Mein Poncho

Ich habe schon letztes Jahr mir einen Poncho gestrickt. Ostern war ich damit fertig. Dann wurde er erst einmal eingemottet, jetzt freue ich mich über jeden Tag, an dem ich ihn tragen kann.

Ich habe Alpaka Wolle* in fingering-Dicke verwendet.

600g habe ich dafür gebraucht.

Hinten habe ich großzügig verlängert. Außerdem habe ich die Ärmellöcher ein bisschen nach vorne verlegt. Nicht viel, nur so 5-7 cm.

Ich habe dann den Poncho unter den Armen noch ein Stückchen weit zusammengenäht.

Auf diesem Foto sieht man es ein bisschen.

Es ist auf jeden Fall ein echtes Lieblingsteil geworden. Ein Jackenersatz, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, oder ein Kuschelteil auf dem Sofa.

Wenn ich mir noch mal einen stricke, werde ich ihn aber noch weiter machen, so dass er quasi kreisrund ist. Zum Geige spielen ist er nämlich ein bisschen zu knapp.

Aber praktisch ist er trotzdem. Vor allem weil man ihn ganz schnell über alles drüber werfen kann. Und wunderbar warm ist der Poncho durch die Alpaka-Wolle. Natürlich strickt man an so einen Teil schon eine ganze Weile mit der dünnen Wolle. Dafür muss man aber auch nichts denken, da die Anleitung doch recht simpel ist.

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Schnee im April

Ich habe mir gedacht, das winterliche Wetter im April ist die perfekte Gelegenheit Euch noch mal meinen letzten Wollpullover zu zeigen. Ich habe ihn eigentlich schon Anfang August gestrickt. Nur dann waren mir die Ärmel zu weit geworden und er lag erst mal in der Ecke.

Zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich ihn wieder hervorgekramt und die Ärmel noch mal neu gestrickt. Außerdem den Kragen noch mal aufgetrennt und einen Rollkragen angestrickt, das mag ich im Winter einfach lieber.

Dann lag er wieder eine Weile weil ich absolut keine passende schwarze Jeans dazu im Kleiderschrank hatte. Mit Blue-Jeans sah das einfach nichts aus.

Vor zwei Wochen habe ich es dann endlich geschafft, mir eine passende Jeans in schwarz zu nähen.

Die schöne Merino-Wolle habe ich von einer lieben Schülermutter geschenkt bekommen. Sie ist auch eine fleißige Strickerin und hat unzählige dieser Regenbogenpullis für ihre Kinder gestrickt.

Weil ich noch Reste hatte, habe ich eine Runde Regenbogenringelstulpen dazu gestrickt. Bei diesem Wetter ist das Outfit wirklich perfekt geeignet.

Gestrickt habe ich wie immer frei Schnauze mit Raglan von oben.

Männerpullis

Für meinen Mann habe ich in diesem Winter gleich zwei Oberteile gemacht. Nachdem ich so viele schöne Strickkleider für mich gestrickt habe, war ich der Meinung, mein Schatz braucht auch einmal etwas Selbstgestricktes von mir. Bislang habe ich für ihn nämlich nur Accessoires gestrickt.

Ich habe mir schwarze Merinowolle besorgt und ihm diesen Pullover zu Weihnachten gestrickt. Naja, eigentlich wollten wir uns nichts zu Weihnachten schenken und er ist auch erst kurz nach Weihnachten fertig geworden, aber mein Mann hat sich trotzdem sehr gefreut.

Ich habe ihn mit Kragen gestrickt. Den Reißverschluss einzusetzen hat mich sehr viel Nerven gekostet.

Der Pulli wird sehr geliebt und gerne angezogen. Das wird auf jeden Fall nicht der Letzte gewesen sein. Die schwarze Wolle ist zwar wirklich sehr anstrengend zum Stricken, aber das Ergebnis entschädigt mal wieder.

Ich habe den Pulli immer Abends beim Film schauen gestrickt. Mein Schatz hat das aber gar nicht mitbekommen (ich habe da immer ein Strickzeug in der Hand), nur am letzten Tag, als ich ihn tagsüber fertig gestellt habe hat er ganz hoffnungsvoll gefragt, ob der für ihn ist.

Das zweite Teil, dass ich für ihn diesen Winter gemacht habe ist dieser Wollwalkpulli. Hier gibt es seit ein paar Jahren jedes Jahr einen. Die halten hier immer so 2-3 Jahre, dabei werden sie so viel getragen, dass sie sich langsam durchwetzen. So ist jedes Jahr ein Ersatz notwendig. Traditionell gibt es den immer zum Geburtstag im November.

Genäht habe ich ihn wie immer mit eingesetzten Taschen. Dieses mal habe ich aber mal die Ellenbogen von innen verstärkt, in der Hoffnung, die Abnutzung etwas eindämmen zu können.