Alle Jahre wieder…

Alle Jahre wieder werden meine Leder-Restekisten ausgeleert und ich nähe Notenmappen. Ich verarbeite Leder wirklich sehr gerne, weil es robust und nachhaltig ist. Gleichzeitig bin ich mir dessen Wert sehr wohl bewusst. Deshalb verwende ich es wirklich bis zum kleinsten Fitzel. Oft benutze ich Lederstreifen um z. B. Jackenanhänger zu nähen, an Taschen einen Schlüsselring oder Karabiner zu befestigen oder eben auch um die Reste zu kombinieren und Leder-Patchwork zu betreiben.

Dieses mal habe ich relativ viel blaues Leder übrig gehabt. Das spiegelt sich dann auch in meinen Mappen wieder.

Innen ist die Mappe mit einem Kunststoff-Schneidebrett* verstärkt. So können die Noten oder Unterlagen nicht knicken.

Passend dazu habe ich Regenbogenreißverschluss verwendet.

Dieses mal habe ich auch nur Henkel mit Baumwollgurtband zwischengefasst. So lässt sich die Tasche noch besser transportieren. Mein Sohn hat seine Tasche übrigens immer noch, sie ist wirklich immer im Gebrauch und zeigt so gut wie keine Abnutzungsspuren.

Eine weitere Notentasche liegt hier noch fast fertig. Ich hatte damals gleich für zwei Mappen zugeschnitten.

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Wollwalkanzug Pusteblume

Ich habe letztes Jahr zur Geburt einen Gutschein für ein Wollwalkanzug verschenkt. Das ist eigentlich ein richtig großes Geschenk, aber ich wusste, dass die Mutter das sehr schätzt. Jetzt ist das Kind gerade ein Jahr geworden und die Mutter hat den Gutschein eingelöst.

Sie hat bei der Gestaltung mitgewirkt. Sie hatte sich einen grauen Anzug mit gelben Pusteblumensamen gewünscht.

Ich habe dieses mal einen Bio-Walk verwendet, der nicht ganz billig war, aber mit Abstand der dickeste und kuscheligste Walk ist, den ich je in den Händen hatte.

Normalerweise schrumpfe ich meinen gekauften Walk erst einmal in der Waschmaschine und im Trockner nach. Den hier habe ich ganz vorsichtig im Wollwaschgang gewaschen.

Das ist bestimmt kein geeignetes Material für Babys, dafür ist er in meinen Augen zu dick, aber für ältere Kinder ist er wirklich mega.

Ich habe ihn mit der Hand bestickt. An einem Reststück habe ich versucht, ihn mit der Maschine zu besticken. Das hat zwar funktioniert, man hat das Motiv aber nicht so schön gesehen und außerdem macht das den Stoff immer recht steif.

Gestrickte Bündchen aus Merinowolle mussten natürlich auch sein. Für mich geht die Kombi Wollstoff kombiniert mit Baumwolle gar nicht. Selbst die Bündchen möchte ich nicht daraus haben. Die beiden Materialien haben einfach so unterschiedliche Eigenschaften, was die Feuchtigkeitsaufnahme oder die Reinigungshäufigkeit betrifft, dass ich Baumwolle mit Wolle gar nicht kombinieren möchte.

Natürlich habe ich wieder mit Wolltresse die Kanten versäubert. Den Schnitt habe ich mal für meine Prinzessin erstellt. Er ist so eine Mitwachs-Größe. Umgeklappt passt er ab etwa 74, kann aber locker bis Körpergröße 92 getragen werden.

Die Näharbeit an der Nähmaschine ging eigentlich richtig schnell. Aber fürs besticken und das Bündchen stricken habe ich locker die dreifache Zeit gebraucht wie fürs Nähen.

Da der Stoff doch recht dick ist, habe ich die Nähte mit dreifachem Geradestich genäht, dann die Nahtzugaben auseinander geklappt und jeweils festgesteppt. So werden die Nähte nicht zu steif und das Kind kann sich besser bewegen.

Für einen kleinen Baggerfan

Für den kleinen Baggerfan einer Freundin habe ich ein passendes Set genäht

Als Schnittmuster habe ich seit langem mal wieder einen fremden Schnitt genäht. Wer meinen Blog liest weiß, dass das selten vorkommt.

Aber die Schnitte von Pauline mag ich wirklich sehr gerne, auch wenn meine Kinder aus den Meisten schon herausgewachsen sind. Hier der Knopfpulli aus diesem Buch*.

Das passende Shirt ist ein Regenbogenbody.

Den Jersey vom Shirt habe ich noch mal zum Füttern der Kapuze verwendet.

Ein Bagger auf dem Pulli durfte natürlich auch nicht fehlen.

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