Black and white (SchnabelinaBag)

Jedes mal, wenn meine Mama diese Tasche aus Tragetuchstoffen sieht, möchte sie sie am liebsten haben. Ich würde sie ihr ja auch überlassen, nur leider mag sie absolut kein pink. Für ihren Geburtstag habe ich mich dann doch mal dran gesetzt und auch ihr eine aus schwarz-weißen Tragetuchstoffen genäht. Natürlich ohne pink.

 Es war mal wieder schön, eine SchabelinaBag zu nähen. Das habe ich schon so lange nicht mehr gemacht. Am schwierigsten war eigentlich, an die Tragetuchreste zu kommen. Das hatte ich vor zwei Jahren schon mal erfolglos versucht. Ein gebrauchtes Tragetuch geht auch nicht. Die Tücher verziehen sich nämlich gerne durch das Tragen und dann ist das Muster nicht mehr so exakt. Das nervt dann beim Vernähen. Das hatte ich vor zwei Jahren schon mal erfolglos versucht. Aber diesmal hatte ich richtig Glück und bin in der Kruschelkiste eine Trageforums fündig geworden.

 Da meine Mama die Tasche sowieso nur quer trägt, habe ich die Gurtbänder kurz gelassen und mit einem D-Ring abgeschlossen. So bleibt die Optik erhalten und es gibt trotzdem keine störenden Bändel.

 Die Tragetuchreste haben wirklich gerade so gereicht. Genäht habe ich die Größe mini.

 Ich bin ganz verliebt in die Tasche und würde sie am liebsten selbst behalten.

 Ganz wichtig bei der Verarbeitung von Tragetuchstoffen ist, dass sie gut verstärkt werden. Gerade diese Jaquard-Gewebe lösen sich sehr schnell auf. Ich habe zuerst das Schnittteil aus H 250 ausgeschnitten, dann auf das Tragetuch aufgebügelt (das ist sehr praktisch, so kann man wirklich den perfekten Musterausschnitt wählen). Darauf habe ich dann noch H 630 gebügelt. Mit meiner Bügelpresse geht das zum Glück ganz fix.

 Innen ist die Tasche mit einem etwas dickeren Ikea-Stoff gefüttert.

 Die aufgesetzten Taschen habe ich mit einem leichten Baumwoll-Patchworkstoff gefüttert.

Der SchnabelinaBag-Kurs auf der Nadelwelt Karlsruhe

Am letzten Samstag war der langersehnte Kurs auf der Nadelwelt Karlsruhe. Wir sind schon am Freitag angereist, da der Kurs schon morgens um 9.30h gestartet ist. Leider haben wir es erst geschafft nach 18.00h zur Messe zu kommen (ich musste am Nachmittag noch arbeiten und konnte nicht früher weg) so konnte ich nur noch einen kurzen Blick auf die Stände erhaschen, die größtenteils schon alle mit Tüchern verhangen waren. Um 18.15h gab es es dann ein Willkommen für die Aussteller und Kursleiter mit Häppchen und Getränken.
Ich war sehr beeindruckt von dem Ausmaß der Messe. So eine bunte Vielfalt an Stoffen und Nähmaterialien auf einem Haufen! So liebevoll dekorierte Stände, meisterhafte Ausstellungsstücke und natürlich ganz viele Quilts. Auch alle großen Nähmaschinenhersteller waren vertreten. Man konnte testen, fühlen, kaufen. Ein echtes Paradies für jeden Nähaholic. Hier könnt ihr Euch ein paar Impressionen der Messe anschauen. Leider hatte ich nur eine Stunde Mittagspause und somit nur ganz kurz Zeit, über die Messe zu schlendern. Ich hätte wirklich gerne ausführlicher geschaut, aber mein Kurs war natürlich wichtiger.
Nachdem der Kurs so schnell ausgebucht war habe ich dann doch noch zwei Teilnehmer dazu genommen. So hatte ich am Ende 17 Leute auf der Liste stehen. Dafür ist dann meine Freundin Stephi zur Unterstützung mitgekommen.

 Hier mein Kursraum bevor die Teilnehmer eintrafen. Ein paar Leihnähmaschinen standen schon bereit.

