Leder Hipbag online

Hier kommt es, das lang ersehnte Lederhipbag Ebook.

Die Leder HipBag ist eine Variante der normalen HipBag und speziell für Leder ausgelegt. Sie wird offenkantig verarbeitet und ist deshalb auch gut mit der normalen Nähmaschine nähbar, da maximal 2 Lagen Leder aufeinandertreffen. Durch das Material ist sie natürlich viel hochwertiger und robuster als eine HipBag aus Stoff. Die Leder HipBag ist nicht gefüttert.

Hier könnt ihr den Schnitt und das Ebook kostenlos herunterladen.
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Leder Hipbag die Dritte

Eigentlich kann meine Freundin selber sehr gut nähen, aber als sie gemeint hat, dass sie mal wieder eine neue Hipbag bräuchte, habe ich sie angefleht, dass ich ihr eine aus Leder zu Weihnachten nähen darf. Ich selber liebe mein Ledermodell wirklich sehr und es begleitet mich überall hin, immer gut gefüllt mir Geldbeutel, Handy und Schlüssel. Im Gegensatz zu Stoff wird das Material bei Gebrauch eigentlich immer schöner.

Bestickt habe ich die Tasche wieder mit der Datei Spitzenwerk. Für diese Tasche habe ich wieder mein geliebtes
Ecopell* verwendet.

Ich habe es inzwischen auch geschafft, das Ebook für die Lederversion fertig zu machen und hoffe, dass es noch diese Woche online geht.

Auf besonderen Wunsch meiner Freundin habe ich die Innentasche nach hinten verlegt. Innen befindet sich dafür ein Kartenfach.

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Ideen, die unbedingt rausmüssen

Kennt ihr das? Ideen, die unbedingt rausmüssen. So ging es mir mit dieser Tasche. Die Idee dazu hatte ich schon vor mehreren Monaten. ich hatte sogar schon eine Skizze gemacht. Trotzdem habe ich nächtelang über diese Tasche gegrübelt und mir verschiedene Näh-Strategien ausgedacht. Jetzt hat es mir gereicht, ich habe diese Tasche genäht, damit ich Ruhe vor meinem eigenen Kopfkino habe. Das hier ist der erste Prototyp aus SnapPapPlus. Irgendwann werde ich diese Tasche sicher auch aus Stoff nähen.

 Die Kombination aus dem veganen Leder und dem Buchenholz finde ich aber cool. Da das Material nicht versäubert oder gefüttert werden muss, eignet es sich sehr gut für so einen Protoyp. Zudem ist es so stabil, dass die Tasche auch ohne Inhalt wie ne eins steht!

 Die Stangen sind befestigt, so dass sie nicht herausrutschen können und die Löcher an den Seiten sind dazu da, irgendwann mal ein Gurtband zum Tragen durchzuziehen.

Allerdings trägt sich das Teil auch ohne einen Schultergurt sehr angenehm. Viel besser, als eine Beuteltasche. Irgendwie verteilt sich das Gewicht durch die Holzstangen besser.

Die Tasche wird mit einer Steckschnalle verschlossen.

Vorne habe ich ein Reißverschlussfach aufgenäht. Hier kann man den Geldbeutel und Schlüssel verstauen.

Jetzt bin ich erst mal froh, dass die Tasche genäht ist, so habe ich wieder etwas Ruhe vor dem Kopfkino. Allerdings habe ich mir schon wieder Gedanken zur Stoffumsetzung gemacht. Wirklich blöd, ich kann das gar nicht abstellen.

Verlinkt bei rums.
*das Material wurde mir zum Testen zur Verfügung gestellt*

Brillenbausatz

Zu Weihnachten hatte sich mein Mann von mir ein Etui für seine Brillenbügel gewünscht. Er hat eine Dilem-Brille, da kann man die Bügel austauschen.

 Ich habe ewig über eine coole Bezeichnung zum besticken nachgedacht. Brillenbausatz passt jetzt aber ganz gut.

