Die nächste Softshelljacke

(Werbung, weil Stoffprobenähen) Ich habe Euch ja schon geschrieben, dass ich im letzten Monat ganz viele Jacken genäht habe. Die nächste darf ich jetzt zeigen. Sie ist nicht für meine Tochter, sondern für die Tochter meiner Freundin. Das Engelchen hat sie aber trotzdem für die Fotos Probe getragen.

Die Größe ist noch sehr üppig, ihr seht hier Größe 92 an einem Kind mit Körpergröße 86.  Es empfiehlt sich wirklich, den Schnitt passgenau zu nähen.

Mein Mädel trägt gerade noch ihre alte Jacke in Größe 80 aus dem Ebook, die ist aber schon sehr eng. Für den Winter habe ich noch eine Jacke in 86 aus Wollwalk genäht, die ich hier noch nicht gezeigt habe. Die passt hier gerade perfekt.

Genäht habe ich die normale Weite mit dem großen Gürtel in lang.

Dazu gab es noch eine Softshellhose wie immer nach meinem Jumpsuit-Schnitt.

Hier habe ich ein Größe 98 genäht und zu der Saumlänge noch 6 cm hinzugefügt. So konnte ich auch hier die versteckten Bündchen nähen. Für alle, die bislang hier beim Nähen geflucht haben: ich habe tatsächlich eine Möglichkeit gefunden, hier auch zu stecken. So kann man nähen, ohne dass die Nähte schief werden.

Auf einen Teil der Tropfen habe ich Applikationen aus Jackenstoff genäht. Hierbei sind auch ein paar Reflektoren dabei. So ist das Kind auch im dunkeln gut erkennbar.

Der Softshell lässt sich super verarbeiten und ist hier auch nicht zu dick unter der Maschine. Ich konnte alle Nähte ohne Probleme absteppen.

Für die Taschen habe ich Regenbogenreißverschluss verwendet.

Den wunderschönen Softshell gibt es in vier verschiedenen Farbkombinationen morgen bei Stoff und Liebe.

Mein Snaply-Backstage-Outfit

(Werbung) Letztes Wochenende war ich bei Snaply eingeladen. Schon vor zwei Jahren war ich (damals noch hochschwanger) auf dem tollen Event und auch dieses Jahr habe ich mich sehr darauf gefreut. Auch wenn ich dieses mal nur kurz dabei sein konnte hat es sich wirklich für mich gelohnt. Es war so toll, die vielen netten Menschen kennen zu lernen. Außerdem gab es tolle Workshops für uns. Doch davon später. Natürlich musste ich mir für das Wochenende ein neues Outfit nähen. Entschieden habe ich mich für eine Mamacita und dann habe ich es endlich mal geschafft, meinen Boleroschnitt auf meine Größe zu übertragen.

Ich mag sehr gerne etwas längere Schnitte, nur leider bin ich immer so verfroren, dass ich unbedingt etwas zum drüberziehen haben muss. Ich kann nicht einfach so ein Shirt anziehen ohne Pulli drüber. Da ist dann ein Bolero eine schöne Alternative.

Ich habe die Bündchen diesmal ebenfalls aus Sweat gemacht, und nicht wie beim Kinderschnitt aus Bündchenware. Das finde ich für Erwachsene einfach passender und es klappt erstaunlich gut. Beim Kinderschnitt muss ich das auch einmal testen. Allerdings muss man dafür die Bündchenlänge anpassen.

Bestickt habe ich den Bolero hinten mit einem selbstdigitalisieren Celtic knot. Auch die Ärmel habe ich unten bestickt. 

Natürlich habe ich vorher vergessen, die Applikation der Stickdatei auszuschneiden. Das habe ich zum Glück noch morgens vor dem wegfahren gemerkt. So hatte ich eine schöne Beschäftigung für den Zug.

Bei Snaply gab es dieses mal wieder vier verschiedene Workshops zu erleben. Besonders gefallen hat mir das sticken mit der punchneedle.

Wenn man den Dreh mal raus hat, geht das echt Ratzfatz und wenn ihr mal bei Instagram schaut, könnt ihr sehen, was man für tolle Sachen damit machen könnte.

Auch sehr spannend war der Workshop von Vlieseline. Leider konnte ich ihn nicht vollständig besuchen, weil ich nur einen Tag bleiben konnte (mein Mann hatte am Sonntag ein Konzert) aber es war trotzdem sehr interessant, die neuen Materialien zu testen (ich sag nur: dehnbares Vliesofix!!!!!).