 Ich hatte meine Bernina dabei, habe sie dann aber doch nicht gebraucht.

 Einige Teilnehmer hatten zu Hause schon Vorarbeit geleistet und zugeschnitten.

Bald war der ganze Raum voll von den schönsten Stoffen. Zum Glück hatten wir eine Bügelpresse dabei. Die hat uns viel Zeit gespart. Meine Freundin stand bis zur Mittagspause durchgehen vor dem Teil und hat Vlies aufgebügelt.

 Insgesamt waren die Teilnehmer ziemlich lange mit dem Zuschnitt beschäftigt, aber dann ratterten auch schon endlich die ersten Nähmaschinen.

 Um Zeit zu sparen hatte ich das Schnittmuster drucken lassen und habe es schon zuhause selbst ausgeschnitten. So konnten die Teilnehmer sofort zur Stoffschere greifen.

 Da die Kurszeit mit 8 Stunden für die umfangreiche Tasche knapp bemessen war (ein längerer Kurs lies sich leider nicht realisieren) habe ich sofort mit den schwierigeren Reißverschlüssen begonnen.

 Die Kursteilnehmer haben ganz viele verschiedene Materialien mitgebracht. Vom Wachstuch bis zur recycelten Jeans war wirklich alles dabei.

 Alle Tische waren mit Stoffteilen bedeckt.

 Selbst der Boden bekam seinen Teil ab.

 Ich hatte einen Ausdruck des Ebooks dabei, ebenso einige andere Teilnehmer. So haben sie sich oft selbst geholfen oder auch mal beim Nachbarn geschaut. So war der Kurs trotz der großen Teilnehmerzahl eigentlich ganz entspannt, da ich nicht immer überall verfügbar sein musste.

 Ich habe Unmengen von Endlos-Reißverschlüssen aufgefädelt oder auch mal aufgetrennt, so dass die Teilnehmer weiter nähen konnten.

 Hier noch einmal meine Co-Kursleiterin mit der fertigen Tasche eine Teilnehmerin:

 Letztendlich haben nur drei Teilnehmer die Tasche ganz fertig gestellt. Aber fast alle hatten zumindest alle Reißverschlüsse fertig.

 Nach dem Kurs hatten wir noch eine ganz schöne Gaudi beim fotografieren der Taschen und Teilnehmer.

 Mädels Euch allen vielen Dank für den schönen Tag! Es hat wirklich viel Spaß gemacht mit Euch!

Ich würde mich freuen, wenn ihr noch Fotos von Euren fertigen Taschen hier verlinken würdet. (Wer nicht weiß, wie es geht kann hier nachlesen).

Ebenso dürft ihr auch gerne Eure Fotos vom Kurs hochladen.

Mal wieder: SchnabelinaBag!

Vielen lieben Dank für Eure zahlreichen mails zum Probenähaufruf. Die Ebooks an die betreffenden sind schon verschickt, wer keine mail bekommen hat bitte nicht traurig sein – das nächste Probenähen kommt bald.
Heute möchte ich Euch mal wieder eine SchnabelinaBag zeigen. Meine Freundin hat sich die Tasche zu Weihnachten/Geburtstag gewünscht und auch die roten Ikea-Punkte und die rot-blauen Blumen ausgesucht. Die blauen Punkte habe ich noch dazu kombiniert.

 Ich habe dann noch die blaue Paspel und das rote Gurtband ausgesucht.

 Ich hatte ihr vorher meine Medium (die ja sehr ähnlich ist) ausgeliehen, damit sie schauen konnte, ob die Größe für sie passend ist.

 Sie war sehr happy, weil sie jetzt endlich alle Sachen unterbringen kann und nicht mehr zwei Taschen braucht (einfach unglaublich, was man mit zwei kleinen Kindern immer alles mitschleppen muss). Zusätzlich gab es natürlich ein Zip-it, falls man mal in Verlegenheit kommt.

 Ich habe den geschlossenen Reißverschluss gewählt (und bin ganz stolz, dass die Punkte so schön symmetrisch sind).

 Passend dazu habe ich noch eine Kosmetiktasche genäht.

 Vorne hat sie eine Klappe mit Reißverschluss. Der Grundschnitt ist wie die SchnabelinaBag geschnitten, den Rest habe ich ergänzt und neu gezeichnet.

