Fünf auf einen Streich!

Mein Großer brauchte mal wieder lange Hosen. Nachdem ich so etwas gern in Serie nähe, weil es schneller geht habe ich gleich mal fünf Hosen zugeschnitten und dann einmal zwei und einmal drei parallel genäht (nach der Absteppfarbe). Trotzdem sieht keine Hose wie die andere aus – es sind doch individuelle Einzelstücke.

Nr. 1 mit einer süßen Ente (das nächste mal werde ich die Farben vorher am Pc aussuchen, dann passen sie besser, die Bezeichnungen sind doch sehr irreführend.)

Nr. 2: hier hatte ich einen Piratenstoff als Dekostoff, da musste dann natürlich ein Schiff her.

Nr. 3: diesmal aus Cord. Als Kombistoff hatte ich noch die Janea-Vögelchen ebenfalls aus Cord, da musste dann auch ein Vögelchen drauf gestickt werden.

Nr. 4: mit der wunderschönen Wolf-Sticki. Ich mag solche schlichten Stickereien, die nicht allzu lange brauchen (und nicht so viele Farbwechsel haben).

Nr. 5: mein persönlicher Liebling mit Hamburger-Liebe-Tulpen, die mich zu einer selbst digitalisieren Fischappli inspiriert haben.

Hier noch einmal alle auf einen Streich – natürlich nach meinem Hosenschnitt (ohne Reißverschluss, dafür mich Bündchen und Gummizug) und in Größe 116! Der Jeans/Cord ist größtenteils vom Stoffmarkt, ich mag diese Coupons sehr gerne und brauche dringend mal wieder Nachschub.

Welche gefällt Euch am besten?

Wendelieblingskleid

Ich wollte für den Herbst unbedingt noch ein Lieblingskleidchen nähen. Nachdem mir nur Cord zu langweilig und nur Baumwollstoff zu dünn für den Herbst waren habe ich beide Stoffe kombiniert, zweilagig genäht und als Wendekleidchen genäht. Ich gebe zu, das ist alles andere als einfach (und ich musste auch noch mal auftrennen, weil ich die erste Naht gleich falsch gemacht hatte), aber das Ergebnis lohnt die Mühe finde ich.

 Ich hatte diesmal sehr Probleme beim fotografieren. Rot ist da sehr undankbar.

Natürlich mit Body und Leggins dazu.

Den Schnitt vom Lieblingskleidchen gibt es bei dawanda.

Der Baumwollstoff ist ein Coupon vom Stoffmarkt. Ein toller Stenzo-Stoff, der Cord ist ebenfalls von dort.

 Für meine schmale Maus nähe ich in der Weite 86 und in der Länge 92.

 Wo ein Kind ist, das ist das andere nicht weit – die beiden hatten ihren Spaß beim Shooting!

 Mal sehen, ob ich das Experiment wiederhole. Beim zweiten mal geht es ja immer etwas besser.

Kinderröckli – Webwareversion

Heute morgen schnell genäht.
Diesmal habe ich unten ein Schrägband angenäht. Das betont die Weite des Rockes und gibt schönen Stand.

 Aus Hamburger Liebe Eulencord.

„Da, Eulen Shuhuuu!“

Ich habe den Rock schon mal in Größe 92 genäht. So passt er auch noch im Herbst. Der Stoff hat zum Glück gerade noch gereicht. Ich hatte ihn schon vor längerem von einer lieben Leserin als Dankeschön bekommen. Vielen Dank noch einmal!
Zum Probenähen für dieses Röckli gehts hier entlang!

Verdeckt mit Untertritt….

Immer wieder werde ich gefragt, ob es meine Schnabelin(asH)ose nicht auch mit verdecktem Reißverschluss zu nähen ist. Jetzt habe ich einmal den ersten Schritt getan und zwei Hosen genäht. Es war gar nicht so einfach, weil der Schnitt nicht für den angeschnittenen Beleg geeignet ist. Also musste ich einen extra Beleg konstruieren. Zum Glück habe ich dieses Buch hier – das ist für solche Sachen extrem hilfreich. Ich habe ja die Schnitterstellung gar nicht gelernt, das ist bei mir eher „learning by doing“.
Ich muss noch ein bisschen verändern damit der Reißverschluss ganz unter dem Beleg verschwindet und dann digitalisieren, gradieren und eine Anleitung schreiben.

Ansonsten gefällt mir die Hose auch mit verdecktem Reißverschluss sehr gut!

Standesgemäße Verpackung

Mein Großer ist gerade in dem Alter, in dem mit Begeisterung Weihnachtslieder gesungen werden. Wir haben den Weihnachtsliederbär ein ganz tolles und sehr umfangreiches Liederbuch für die Winter- und Weihnachtszeit. Damit wir noch lange daran Freude haben können, habe ich einen Bucheinband genäht.

 Ein bisschen appliziert….

 …und ganz viele Lesezeichen dran gemacht, damit man die Lieblingslieder auch schnell findet. Farbkodiert mit Bügelperlen.

 Ich bin oft im Unterricht schockiert, wie wenige Weihnachtslieder die Kinder kennen. Das sind oftmals vielleicht eine handvoll.

Dabei macht es so viel Freude gemeinsam zu singen.
Was ich an diesem Buch besonders liebe sind die wunderschönen Illustrationen.

Also wer noch ein Geschenk sucht wird hier ja vielleicht fündig.