 Innen ist großzügig Platz für die Bügel.

 Genäht habe ich es aus diesem
Puschenleder*, Meine Wahl, wenn mir Ecopell für ein Lederprojekt zu teuer ist.

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Leder HipBag (Probenäherinnen gesucht!) (closed)

Ich hatte mir ja schon zu Beginn der Schwangerschaft eine Hipbag aus Leder genäht. Seitdem habe ich diese Tasche quasi täglich getragen. Zuerst vor allem wegen dem Mutterpass, inzwischen nur noch mit Geld, Handy und Schlüssel. Wenn ich eine größere Tasche brauche benutze ich die Hipbag einfach als Taschenorganizer. Jetzt mit Baby weiß ich die Tasche noch mal doppelt zu schätzen. Mit der HipBag hat man einfach die Hände frei. Letztens habe ich mir selbst einen Wunsch erfüllt und mir noch eine LederHipBag genäht. Etwas kleiner, weil ich ja jetzt keinen Mutterpass mehr brauche, und in meinen aktuellen Lieblingsfarben.

Als Material habe ich natürlich wieder Ecopell* genommen. Dadurch wird die Tasche zum echten Handschmeichler. Die Stickdatei ist wieder Spitzenwerk von Kleiner Himmel. Der Vorteil des Leders ist, dass sich die HipBag durch das Tragen nicht abnutzt. Das Leder wird nur immer glatter und glänzender.
Davor habe ich den Schnitt noch mal richtig ausgetüftelt. Bei der letzten Version habe ich nämlich vor dem Nähen noch einiges ändern müssen.

 Die Tasche lässt sich sehr gut mit der normalen Nähmaschine nähen. Sie ist einlagig konzipiert und mehr als zwei Lagen Leder und Reißverschluss muss man nie nähen. Ausnahme ist das Gurtband, da wird es dann etwas dicker. Aber mit Baumwollgurtband packt das zumindest meine Maschine einwandfrei.

 Dadurch ist sie auch ungefüttert und man hat dann innen die raue Lederseite. Innen gibt es noch eine extra Reißverschlusstasche. Die hat sich hier echt bewährt, da kann man mal schnell Geld oder einen wichtigen Kassenbon verstauen.

Diesmal habe ich auch während dem Nähen Fotos gemacht. Das Ebook dazu ist sogar schon fertig geschrieben. Jetzt brauche ich nur noch ca. 5 Leute, die Lust haben diese Variante kurzfristig zu testen.

Hier mal die Materialliste:

Leder,
ca. 1 – 1,5 mm dick
Ledergröße
ca. 75×35 cm
75
cm Endlosreißverschluss, Kunststoff 5 mm gezahnt
3
passende Zipper
Gurtband,
Länge Hüftumfang + 20-30 cm, Breite 35mm oder 40mm
1
passende Steckschnalle mit Regulierer
Stylefix
und evtl. Sprühkleber
Schreibt mir doch bitte eine kurze mail. Wenn ich genug Leute beisammen habe starte ich mit dem Probenähen. Ihr habt dann 1-2 Wochen Zeit zum Nähen.
Verlinkt bei rums
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Welcher Taschentyp bist Du?

Heute gibt es mal eine Babyklamottenpause für eine besondere Tasche. Nette von Regenbogenbuntes hat an einem Taschennähbuch mitgeschrieben und mich gefragt, ob ich eine ihrer Taschen gerne nähen würde. Natürlich wollte ich! So eine Tasche zwischendurch geht irgendwie immer.

 Das Konzept des Buches ist, dass es verschiedene Taschentypen gibt und die meisten Frauen einen bestimmten Taschentyp bevorzugen. Bei mir ist das momentan auch so, bei zwei (bald drei) Kindern braucht man unbedingt freie Hände. Da geht einfach am besten eine Umhängetasche.