Dann haben wir noch Makranäh gemacht. Das war nicht so mein Ding, zumindest nicht mit so dicken Kordeln. Das gefällt mir optisch nicht so gut. Im vierten Workshop sind wir im Stoffhimmel gelandet – dem neuen Stofflager von Snaply. Dort durften wir uns eine fiktive Bestellung zusammensuchen und uns dann noch Stoff aussuchen. Ich sag Euch, ich stand davor und wusste einfach nicht weiter. So viele schöne Stoffe! Letztendlich habe ich dann einen wunderschönen Jersey und einen Wollwalk gewählt. Auf Instagram könnt ihr noch ein paar Schnappschüsse von diesem tollen Wochenende sehen.

Laterne, Laterne…

… Sonne, Mond und Sterne (Werbung weil Stoffprobenähen).

So langsam weiß das Engelchen schon, was es für Kleider anzieht. Es werden dann schon bestimmte Outfits gefordert. Da freue ich mich natürlich immer, wenn es einen Stoff gibt, der so kindgerecht ist, wie diese Laternenkinder.

Fürs Fotoshooting hatte das Mädel das erste mal eine Laterne in der Hand (die der Große in der Schule gebastelt hat) und war spontan begeistert. Es war zwar etwas schwierig, dass die Laterne noch auf dem Stab blieb, aber sie hatte ihren Spaß dabei.

Genäht habe ich ein langärmeliges Trotzkopfkleidchen in Größe 92 und eine Leggins. Das Set ist noch viel zu groß, sie trägt eigentlich erst 80/86, aber ich habe das Set zweimal genäht, und die Tochter meiner Freundin ist schon etwas größer. Wenn ich zwei gleiche Kleidchen nähe, bin ich immer froh, wenn ich nur eine Größe ausschneiden muss.

Im Moment hängt der Saum noch auf dem Boden und die Ärmel und die Beine sind umgekrempelt.

Die Laternenkinder gibt es heute Abend bei Stoff&Liebe

Pauli-Softshelljacke

Ich habe in den letzten Woche vier Jacken genäht. Für mich ist das immer ein sehr zeitaufwändiges Projekt, tatsächlich habe ich mal abgestoppt und festgestellt, dass ich 6 Stunden für eine Jacke brauche. Mit Schnittmuster ausschneiden, Stoff zuschneiden und allem Pipapo. Trotzdem nähe ich wirklich gerne mein Softshelljackenschnittmuster. Gerade so aufwändige Projekte bekommen mit der Zeit etwas wirklich meditatives.

Diese hier habe ich für den Sohn meiner Freundin genäht. Gewählt habe ich die gerade Teilung in Größe 110.

Den schönen Pauli-Softshell habe ich mit roten Reißverschlüssen und Jackenstoff kombiniert. Auch das elastische Falzband und die Bündchen habe ich in rot bekommen. Das finde ich immer eine ganz schöne Herausforderung, alles Zubehör in einer Farbe zu bekommen.

Hinten habe ich den kleinen Gürtel aufgenäht.

Ganz besonders mag ich die Details, wie die Kapuzenblende mit dem Pauli drauf.

Die anderen Jacken muss ich jetzt auch mal endlich fotografieren.

Wie lange sitzt ihr an einer solchen Jacke?

Ebook Bolero online!

So, es ist mal wieder vollbracht! Ich weiß, dass viele von Euch hier schon hibbeln, und das Wetter ist auch ganz danach: Mein Bolero-Ebook ist online!

Ich habe es auch gleich in mein Menü eingepflegt (ganz brav, damit ich es nicht vergesse), ihr findet es hier!

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim nachnähen und freue mich immer über Feedback! Wenn ihr das Teil genäht habt verlinkt doch bitte den Schnitt bei Insta & Co mit #schnabelinasbolero damit sie auch gefunden werden. Ich freu mich drauf!

Gerne dürft ihr auch das Bildchen oben mitnehmen und teilen.

Die Boleros aus dem Probenähen

Hier kommen sie, die Boleros aus dem Probenähen. Das Ebook ist auch schon fertig, muss nur noch ein letztes mal Korrektur gelesen werden. Drei Versionen habe ich gebraucht, bis ich mit der Passform zufrieden war, also nicht alle gezeigten Boleros entsprechen der finalen Passform. Auch das Material ist wichtig. Der Stoff sollte nicht zu labberig sein, da es sich sonst am Bündchen zu stark wellt. Deswegen empfehle ich Euch Wintersweat. Da finde ich die Passform am schönsten. Wobei mit einer guten Bügelarbeit auch Jersey geht. 

Vielen lieben Dank an meine tolle Probenähtruppe!