 Oben einen offenen Reißverschluss.

 Mir gefällt die gepunktete Paspel sehr gut.

 Vorne gibt es noch ein Einschubfach. Die Tasche konnte ich gerade noch aus den Resten nähen.

 Innen hat sie eine Innenteilung und eine Reißverschlusstasche.

Wie ihr seht, lässt mich das Schnittmuster nicht los.
Beim durchforsten meiner Bilder bin ich auf 10 Taschen gekommen. Sechs davon habe ich nach dem Originalschnitt genäht, die anderen vier sind leicht oder stark verändert.

Wieviele SchnabelinaBags habt ihr schon genäht? Ich habe mal eine kleine Umfrage dazu in der Sidebar gestartet. Ich habe nämlich tatsächlich die eine oder andere schon gesichtet.

Meine neue Tasche!

Schon ganz lange hatte ich geplant mir eine neue SchnabelinaBag in der Größe Medium zu nähen. Ich habe ja (im Gegensatz zu einigen von Euch) mein Schnittmuster in jeder Größe nur einmal genäht (wobei ich die Mini noch einmal etwas abgeändert als Arzttasche hier habe). Im Moment benutze ich vor allem die Medium als Tasche für alle Tage. Die Big ist immer im Schwimmbad und auf dem Stoffmarkt dabei und die Mini ist aktuell meine Strickzeugtasche. Nur die Small nutze ich eigentlich gar nicht (vielleicht sollte ich sie mal verkaufen – das ist einfach nicht meine Größe…).
Da ich die Medium so viel nutze, wollte ich unbedingt etwas robusteres haben. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit, wenn es mal regnet oder schneit war die Ikea-Baumwolle mir nicht wetterfest genug. Ich habe lange Stoffe und Ideen gesammelt und mit jetzt endlich mal hingesetzt.

 Als Hauptstoff habe ich mir diesen wasserabweisenden Stoff ausgesucht. Er ist eigentlich für Kissen und Polsterauflagen gedacht, eignet sich aber auch gut fürs Taschennähen.

 Dazu hatte ich vor kurzem den Farbenmix-Taschenstoff Rom geschenkt bekommen. Da mir die Kombi aus den zwei Stoffen zu eintönig war, musste ich den blauen Stoff mit einigen Stickis aufwerten. Nach langem Suchen habe ich mich für die Jolijewels  von Jolijou entschieden.

 Hier die Seite mit der Flaschentasche (ein bisschen Schneiderkreide muss ich auch noch ausbürsten…)

Paspeln mussten auch sein – ich liebe diese kleinen Details, die die Tasche viel wertiger erscheinen lassen.

 Oben habe ich den geschlossenen Reißverschluss genäht.

 Auf das Zip-It hatte ich mich auch sehr gefreut. Meine alte Medium hat nämlich dieses Detail nicht und ich habe es schon einige Male vermisst.

 Innen blitzt wieder der blaue Taschenstoff heraus. Leider hat mein Baumwollgurtband nicht mehr für den Schultergurt gereicht, da muss ich wohl doch noch einmal welches bestellen.
Ich trage die Tasche nämlich wenn sie voll ist auf durchaus mal mit Schultergurt und normalem Gurt gleichzeitig. So kann ich das Gewicht sehr gut auf beide Schultern verteilen, fast so wie bei einem Rucksack.

 Ganz besonders liebe ich das Ornamente Webband von hamburger Liebe. Es hat mich zwei Wochen Zeit gekostet. Erst kam es ewig nicht und dann war es das falsche. Aber das Warten hat sich gelohnt.

 Innen habe ich die Tasche mit dem Wachstuch von Ikea gefüttert. Das hatte ich schon bei meiner letzten Tasche und es hat sich sehr bewährt.

Nachdem ich so lange auf das Webband warten musste, hatte ich ausreichend Zeit, eine etwas aufwändigere Inneneinrichtung zu nähen. Auf der einen Seite habe ich die Teilung in der Mitte abgenäht und rechts noch einen Reißverschlussschlitz eingenäht….

