Ein Strauß voll Jeans

Wenn mein Sohn mal wieder einen Wachstumsschub gemacht habe, nähe ich meistens nicht nur eine Hose, sondern einen ganzen Haufen. Das geht beim Zuschneiden schneller und so habe ich das Thema meistens erst einmal vom Tisch. Auf Schnittvariationen habe ich meistens keine Lust. Mein Großer mag seine Jeans nach meinem Schnitt und will auch nichts anderes anziehen. Auch die Erwähnung, ich könnte ja mal einen Reißverschluss mit Knopf in die Hosen einnähen wurde rigoros abgelehnt. Macht nix, finde ich. Sieht man ja sowieso nicht unter dem Shirt.

Also gab es sechs neue Jeans nach dem bewährten „wie immer“ Prinzip! Kennt ihr das auch?

Ich habe zwei verschiedene Blautöne verwendet. Außerdem unterscheiden sie sich in den verwendeten Baumwollstoffen. Jetzt muss ich nur noch gefütterte für den Winter nähen.  Da warte ich aber ab, bis ich auf dem Stoffmarkt war, da gibt es einfach noch die beste Jeansstoff-Auswahl.

Hosen im Dreierpack

Schon vor längerer Zeit sind diese drei Jeans für meinen Großen entstanden:

 Die schwarze Hose hat schon ein paar Runden in der Wäsche gedreht, die habe ich mal schnell für ein Konzert genäht.

 Die Hosenbeine besticke ich immer gerne. Die Eisbärhose ist passend zu dieser Kombi entstanden. Inzwischen passt sie wirklich sehr gut und wird gerne und viel getragen.

 Hier fehlen noch zwei Hosen. Die habe ich so schnell zwischen Tür und Angel fertig genäht. Nachdem mein Sohn Strumpfhosen oder ähnliches nicht so gerne mag habe ich ihm zwei Jeans mit Jersey/Interlock abgefüttert. Damit sich beim Anziehen das Futter nicht verwurschtelt habe ich es in der Außennaht mitgefasst. Bei den Temperaturen gerade werden die Hosen gerade immer abwechselnd getragen. Mal sehen, ob ich sie noch mal vor die Kamera bekomme.

kurze Hose mal drei!

Letztes Jahr hat mein Großer im Sommer eigentlich nur Jersey-Hosen getragen. Als Schulkind fand ich das dann doch nicht mehr so passend. Also habe ich in der Stoffkiste nach nicht zu dicken Hosenstoffen gesucht und bin auch fündig geworden.

 Schnell zugeschnitten und an einem Vormittag genäht habe ich sie dann. Pro Hose habe ich ca. 60 Minuten gebraucht. Allerdings sind sie am Fliesband genäht. Also jeder Arbeitsschritt bei jeder Hose hintereinander. Der Schnitt ist einfach eine gekürzte Schnabelin(asH)ose. Diesmal aber ohne die Webware-Absätze.

 Dafür schön sauber zwei mal abgesteppt. So muss das sein. Dafür ist der Rest dann ganz schlicht. So passt es hoffentlich gut zu den etwas bunteren Shirts.

 Zwei Jeansvarianten liegen hier noch zugeschnitten, aber der Sommer lässt sich ja noch Zeit. Zum Einsatz kamen sie auf jeden Fall noch nicht, aber das kann ja diese Woche noch etwas werden.

Ich mache mich dann mal an die beiden Jeanszuschnitte….