Morgen oder so gibt es dann das ebook!

Ein Strauß voll Jeans

Wenn mein Sohn mal wieder einen Wachstumsschub gemacht habe, nähe ich meistens nicht nur eine Hose, sondern einen ganzen Haufen. Das geht beim Zuschneiden schneller und so habe ich das Thema meistens erst einmal vom Tisch. Auf Schnittvariationen habe ich meistens keine Lust. Mein Großer mag seine Jeans nach meinem Schnitt und will auch nichts anderes anziehen. Auch die Erwähnung, ich könnte ja mal einen Reißverschluss mit Knopf in die Hosen einnähen wurde rigoros abgelehnt. Macht nix, finde ich. Sieht man ja sowieso nicht unter dem Shirt.

Also gab es sechs neue Jeans nach dem bewährten „wie immer“ Prinzip! Kennt ihr das auch?

Ich habe zwei verschiedene Blautöne verwendet. Außerdem unterscheiden sie sich in den verwendeten Baumwollstoffen. Jetzt muss ich nur noch gefütterte für den Winter nähen.  Da warte ich aber ab, bis ich auf dem Stoffmarkt war, da gibt es einfach noch die beste Jeansstoff-Auswahl.

Die Weihnachtspuppe

Manche Dinge schaffen es irgendwie nie in den Blog. Ich laufe jeden Tag daran vorbei und ärgere mich darüber, da es ja auch für mich ein Tagebuch ist, deswegen versuche ich mal ein bisschen aufzuholen. Also Punkt eins: Die Weihnachtspuppe. Nachdem ich meinem Engelchen ja zu ihrem ersten Geburtstag eine Puppe genäht habe und sie beim Nähen dabei war, hat sich meine Prinzessin auch eine Puppe gewünscht. Sie hat ja schon eine, allerdings wollte sie eine mit langen Haaren. Das war ihr größter Weihnachtswunsch und ich habe ihn ihr natürlich sehr gern erfüllt.

Für die Haare habe ich ein Perücke gehäkelt und die Haare eingeknüpft. Meine Tochter liebt es, ihrer Puppe die Haare zu flechten und zu frisieren. Seitdem kann sie das wirklich gut – inzwischen auch schon ein bei sich selbst.

Seitdem ist die Puppe wirklich immer und überall dabei. Genäht habe ich sie nach diesem Buch*. Nur das Perückenhäkeln habe ich im Video gelernt. Wer schon länger meinen Blog liest, kennt vielleicht den Stoff vom Puppenkleid. Meine Tochter fand es jedenfalls ganz toll, dass die Puppe das gleiche Kleid hat wie sie. Auch wenn das Nähen in der Größe wirklich fummelig ist. Ich habe es immerhin genau so genäht wie mein Webwarekleid. Mit Nahtreißverschluss und allem Pipapo.

Außerdem habe ich noch eine weiße Strumpfhose genäht. Dazu gab es auch eine neue Puppenwiege* von der Oma. Nachdem die alte ziemlich schnell kaputt gegangen ist, haben wir dieses mal eine ganz besonders stabile genommen. Hier können sich sogar die Kinder reinlegen (und ihr könnt Euch vorstellen, wie oft das Engelchen schon dadrin liegen musste!).

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Findus ist wieder da!

(Werbung, weil Stoffprobenähen) Hier hat diese Woche die Schule angefangen und es wird schon richtig herbstlich. Da passt der neue Findus sehr gut in die Stimmung und zaubert einem ein Lächeln auf die Lippen.

Ich habe wieder ein Kragenshirt genäht, vielleicht muss ich doch mal ein Tutorial dazu machen.

Es gibt ein Paneel und dazu Kombistoffe.

Findus gibt es heute Abend bei Stoff&Liebe!

Die letzten Sommerbasics!

Vor dem Sommer habe ich verschiedene einfarbige Basics genäht. Ich schaue mich immer die schon bestehenden Kleider an und suche dazu passende Unifarben heraus. Da gibt es dann immer ein Set aus Body und Leggins, diesmal habe ich z. T. zwei Leggins in einer Farbe genäht, einmal in kurz und einmal in lang. Die Sets sind alle in Größe 80. Das erste gab es in blau.

Das zweite Set gab es in rot:

Das dritte in lila.

In rosa gibt es auch noch einen Body und eine Leggins, aber die haben es nicht vor die Kamera geschafft. Der Body ist ein Regenbogenbody und die Leggins ist nach einem eigenen (unveröffentlichten) Schnitt. Wie macht ihr das? Näht ihr die basics auch selbst oder kauft ihr lieber?