…auf der anderen Seite habe ich die normale Reißverschlusstasche und zusätzlich noch eine Teilung, die ich zweimal abgenäht habe angebracht. Die vielen Fächer sind echt praktisch bei der großen Tasche. So findet man Kleinigkeiten viel besser. Zur besseren Unterscheidung habe ich bei der einen Seite absichtlich nicht den Futterstoff sondern noch einmal den Außenstoff verwendet. So spürt man aufgrund der Struktur gleich, auf welcher Seite man sich befindet.

Die äußeren Reißverschlusstaschen sind passend zum Webband mit der hamburger Liebe Webware gefüttert.

Da die Tasche nur für mich ist (auch wenn schon ein paar in meiner Umgebung neidische Blicke drauf geworfen haben) wandert sie zu rums.
Wie viele SchnabelinaBags habt ihr schon genäht?

Auf den allerletzten Drücker

LunaJu macht einen Nähwettbewerb zu ihrem Bloggergeburtstag. Dafür hat sie uns zwei Applikations-Vorlagen zur Verfügung gestellt (inzwischen gibt es auch eine Stickdatei und eine Plotterdatei davon) die ich wirklich süß finde.
Ich wollte schon die ganze Zeit unbedingt mitmachen, habe es aber einfach nicht geschafft. Heute ist der letzte Tag, den habe ich an der Nähmaschine verbracht und dann  noch tatsächlich ein Teil fertig gestellt.

 Die Tasche ist für die Sportsachen von meinem Großen im Kindergarten. Als Basis für den Schnitt habe ich meine SchnabelinaBag etwas höher gezogen, so dass sie sehr gut als Schultertasche taugt.

Den tiefer gelegten Reißverschluss habe ich mir gespart. Im Nachhinein finde ich es fast schade, da mir die einfache Variante nicht so gut gefällt, aber das war mir für so eine Tasche einfach zu viel Aufwand.

 Die Tasche hat die gleiche Öffnung und die gleiche Breite und Tiefe wie die Mini. Die Tasche ist aus Tragetuchstoff, deshalb habe ich auch noch oben eine Teilung eingebaut. Die Teile hätten sonst nämlich nicht auf die Glückspäckchen gepasst.

Hier noch einmal die Appli. Den Namen habe ich meine Stickmaschine sticken lassen. Allerdings finde ich die Schriftart (in der Maschine integriert) nicht so der Brüller. So und jetzt noch fix verlinken!

SchnabelinaBag Contest #Abstimmung

Auf geht’s zur Abstimmung! Ihr habt 10 Stimmen, die ihr verteilen könnt, indem ihr die Herzle in der Ecke markiert. Bitte beachtet, dass es inzwischen drei Seiten geworden sind mit 531 Taschen! Also auch die anderen Seiten mit anschauen! Die Abstimmung läuft bis zum 07. März 2014 um 23.55h!
Wenn ihr schon beim Voten seid, könnt ihr auch noch gleich rechts in der Sidebar über den Namen meines Babypullovers abstimmen (und wehe, es kommt wieder so ein 50/50 Ding raus 🙂 ). Ich bin irgendwie gerade nicht so entscheidungsfreudig…. (keine Ahnung, wie ich das mit den Taschen schaffen soll – so viele schöne sind dabei!)

Arzttasche – SchnabelinaBag-Contest News!

Nachdem meine Kinder vor jeder Arztuntersuchung Panik schoben, habe ich mir gedacht, es wird Zeit für einen Arztkoffer. Beim stöbern im Netz bin ich aber ziemlich enttäuscht worden. Die angebotenen Koffer sind voll mit Plastik und das wollte ich nicht. Also habe ich selber eine Arzttasche genäht. Gefüllt mit Spritzen (aus der Apotheke), Klettpflaster aus Leder und einem echten Sthethoskop. Das Starterset werde ich dann bei den nächsten Gelegenheiten noch etwas erweitern.

 Natürlich ist es eine SchnabelinaBag mini geworden. Ich war einfach zu faul auf die Schnelle ein neues Schnittmuster zu konzipieren.

 Ich war erst etwas ratlos, weil ich keine weißen Stoffe im Stoffschrank habe. Dann habe ich aber an meine Sammlung von Tragtuchstücken gedacht und bin dort fündig geworden. Und Taschen aus Tragetuchstoff sind doch einfach etwas besonderes.