Geldbörse „Resti“

Es gibt Sachen, die stehen ewig auf der „to sew“ -Liste und man kommt nie dazu. Manchmal hat man dann einfach Glück und wird quasi gezwungen, dieses Projekt in Angriff zu nehmen. So ging es mir mit diesem Nähstück. Ich wollte immer schon mal einen Geldbeutel nähen, habe mich aber nie aufraffen können. Dann kam eine Mail von Patti, ob ich nicht ihren neuen Geldbeutel „Resti“ Probenähen wollte. Natürlich wollte ich! Im Laufe der Woche ging dann das Projekt fast unter, bis ich dann bei einer Bloggerin einen fertigen Geldbeutel entdeckte. Hier ist durch meine Arbeit so viel los, dass ich gar nicht dazu gekommen bin und es fast vergessen hatte. Naja, gestern Abend habe ich mich dann noch schnell hingesetzt, alles zugeschnitten und angefangen zu nähen. Heute zwischen Tür und Angel habe ich ihn dann noch schnell fertig gemacht. Gerade noch rechtzeitig, Morgen geht das Ebook online.

 Ich finde das Ebook sehr gelungen. Der Geldbeutel ist wirklich leicht zu nähen. Einzig das Schrägband zum Schluss ist etwas fieselig. Vielleicht verstürze ich das nächste mal den Geldbeutel einfach.

Er hat eine schöne handliche Größe. Als Material habe ich Cord genommen. Weil ich natürlich mal wieder kein Volumenvlies da hatte habe ich Bodenwischtücher zum füttern genommen. Das geht gut und der Geldbeutel hat dadurch einen schönen Stand.
Danke Patti!

Tüfteleien

Wer mich kennt, weiß dass ich gerne herum tüftele und ewig an meinen Schnitten feile. Mein neuestes Projekt ist ein Hosenschnitt für meinen Großen. Die letzten drei Jahre ist er ja (fast) nur in Nickykuschelhosen unterwegs gewesen. So langsam ist aber hier die Nickyzeit für ihn vorbei und so musste ein richtiger Hosenschnitt her. Mir schwebte ein schlichter, schmaler Jeans-Schnitt vor, mit besonderen Details. Ich mag nämlich sehr gerne einfache Jeanshosen mit schönen Baumwollstoffen aufpeppen. Gerade einfarbige Jeans oder Cordstoffe sehen so toll aus, wenn man sie mit bunten Stoffen kombiniert. Da passt eigentlich fast alles dazu und man kann gut Reste verwerten. Ich habe lange überlegt, wie ich das anstellen soll, da Webware ja doch viel dünner ist als Jeans und ich nicht patchen wollte. Zuallererst habe ich einen Hosengrundschnitt entworfen und Probe genäht. Beim Probe nähen bin ich immer sehr schlampig, da passen weder Nähgarn noch sonst etwas zusammen. Es muss nur schnell gehen.

 Dann geht es ans ausfeilen. Ich habe Taschen konstruiert, die umgeschlagen werden, so dass sie wie mit Schrägband verziert aussehen. Auch oben im Bund wollte ich den Baumwollstoff noch einmal hervorblitzen lassen. Den Verschluss wollte ich möglichst einfach gestalten. Deshalb auch ein sichtbarer Reißverschluss (die verdeckten werden hier nicht gefunden und aufgemacht) und oben am Bund ein Snap.

 Hinten habe ich an den Taschen ebenfalls mit Webware verziert. Ansonsten ist der Schnitt einer klassischen Jeans nachempfunden. Dieses weitere Probemodell habe ich aus Ikea-Stoffen genäht.

 Die ersten Tragetests (an den Fotos könnt ihr sehen, dass diese Hose schon etwas länger her ist, da war es noch sooo warm *bibber*).

 Dann habe ich noch etwas weiter verändert und noch eine Jeans genäht.

 Diesmal schon richtig tragbar.

 Nur Reißverschluss hatte ich keinen passenden.

 Dann habe ich mich die Taschen noch etwas verkleinert und noch ein Modell aus Cord genäht. Diesmal ganz edel mit einem farblich passenden Baumwollstoff abgesetzt.

 So langsam war der Nähvorgang auch schon ausgefeilt.

 Hier auch noch ein Detailbild von den Knien. Ich habe Abnäher eingenäht, um der Hose mehr Bewegungsfreiheit zu geben.

 Und das hier ist das letzte Modell. Diesmal wieder in Jeans. Ich habe den Schnitt noch etwas schmaler gemacht und jetzt bin ich endlich zufrieden. Von Modell zu Modell haben sich immer Kleinigkeiten geändert (auch wenn man das jetzt auf den Fotos nicht immer sieht).

 Sie ist auch sehr schön zu nähen. Darauf lege ich immer großen Wert. Wenn etwas zu kompliziert zu nähen ist verliere ich auf dem halben Weg die Lust daran.

 Oben ist ein Gummiband eingezogen.

 Die doppelt abgesteppten Nähte mag ich sehr gerne.

 Jetzt wo ich die Fotos sehe bekomme ich direkt wieder Lust noch eine zu nähen.

Lieblingskleidchen

Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis dieser Schnitt einmal unter meine Maschine gekommen ist. Irgendwie doch ein „Muss“ für Mädelsmamis, dieses Lieblingskleidchen von der Erbsenprinzessin. Ich habe das Ebook bestellt und am gleichen Abend noch schnell genäht. Unten mit Schrägband versäubert – ich gestehe, ich war zu faul zum bügeln. *rotwerd*

Es sieht wirklich süß am Kind aus. Vielleicht etwas zu weit für meine schmale Prinzessin. Das nächste werde ich in Weite 74 und Länge 80 zuschneiden. In jedem Fall eine Empfehlung. Schon alleine wegen dem super ausführlichen, liebevoll gestaltetem Ebook. Danke Britta!