Ein Strauß voll Jeans

Schon vor einiger Zeit habe ich eine ganze Ladung Jeans für meinen Großen im Blog gezeigt. Hier kommt der nächste Schwung.

Dieses mal habe ich zwei verschiedene Jeansstoffe verwendet. Den helleren Jeansstoff* habe ich mit Nicki abgefüttert. So ist er wirklich kuschelig warm.

Mein Großer hat die erste Probehose gleich anbehalten. Ich hatte erst etwas Bedenken, dass die Hose zu eng wird, aber es geht gut. Er ist aber wirklich sehr schmal gebaut. Die Hose ist schon recht schwer durch die Fütterung, aber mein Sohn hat sich bisher nicht darüber beschwert.

Der dunklere Jeans* ist ohne Fütterung vernäht.

Hier habe ich wieder Kontrastnähte gesetzt. Das Absteppen der Jeansnähte mache ich immer sehr gerne. Das hat etwas meditatives.

Den Reißverschluss kann ich mir immer noch sparen. Den würde mein Sohn vermutlich sowieso nicht aufmachen. Mal sehen, wann er diesbezüglich mal seine Meinung ändert. Getragen sieht man den Unterschied sowieso nicht, da ja immer das Shirt drüber hängt.

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Jeans Nachschub

Mein Großer hat die letzte Zeit ziemlich wenig neue Kleidung gebraucht. Ich habe ihm ein paar Shirts genäht und mal einen Pulli aber dadurch, dass er nicht viel gewachsen ist, haben wir fast nichts gebraucht. Jetzt waren endlich mal wieder neue Jeans fällig. Ich konnte die alten schon gar nicht mehr sehen so abgewetzt waren sie. Normalerweise besorge ich mir den Jeans ja immer auf dem Stoffmarkt. Der ist aber leider jetzt zwei mal in Folge abgesagt worden. Also musste ich doch wieder bestellen.

Ich habe das dann ewig herausgezögert, stundenlang im Netz nach Angeboten geschaut und mich dann für diesen Jeans* entschieden. Bei Jeans ist vor allem das Gewicht entscheidend, wenn man nicht aufpasst, hat man ganz leicht Hemdenjeans. Man braucht mindestens ein Gewicht von 330g/m2, sonst ist er für Hosen nicht geeignet. Ich persönlich mag immer gerne auch einen Elasthananteil, dann trägt sich die Jeans einfach besser.

Der bestellte Jeans hat eine ganz schöne Qualität, er ist schön robust. Ich habe aus 2,3m Stoff dadurch dass er sehr breit liegt sogar 3 paar Hosen in Größe 140 bekommen.

Allerdings nähe ich sie immer noch mit Bündchen und Gummibund. Alles andere wird hier rigoros abgelehnt.

Zum Absteppen habe ich diese mal orange-gelbes Nähgarn verwendet, das gibt einen tollen Kontrast zum nachtblauen Jeans.

Die nächsten Hosen sind auch schon fast fertig. Dann muss ich dringend noch einmal gefütterte Jeans nähen. Nur da fehlt mir der Stoff. Ich habe den Nicki nämlich ebenfalls immer auf dem Stoffmarkt gekauft.

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Nähträume

Ich erinnere mich noch sehr gut, wie ich als etwa 12 jährige meine ersten Nähzeitschriften in die Hand bekommen habe. Schon damals war es ein großer Traum von mir, Schnittmuster selber zu machen. Das habe ich auch immer wieder versucht, mit Röcken hat es auch ganz gut geklappt, alles andere war aber doch sehr schwierig für mich. Zusätzlich hat mich immer die Werbung für Stickmaschinen fasziniert. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass man so etwas Schönes selbst machen könnte.

Nach meiner Overlock, die ich mir gekauft hatte, als mein Großer auf die Welt gekommen ist, war die wichtigste Anschaffung für mich die Stickmaschine. Noch heute bin ich total fasziniert und schaue ihr so gerne beim Arbeiten zu. Für viele Näherinnen ist ja die Cover die wichtigste Maschine nach der Overlock, mich reizt diese aber nicht so sehr.

Hier sind mal beide Wünsche für mich wahr geworden. Mein Jeansschnittmuster, dass ich wirklich sehr gerne und oft inzwischen genäht habe, und die Möglichkeit meine Kleidung nach meinen Vorstellungen zu besticken.

Zusätzlich zur hinteren Hosentasche habe ich auch das Hosenbein vorne unten bestickt. Für mich müssen es gar keine großartigen Bilder sein. Muster, wie dieses „Spitzenwerk“ sind mir viel lieber. Hier ganz simpel mit Farbverlaufsgarn* gestickt.

Für die vordere Hosentasche habe ich mir mal etwas anderes überlegt. Ich habe schon vor einiger Zeit solche Spitzenkrägen geschenkt bekommen. An sich finde ich die Muster schon toll, aber als Kragen passt nicht so gut zu meinem Nähstil. Auf Jeans finde ich es aber wieder cool, deswegen habe ich die Spitze auf die Tasche appliziert.

Für mich ein kleiner Hingucker. Meistens trage ich ja das Shirt über der Hose, die Spitze blitzt also nur ab zu zu heraus.

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