 Ich habe den Schnitt etwas verändert und statt der aufgesetzten Tasche rund eine Klappe genäht. Der Reißverschluss dafür hätte etwas länger sein können, da bin ich aber erst später drauf gekommen. Das Gurtband habe ich an den Seiten zwischengefasst.

Wer wissen will, wie ich das Klappenteil konstruiert habe, hier ein paar Fotos. Empfehlenswert ist das aber nur für die mini oder small, bei den anderen Größen wird die Klappe zu groß!

 Ihr müsst Teil 2 um die Höhe von Teil 8 verlängern. Achtung die Nahtzugabe muss natürlich rausgerechnet werden. 2x aus Futterstoff und 2x aus Oberstoff (mit Vlieseline H 250 verstärkt) zuschneiden. Ganz normal den Reißverschluss nach Anleitung einnähen. Dann wird ein Sandwich gemacht:

 Eine Lage Futterstoff, das Reißverschlussteil…

 ..und zum Schluss noch den verstärkten Oberstoff.

 Alles schön an der Kante zusammennähen, wieder die Nahtzugabe kürzen/einschneiden.

 Wenden und bügeln. Evtl. die Rundung absteppen.

 Einen Knopf befestigen.

Jetzt an das mit Vlies verstärkte Taschenteil mittig feststecken und in der Nahtzugabe feststeppen.
Ansonsten bin ich gerade fest am planen des SchnabelinaBag-Contests, der Anfang Februar starten soll. Ich habe schon einige tolle Preise für Euch gesammelt, einige davon werde ich an die Sieger verteilen, einige aber auch an die Teilnehmer verlosen. Mitmachen dürfen alle, die einen Blog/Fanpage oder ähnliches haben. Die Bilder werden per Inlinkz Tool gesammelt. Eine Teilnahme per mail ist leider nicht möglich. Ihr dürft natürlich auch Eure Tasche, die beim Sew-Along genäht wurde einschicken. Sie muss nicht neu sein.

Jetzt mit Skalierungsquadrat!

Wie einige von Euch ja schon bemerkt haben, habe ich bei der Mini das Skalierungsquadrat vergessen. Jetzt ist es endlich drauf und ihr könnt es herunterladen.
Bei der Gelegenheit möchte ich Euch so zum Abschluss noch mal den Entstehungsprozess dieser Tasche erzählen. Mein erster Gedanke als ich gehört habe, dass es bei uns in der Stadt jetzt endlich auch einen Stoffmarkt gibt war: Ich muss mir unbedingt mal eine schöne Tasche dafür nähen. Naja, eigentlich nicht nur für den Stoffmarkt, das wäre ja etwas übertrieben. Sie sollte zusätzlich noch als Schwimmbadtasche herhalten. Also habe ich mich erst einmal hingesetzt und gezeichnet. Im Kopf wusste ich eigentlich ganz genau, was ich haben wollte: Eckpatches, Gurtbänder und dazwischen eine aufgesetzte Tasche. Außerdem natürlich der Zip-It.
Die ersten Entwürfe haben mir noch so gar nicht gefallen, die Proportionen stimmten nicht, es sah irgendwie komisch aus.

 Gerade bei so großen Taschen finde ich es total wichtig, dass die Proportionen stimmen, die Tasche „stimmig aussieht“, die Formen sich schön ergänzen. Also habe ich tapfer weiter gezeichnet.

Das waren dann die weiteren Entwürfe, die dann auch zum Schnittmuster geführt haben. Das Schnittmuster habe ich komplett am PC erstellt (mit Adobe Illustrator). Das geht da ziemlich gut, weil man ja nicht auf Körperproportionen etc. achten muss. Man braucht dazu allerdings ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Damit habe ich zum Glück keine Probleme – im Gegenteil, mir macht es großen Spaß solche Sachen im Kopf durchzuspielen und zu konstruieren (das habe ich anscheinend auch an meinen Sohn vererbt, der baut mit seinen vier Jahren selbstständig Lego-Anleitungen für 8-12 Jährige). Alles andere hat sich dann irgendwie von selbst ergeben.

