Video Polokragen online

Hier kommt das versprochene Video zum Polokragen. Damit könnt ihr einen Body (oder ein anderes Oberteil Eurer Wahl) ohne zusätzliches Schnittmuster in ein Poloshirt verwandeln.

Natürlich könnt ihr auch andere Kragenformen wählen. Ich habe jetzt einen einfachen, geraden Kragen genäht. Ich könnt aber auch die Enden spitz zulaufen lassen, oder eine andere Kragenform (z. B. Bubikragen) zwischen fassen. Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Im Video arbeite ich mit einem Schlitz, der ca. 6-7 cm lang ist und hat eine Blendenbreite von 2 cm hat. Damit ihr auch das Euren individuellen Vorstellungen anpassen könnt, gibt es hier ein kleines Tutorial, wie ihr den Besatz vermessen müsst.
Zuerst malt ihr Euch eine senkrechte Stoffbruchlinie: (klick macht die Bilder größer)

 Links davon malt ihr parallel dazu den Schlitz. In der gewünschten Schlitzlänge. Der Abstand zur Stoffbruchlinie entspricht der halben Blendenbreite (bei einer Blendenbreite von 3 cm also 1,5 cm).

 Auf der gegenüberliegenden Seite malt ihr wiederum parallel dazu eine weitere Linie, die ebenfalls die Hälfte der Blendenbreite von der Stoffbruchlinie entfernt ist
(bei einer Blendenbreite von 3 cm also 1,5 cm).

 Dann malt ihr rechts vom Schlitz eine weitere parallele Linie, die die doppelte Blendenbreite vom Schlitz entfernt ist (bei einer Blendenbreite von 3 cm also 6 cm).

 Der gelbe Kasten markiert jetzt Eure Blende…

 zu der ihr jetzt noch Nahtzugabe hinzufügen müsst (grüner Kasten). Ich habe an den Seiten 0,5 cm gewählt und unten 1,5cm.

Der grüne Kasten ist jetzt Eure fertige Blende. Jetzt müsst ihr nur noch die rote und die blaue Linie auf ein Stück Stoff übertragen, dass genau so groß ist wie der grüne Kasten und ihr könnt mit dem Nähen beginnen. Natürlich könnt ihr den Schlitz auch anders herum machen. Dann müsst ihr diese Anleitung (und das Videotutorial spiegeln).

Ausschnittvariationen Regenbogenbody

Wenn ich so durch Eure Blogs stöbere und mir Eure Regenbogenbodys anschaue freue ich mich immer sehr. So oft lese ich, dass ihr Euch früher nicht ans Body nähen heran getraut habt und durch mein Video überzeugt worden seit und jetzt keine Bodys mehr kaufen wollt, sondern nur noch selber näht. Dann schaue ich mir die vielen schönen genähten Bodys in der Galerie an und freue mich über die bunte Vielfalt –  in den Farben des Regenbogens. Wenn ich dann noch lese, dass ich vom Schnitt und der Passform begeistert seid, dann bin ich wirklich happy Euch überzeugt zu haben: Body nähen macht Spaß!
Heute möchte ich Euch verschiedene Ausschnittsvariationen zeigen. Zuerst den normalen Rundhals. Der ist mir der liebste. Unkompliziert zu nähen und angenehm zu tragen.

 Als nächste der V-Ausschnitt. Ich habe in der letzten Zeit ganz oft mit der überkreuzten Variante gearbeitet. Ich mag das sehr gerne bei den Bündchen von Stoff und Stil. Die legen sich beim normalen Rundhals oft nicht so schön in die Kurve. Außerdem spare ich mir dabei das Abmessen der Bündchenlänge und das feststecken. Dazu bin ich nämlich oft einfach zu faul. Das gehört zu den Tätigkeiten, die ich “lästig” finde.

 Das hier ist keine Ausschnittsvariation sondern ein Ausschnittsunfall. Ich habe so schön vor mich hingenäht und dachte: “zu diesem Stoff passt super ein V-Ausschnitt”. Ich habe dann munter drauflos geschnippselt, der Body war nämlich eigentlich als Rundhalsbody zugeschnitten. Nachdem ich dann fertig war und den Body zusammen nähen wollte habe fast einen Knoten ins Hirn bekommen. Nix hat mehr gepasst, das sah alles sooo komisch aus. Bis ich drauf gekommen bin: Ich habe in meiner Dusseligkeit den V-Ausschnitt hinten hinein geschnitten. So ein Mist. Das Teil war schon halb fertig (ich ich auch mit den Nerven). Irgendwie war mir das aber zu schade um den Stoff (Hamburger Liebe – ich mag das Design wirklich sehr). Ich habe dann den Ausschnitt vorne tiefer gemacht und hinten abgerundet. Dann habe ich ein ein sehr breites Jerseybündchen zugeschnitten und festgenäht. Das habe ich vorne noch gerafft. Jetzt ist es kein Schmuckstück, aber immerhin gut tragbar. In dem Sinne: bloß nicht aufgeben, sondern einfach das Beste aus solchen “Unfällen” machen.

 Dann habe ich eine Poloausschnitt genäht. Das mag ich sehr gerne und steht meiner Prinzessin auch hervorragend.

 Hier gleich noch einen.

 Mein erster Versuch eines Poloausschnittes fehlt hier noch. Das war eher ein Desaster. Ich habe das Teil aber noch nicht aufgegeben. Es ist nur in die “rette-mich-Kiste” gewandert.

Zum Poloshirt habe ich auch noch ein Video abgedreht. Da brauch ich aber nur noch ein paar ruhige Minuten zum nachsynchronisieren. Dann dürft ihr Euch auch daran versuchen. Es ist etwas aufwändig, aber nicht sonderlich schwer.