei der einlagigen Nähweise.

Als Träger habe ich extra breites Baumwollgurtband verwendet, dass ist schön weich beim Tragen.

Natürlich gibt es auch innen wieder eine extra Tasche für Wertsachen.

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Pauli-Schwimmbadtasche

(Werbung, weil Stoffprobenähen) Natürlich musste der Große auch eine eigene Schwimmbadtasche habe. Genau genommen habe ich seine Tasche als erstes genäht.

Für ein Kleidungsstück aus diesem schönen Softshell, den es am Freitag Abend bei Stoff&Liebe gibt, ist mein Sohn doch schon zu groß. Aber eine Tasche wollte er sehr gerne daraus haben.

Die Tasche ist einlagig genäht. Innen gibt es noch ein extra-Fach für Wertsachen.

Die Reißverschlüsse sind von Snaply.

Die Tasche ist groß genug für alle seine Badesachen. Einen Rest Softshell habe ich noch. Daraus gibt es mit Sicherheit noch eine kleine Softshelljacke. Das habe ich nur vor dem Urlaub leider nicht mehr geschafft.

Volantjacke

Für den Urlaub habe ich auch noch eine Volantjacke genäht. Gerade bei so Überziehteilen finde ich es sehr wichtig, dass sie eher neutral gehalten sind und zu vielen Kleidungsstücken passen. Also nehme ich am liebsten uni oder einfarbig gemusterte Stoffe. Diese Sweatjacke ist jedenfalls ein absolutes Lieblingsteil, weil es auch zu vielen Kleidern passt.

Das Schnittmuster zu meiner Volantjacke habe ich noch nicht Probenähen lassen (auch wenn ich selbst die meisten Größen inzwischen durchgenäht habe). Das wird hier definitiv ein Winterprojekt. Aber natürlich nur, wenn ihr auch Lust darauf habt?

Hier die Version mit einer Kapuze. Ansonsten habe ich die Jacke ja schon oft mit Bubikragen genäht.

Hierfür muss ich aber sicher noch etwas am Schnittmuster basteln. Ein Kragen brauch einfach einen kleineren Halsausschnitt als eine Kapuze. Wir haben die Jacke jedenfalls schon oft getragen, und sie passt auch hoffentlich noch eine ganze Weile.

Natürlich habe ich für die Prinzessin auch eine Jacke genäht.

Sonnenhüte II&III

Ich versuche ja immer möglichst alles im Blog zu zeigen, was ich so nähe. Für mich ist es ja auch ein persönliches Tagebuch und ich bin doch immer wieder erstaunt, wenn ich zurück blicke, wie viel es doch ist, und wie viel doch immer noch fehlt. Also habe ich doch noch Fotos vom Sonnenhut herausgesucht, den mein Engelchen Anfang der Jahres getragen hat. 

Auch hier ist das Schnittmuster wieder ein Sonnenschein, diesmal mit der Diva- Krempe aus dem Mix-It Ebook.

Und dann noch der letzte Sommerhut in diesem Jahr, diesmal passend zu diesem Kleidchen, wieder ein Sonnenschein mit Diva-Krempe.

Diesen hier mag ich besonders gerne. Dem Engelchen stehen die kräftigen Farben einfach sehr gut!

Kuschelpüppchen

Wenn man so nähwütig ist wie ich, ist der Urlaub immer ein bisschen etwas wie ein kalter Entzug. Diesmal habe ich vorgesorgt, und mir für den Urlaub ein Projekt mitgenommen, dass man auch mit der Hand nähen kann. Ich habe zu Hause vorgearbeitet und die Sachen, die ich immer mit der Maschine nähe schon fertig gemacht und dann den Rest mit in den Urlaub genommen.

Genäht habe ich drei süße kleine Püppchen.

Sie haben die perfekte Größe für kleine Babyhände.

Der Körper ist aus kuscheligem Nicki, gefüllt mir reiner Schafswolle. Das Handnähen hat mir ganz besonders große Freude gemacht, es ist irgendwie so meditativ und viel gemütlicher als hinter der Nähmaschine zu sitzen.

Diese hier habe ich aus lang gehütetem Nicki genäht. Ich mag sie besonders gerne.

Die Haare sind aus Alpaka Wolle und nur aufgestickt, damit sie nicht abgerissen werden können. Meine Kinder haben die Puppen jedenfalls schon in ihr Herz geschlossen.

Die Anleitung für den Kopf habe ich wie immer aus diesem Buch*, die Körperform ist selbst gezeichnet und die Mütze ist eine leicht veränderte Zwergenmütze im Miniformat. Wie macht ihr das? Nehmt ihr auch etwas zu nähen mit in den Urlaub?

Sonnenhüte fürs Engelchen

Noch vor dem Urlaub, habe ich für mein kleines Engelchen zwei neue Sonnenhüte genäht. Ich habe Anfang des Sommers schon einen genäht, der passt aber nun leider nicht mehr. 

Genäht habe ich ihn passend zu diesem Kleid.

Als Schnitt habe ich den Sonnenschein verwendet. Mit der kleinen Krempe. Das ist besonders praktisch für Tragebabys. Mein Mädel war ja immer noch nie im Kinderwagen. Wir haben es einmal versucht und es ist im Protest geendet. Mir soll es recht sein. Ich bin sowieso die totale Tragemama. Vom Gewicht geht es hier auch noch ganz gut, vor allem, weil sie ja doch schon einige Strecken selbst läuft und man dann Pausen hat.

Ich habe mir extra Mühe gegeben, damit hinten das Muster passt. Es ist mir auch fast gelungen.

An der Seite nähe ich immer von außen ein Band auf und dadurch ziehe ich dann die Kordel zum regulieren. Auf jeden Fall hat das Engelchen im Urlaub viele bewundernde Blicke geerntet. Den anderen Hut zeige ich Euch bald.