Ich hoffe ihr habt viel Spaß an dem Ebook! Für das neue Jahr, wenn der ganze Weihnachtsrummel vorbei ist (und ihr für Eure Lieben ganz viele Taschen genäht habt), habe ich einen SchnabelinaBag-Contest geplant (diesmal aber nur für alle Blogger – sonst ist mir der Aufwand zu groß, das schaffe ich nicht noch einmal nebenher). Ich bin gerade noch auf der Suche nach Sponsoren für die Preise, habe aber schon ganz tolle Sachen an Land ziehen können (denn was wäre denn ein Wettbewerb ohne Gewinne oder?). Ihr könnt ja schon mal mit der Planung anfangen. Und bevor jetzt gleich wieder die Fragen kommen: Es dürfen natürlich auch Taschen teilnehmen, die schon gezeigt worden sind.

Ebook SchnabelinaBag online

Ich habe es endlich geschafft. Heute geht das Ebook SchnabelinaBag online.

Die SchnabelinaBag ist eine etwas aufwändigere Tasche in 4 verschiedenen Größen. Die Tasche hat viele verschiedene aufgenähte Taschen und als besonderes Highlight eine Erweiterung, mit der die Tasche ganz schnell größer gemacht werden kann.
Man kann aber auch ganz einfach die einzelnen Details weglassen und eine ganz schlichte Tasche nähen.
Die Tasche wurde in einem Sew-Along von mehreren hundert Teilnehmern ausgiebig getestet. Selbst Anfänger kamen mit der umfangreichen Anleitung sehr gut zurecht.
Das Ebook und die Schnitte können hier heruntergeladen werden:

Neu! Neu! Neu! Neu! Neu! Neu! Neu! Neu! Neu! Neu! Neu!

Du kannst die Tasche in der Größe small auch als Materialpackung in drei verschiedenen Designs kaufen.

Hier bekommst Du die Variante braun/grün:

SchnabelinaBag braun/grün*

Hier bekommst Du die Variante blau/türkis:

SchnabelinaBag blau/türkis*

Hier bekommst Du die Variante rosa/grau.

SchnabelinaBag rosa/grau*

*affiliate link

SchnabelinaBag mini

Als ich mit meinem Taschenschnitt angefangen habe, bin ich davon ausgegangen, den Schnitt in einer oder zwei Größen anzubieten. Aber wie es so ist, es kommt alles anders wie geplant. Hier ist sie, meine Mini.

Ich bin ganz begeistert von den Stoffen, sie ergänzen sich wirklich gut mit dem Schnitt. Die Ornamente haben genau die richtige Größe für die mini.

 Ich habe hier 2,5 cm breites Gurtband verwendet. 3 cm geht auch noch, breiter würde ich es aber auf keinen Fall machen.

 Diesmal habe ich auch bei der schmalen Tasche Paspel verwendet.

 Dazu passt ganz perfekt das wunderschöne Spitzenwebband von „kleiner Himmel“.

 Ganz besonders habe es mir die kleinen Tiere angetan, die in der Mitte des Ornaments stehen.

 Paspel war natürlich Pflicht. Damit wird die Tasche noch viel schöner finde ich.

 Natürlich mit offenem Reißverschluss, sonst wird es wirklich eng beim befüllen.

 Auf dem RV-Ende muss natürlich wieder ein kleiner Vogel zwitschern.

 Ich habe mal befüllt. Die 0,5 l Trinkflasche meiner Tochter geht gerade noch so rein. Und eine Packung Lebkuchen (ja! wir haben hier schon welche gekauft!!!) passt auch noch locker rein.

 Die schmale aufgesetzte Tasche ist perfekt für ein Handy.

Dahinter haben auch noch Taschentücher Platz.
Die wunderschönen Gütemannstoffe gibt es hier: french cottage
Das Schnittmuster wird noch diese Woche online gehen. Auch an das Ebook habe ich mich jetzt mal gesetzt. Es hat mich ganz schön Überwindung gekostet, vor allem weil ich noch das „Vorwort“ schreiben muss, in dem ich Varianten und Taschen noch einmal besser beschreiben möchte. Da weiß man zuerst gar nicht so recht, wo man anfangen soll.
So, jetzt flitz ich mal schnell rüber uns RUMS die Tasche noch.