 Jeder der 6 Autorinnen hat einige Modelle zu einem Taschentyp entworfen. Unter den anderen Autorinnen sind auch weitere Bloggerinnen, wie Julia von lillesol&pelle, Fredi von Seemannsgarn und Eva von Nephtyis.
Mein Glück war, dass Nette gerade die Umhängetaschen erwischt hat, so konnte ich nämlich gleich meinen Lieblingstyp nähen.

 Mein genähtes Modell hat den klangvollen Namen „Fleur du Jour“.

Natürlich musste ich wieder ein  paar kleine Änderungen durchführen. Nach dem Zuschnitt habe ich nämlich gemerkt, dass mir der Hauptstoff und der Dekostoff zu wenig Kontrast haben. Also habe ich noch eine Paspel an die „Blütenklappen“ angebracht. Eigentlich wirklich eine Schnapsidee, dass war mir schon vorher klar, aber ihr kennt das ja bestimmt, wenn man sich so etwas in den Kopf gesetzt hat. Das Ergebnis finde ich zwar wirklich zauberhaft, aber ich musste schon ganz schön fluchen, bis die Paspel endlich an den vielen Rundungen angenäht war. Also bitte auf keinen Fall nachahmen!!!

 Leider hatte ich auch kurzfristig keinen passenden Spitzenreißverschluss vorrätig. Stattdessen habe ich dann den Reißverschluss oben mit einem Webband verblendet, was auch ganz hübsch aussieht.

 Zu jeder der 35 Taschen gibt es ein Schnittmuster und eine Textbeschreibung mit 1-2 erläuternden Zeichnungen. Die Texte sind gut verständlich und leicht nachzuvollziehen., trotzdem würde ich das Buch keinen absoluten Nähanfängern empfehlen. Man sollte ein paar basics kennen und schon mal eine Tasche genäht haben. Dann wird man aber gut mit dem Buch klarkommen.

 Durch die vielen verschiedenen Autorinnen ist wirklich ein sehr buntes Sammelsurium der unterschiedlichsten Taschen entstanden. Jede der Designerinnen hat ihren ganz eigenen Stil. Ein wirklich schönes Konzept und einen vielfältige Inspirationsquelle.

Das Buch könnt ihr direkt beim Verlag bestellen, oder auch hier*
erwerben.

Vielen Dank an den Topp-Verlag für das Rezensionsexemplar.
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Überraschungen

Kurz vor unserem Urlaub ich ich meinen Schatz ganz schön aus den Socken gehauen. Ich habe ihm nämlich ein Tablet geschenkt. Zum Geburtstag, der aber eigentlich erst im November ist. Nur leider waren die ganzen Termine, bei denen er so ein Teil gebrauchen könnte schon jetzt also habe ich das Geburtstagsgeschenk kurzerhand vorgezogen.
Natürlich musste ich auch eine Hülle für das Teil nähen.

 Ich durfte sogar etwas drauf sticken, allerdings nur Ton in Ton. Das Gummiband habe ich diesmal so eingenäht, dass man beim umklappen die Klappe fixieren kann.

Die Hülle hat sich schon echt bewährt, auch wenn die Security beim Flughafen bei der Kontrolle extra noch mal hingeguckt hat. Anscheinend ist das nicht die übliche Art ein Tablet zu verpacken.

Die Anleitung dazu findet ihr hier.

Easy Bag mal anders

Für eine ganz liebe Bekannte gab es eine schlichte Easybag in big. Diesmal habe ich die Träger auch noch etwas abgeändert und statt einem Träger einfach zwei gemacht.

Das Logo ist selbst digitalisiert.

Innen gibt es auch noch ein Reißverschlussfach. Das finde ich immer sehr wichtig für die Wertsachen. Verschlossen wird die Tasche mit einem Magnetknopf.

Ich brauch auch noch eine in big. Meine Medium schleppe ich quasi immer mit mir herum. In der Handtasche für ungeplante Extra-Einkäufe oder beim Weg zum Bäcker. Sie hat sich einfach bewährt.

Crochet-Täschli

Als Nette mich gefragt hat, ob ich ihre neue Stickdatei Probesticken möchte musste ich nicht lange überlegen. Mir haben schon ihre mini-crochets so gut gefallen und die großen sind einfach sensationell!

