Wollkleid

Nach der Waschpanne mit meinem schönen lila Kleid habe ich mir dieses Jahr ein neues Wollkleid gestrickt.

Dieses mal habe ich erprobte Wolle* genommen. Die läuft garantiert nicht ein.

Die Ärmel sind extra lang, so kann ich mir die Handschuhe draußen sparen.

Dieses mal habe ich das Kleid etwas kürzer als sonst gemacht. So ist es eher ein Longpulli als ein Kleid. Wie immer habe ich ohne Anleitung gestrickt, nur den Raglanrechner verwendet.

Das nächste Kleid aus der gleichen Wolle ist schon auf den Nadeln. Ich bin gerade etwas süchtig. Für dieses Kleid habe ich nur 4 Wochen gebraucht. Die Wolle lies sich wirklich gut stricken.

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Ein eher trauriges Jacken-Projekt.

Ich stricke mir jedes Jahr ein Wollkleid. Das ist meine Winter-abends-beim-Film-angucken-Beschäftigung. Vor vier Jahren hatte ich mir ein wunderschönes in pink-lila-Tönen gestrickt. Nur leider ist das Kleid bei der ersten Wäsche total eingelaufen. Ich habe es genau eine Woche getragen und habe nicht mal ein Foto davon gemacht. Ich habe echt geheult, als ich das Teil aus der Waschmaschine gezogen habe. Komischerweise sind einige Farben total eingelaufen, andere nicht obwohl es sich um den gleichen Wollhersteller und das gleiche Garn handelt. Das Teil habe ich aufgehoben und jetzt für meine Tochter eine Jacke in Größe 92 genäht.

Die Ärmel sind so eingelaufen, dass sie jetzt meiner Tochter passen. Die Streifen waren übrigens mal alle gleich breit.

Ich habe die Jacke mit Wolltresse eingefasst. Der Schnitt ist JaWePu. Ich hatte so gut wie gar keine Reste mehr.

Zum Glück trägt meine Tochter die Jacke wirklich gerne. Wir nutzen sie häufig wenn wir mit dem Auto unterwegs sind, da sie schön kuschelig warm ist aber nicht so aufträgt und schwitzig ist wie die Winterjacke. Wenn das Auto dann aufgeheizt ist, ist die Winterjacke nämlich nicht mehr so günstig.

Irgendwie habe ich mich jetzt wieder halbwegs damit versöhnt, auch wenn noch eine leise Trauer da ist, wenn ich die Jacke sehe.

Resteverwertung

Aus dem Rest Farbverlaufswolle von meinem Kleid, habe ich noch einen Loop für meinen Sohn gestrickt. Normalerweise stricke ich ja Loops, die man doppelt um den Hals schlingen kann, ich habe ich mich mal an einer einlagigen Version versucht. Ich wollte den Loop besonders halsnah haben. Deshalb habe ich die kleinste mögliche Größe gestrickt. Ich habe einen Maschenprobe zwei rechts/links gemacht und in gedehntem Zustand gemessen. Danach habe ich den Kopfumfang von meinem Sohn genommen und dass dann auf die Maschenprobe umgerechnet*.

Danach habe ich dann einen ganz langen Schlauch gestrickt.

Hier sieht man, dass noch ein Farbverlauf mit drin ist.

Getragen kuschelt sich das ganze dann wunderbar an den Hals ohne einzuengen.

Für solche Projekte, die nicht ausleiern dürfen nehme ich immer eine etwas dünnere Nadelstärke. Hier habe 2,5er Nadeln genommen, die Empfehlung für diese Wolle liegt bei 3-3,5. So bleibt das besser in Form. Mein Sohn liebt diese Halssocke und zieht sie gar nicht mehr aus.

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