Gefütterte Jeans

Ich habe bereits im letzten Jahr für meinen Sohn zwei paar Jeans genäht gehabt, die ich gefüttert habe. Nachdem die sich so bewährt haben, wollte ich dieses Jahr unbedingt wieder gefütterte nähen. Auf dem Stoffmarkt habe ich ganz verzweifelt nach einem passenden Futterstoff gesucht. Nicht zu teuer sollte er natürlich sein, gut wärmend noch dazu. Die Farbe war mir sogar fast egal. Als ich es schon fast aufgegeben hatte, bin ich doch noch über einen schönen blauen Nicki für 4,- € gestolpert. Nicki hatte ich eigentlich gar nicht so sehr auf dem Schirm, ich war eher auf der Suche nach Flanell. Aber er erschien mir perfekt und ich ich habe gleich 4 Meter mitgenommen. Inzwischen war es ja wieder kalt geworden und mein Sohn hat seine alten, gefütterten Hosen wieder herausgeholt. Wenn man nur zwei davon hat, könnt ihr Euch ja vorstellen, wie die aussahen. Löcher, Löcher, Löcher!!! Durch beide Lagen. Ich hatte zwischenzeitlich sogar noch mal gestopft, aber kurze Zeit später war es wieder so weit. Also mussten wirklich neue Hosen her. Und hier sind sie:

Gleich viel Stück habe ich genäht, in Größe 134. Den Schnitt von meiner Jeans habe ich dafür probeweise mal größer gradiert. Sie wurden gleich unter der Nähmaschine weg angezogen. Mein Sohn liebt sie wirklich, vor allem, weil der Nicki innen echt kuschelig ist. Ich gestehe, ich bin eifersüchtig. Das fasst sich wirklich grandios an.

Wer das nachmachen möchte, sollte unbedingt die Seitennähte aufeinander steppen. So verwurschtelt sich nichts, wenn man die Hose anzieht. Es sind ja doch inzwischen ganz schön lange Hosenbeine. So sind wir jedenfalls für Minusgrade gut gerüstet. Was ziehen Eure Jungs so an, wenn es kalt wird?

Ein Strauß voll Jeans

Wenn mein Sohn mal wieder einen Wachstumsschub gemacht habe, nähe ich meistens nicht nur eine Hose, sondern einen ganzen Haufen. Das geht beim Zuschneiden schneller und so habe ich das Thema meistens erst einmal vom Tisch. Auf Schnittvariationen habe ich meistens keine Lust. Mein Großer mag seine Jeans nach meinem Schnitt und will auch nichts anderes anziehen. Auch die Erwähnung, ich könnte ja mal einen Reißverschluss mit Knopf in die Hosen einnähen wurde rigoros abgelehnt. Macht nix, finde ich. Sieht man ja sowieso nicht unter dem Shirt.

Also gab es sechs neue Jeans nach dem bewährten „wie immer“ Prinzip! Kennt ihr das auch?

Ich habe zwei verschiedene Blautöne verwendet. Außerdem unterscheiden sie sich in den verwendeten Baumwollstoffen. Jetzt muss ich nur noch gefütterte für den Winter nähen.  Da warte ich aber ab, bis ich auf dem Stoffmarkt war, da gibt es einfach noch die beste Jeansstoff-Auswahl.

Hosen im Dreierpack

Schon vor längerer Zeit sind diese drei Jeans für meinen Großen entstanden:

 Die schwarze Hose hat schon ein paar Runden in der Wäsche gedreht, die habe ich mal schnell für ein Konzert genäht.

 Die Hosenbeine besticke ich immer gerne. Die Eisbärhose ist passend zu dieser Kombi entstanden. Inzwischen passt sie wirklich sehr gut und wird gerne und viel getragen.

 Hier fehlen noch zwei Hosen. Die habe ich so schnell zwischen Tür und Angel fertig genäht. Nachdem mein Sohn Strumpfhosen oder ähnliches nicht so gerne mag habe ich ihm zwei Jeans mit Jersey/Interlock abgefüttert. Damit sich beim Anziehen das Futter nicht verwurschtelt habe ich es in der Außennaht mitgefasst. Bei den Temperaturen gerade werden die Hosen gerade immer abwechselnd getragen. Mal sehen, ob ich sie noch mal vor die Kamera bekomme.