 Ich musste unbedingt ein passendes Taschenschnittmuster dazu entwerfen. So ganz perfekt ist es noch nicht aber für den ersten Prototypen schon ganz ok.

 Die Stick-Dateien sind unglaublich liebevoll und detailreich gestaltet. Die Farben habe ich passend zum hamburger Liebe Futterstoff gewählt.

Ich wollte schon so oft Kleidung mit Häkelblümchen verzieren und hatte schon bei so vielen Kleidungsstücken die passenden Blümchen fertig. Nur aufgenäht habe ich sie nie. Irgendwie hat mich das dann doch nicht überzeugt. Es war mir einfach zu dick, so aufgeklatscht. Das hat nicht zu meinem Stil gepasst. Als Stickdatei ist so etwas für mich einfach perfekt.

 Die Tasche hat ein Hauptfach und ein Reißverschlussfach für Kleinigkeiten. Da mir die Grundidee schon ganz gut gefällt werde ich den Schnitt noch mal überarbeiten. Stickdateien für die Klappe habe ich ja jetzt genug. Ihr bekommt die Datei bei dawanda. Mehr Designbeispiel könnt ihr bei Nette bewundern.

Jetzt flitz ich noch schnell zu rums und schau mal, was die anderen Mädels so gezaubert haben.

Patchwork einmal anders…

Von meinen ganzen Puschen und anderen Ledernäharbeiten habe ich inzwischen ganz schön viele Reste angesammelt. Die Stücke sind so klein, dass man keine Puschen mehr rausbekommt aber irgendwie ist das Material (Ecopell, Bioleder) mir einfach zu schade zum wegschmeißen.
Ich habe lange überlegt, was ich damit anstellen könnte. So viele Applikationen auf Puschen kann ich gar nicht machen. Bei Stoffresten geht Patchwork ja immer – wieso auch nicht bei Leder? Also habe ich letzte Woche als es im Garten so richtig schön war meine ganzen Lederreste eingepackt und zu Quadraten von 4×4 cm zugeschnitten. So richtig wusste ich noch nicht was ich dann daraus mache aber es fühlte sich schon mal super an.
Dann habe ich die Quadrate lange hin und her geschoben bis sie mir schließlich in der Anordnung gefielen. Daraufhin habe ich das erste mal meine Nähmaschine in den Garten geholt und angefangen die Quadrate aneinander zu nähen. Ich habe sie nebeneinander gelegt und dann mit einem 3 mm breiten Zickzackstich verbunden. Es hat wirklich sehr lange gedauert und das ist schließlich dabei herausgekommen:

 Ich bin total begeistert wie toll das Leder leuchtet. Zum Teil musste ich arg tricksen, weil ich von manchen Farben nicht mehr so viel hatte aber schließlich hat dann doch alles gepasst.

 Daraus habe ich dann eine Mappe genäht.

 Wie ihr seht habe ich erst Streifen genäht und diese dann verbunden. Dabei konnte ich mal wieder feststellen wie sehr man mit der Garnfarbe die Farbe des Leders beeinflussen kann, denn auch hier habe ich auf den Regenbogen geachtet.

 Ich habe einen umlaufenden Reißverschluss eingenäht.

 Innen ist die Mappe natürlich ebenfalls mit Leder gefüttert. Zum Stabilisieren sind zwischen den Lagen noch flexible Kunststoffschneidebretter eingearbeitet.

 Mein Sohn hat sich den Farbrausch gleich unter den Nagel gerissen und verwendet die Mappe jetzt für seine Klaviernoten.

Und ich konnte guten Gewissens meine „Rest-Reste“ (so nennt das mein Großer immer) entsorgen. Daraus konnte man nämlich wirklich nix mehr machen. Ein paar Quadrate habe ich noch übrig (ich habe anfangs ja einfach nur geschnippelt). Mal sehen, ob es noch für ein kleines Täschchen reicht.