Das letzte Strickkleid…

…in diesem Winter habe ich für mich gestrickt. Momentan sitze ich noch an meinem Poncho, aber da ist erst Halbzeit, den werde ich diesen Winter nicht mehr tragen können. Aber zumindest dieses Kleid habe ich schon ausgiebig tragen können.

Ich habe den gleichen Farbton genommen wie für den Poncho für mein Engelchen. Nur dieses mal als etwas dünnere Wolle. Kombiniert habe ich mit verschiedenen Lilatönen.

Ich habe einen extra hohen Kragen angestrickt. Irgendwie war mir sehr nach Wärme die letzte Zeit. Das macht das Kleid wirklich super kuschelig und die Wolle kratzt zum Glück gar nicht.

Hier mal ein Schnappschuss aus der Praxis. Ich hatte das Kleid letztens an, als ich im Gottesdienst Geige gespielt habe und mein Mann hat dieses Bild von mir gemacht.

Fleecejacke Nr. 3

Und hier kommt die 3. und vorerst letzte Fleecejacke für meinen Großen. Dieses mal aus Doubleface-Fleece.

Bei den Reißverschlüssen hatte ich keine Endlosen in der passenden Farbe. Aber so passt es auch ganz gut.

Da die Taschen nur einlagig sind, musste ich sie aufsteppen. Die Eingriffe sind aber mit Belegen und sehen von beiden Seiten schön aus.

Auch hier habe ich wieder alle Nähte doppelt abgesteppt.

Die Jacke ist wieder komplett mit der Nähmaschine genäht. Am Reißverschluss innen habe ich elastisches Einfassband als Blende genäht.

Jonglierbälle nähen

Bereits ist ersten Lockdown habe ich für meinen Großen Jonglierbälle genäht. Irgendwie hatte er im Sommer aber nicht die rechte Motivation Jonglieren zu üben und ich bin das auch nicht strukturiert genug angegangen. Dieses Jahr nach Weihnachten hatte ich das Glück, dass das Thema Jonglieren auch in der Schule dran kam. So lief es plötzlich viel besser.

Ich habe meinem Großen dann jeden Tag eine bestimmte Aufgabe gegeben. Er hatte einen Teil, den er bewältigen musste (z. B. 30x ohne herunterfallen zwei Bälle parallel werfen) und einen Teil, bei dem es ein Bonus gab (50x die Aufgabe ohne herunterfallen bewältigen). Natürlich hat er (manchmal auch unter Fluchen) sich für die Bonusaufgabe entschieden. Und es hat auch eigentlich jeden Tag geklappt und er konnte sein Tütchen Ahoi-Brause einlösen.

So war er jeden Tag so 10-15 Minuten beschäftigt. Die Übungen haben wir von seinem Sportlehrer bekommen, oder auch bei Youtube gefunden. Inzwischen klappt es auch schon etwas mit dem Jonglieren, er hat inzwischen 12 Bälle gefangen. Wir sind immer noch jeden (Schul)tag dabei.

Die Bälle habe ich aus Puschenleder genäht. Sie fassen sich grandios an, ich habe aber ziemlich geflucht beim Nähen. Das Schnittmuster habe ich nach dieser Anleitung gezeichnet. Allerdings musste ich es etwas verändern, weil die Steifheit der Nähte den Ball etwas verformt. Ich musste die Schnittteile ein bisschen runder machen. Die Bälle sind immer noch etwas zu länglich, liegen aber trotzdem super in der Hand.

Gefüllt habe ich sie ganz klassisch mit Milchreis. Das Zusammennähen ging nach ein paar Versuchen eigentlich ganz gut mit der Nähmaschine, nur das Verschließen der Wendeöffnung ist bei dem harten Material eine Qual gewesen.