Mama, wir sind Zwingelle!

(Werbung, weil Stoffprobenähen) ich habe mir schon lange keinen Partnerlook mit meinen Kindern genäht, eigentlich mag ich das ja total gerne. Das hat so eine Zusammengehörigkeitsgefühl für mich. Dieses mal hat es zumindest für mein kleines Mädchen noch gereicht.

Vernäht habe ich das Gewinnerdesign vom Designwettbewerb von Stoff und Liebe.

Für mich gab es ein Shirt (eigener Schnitt, unveröffentlicht), für das Engelchen ein Rafftop.

Mein Shirt habe ich oben mit Passe genäht, so konnte ich das Motiv noch mal richtig zur Geltung bringen.

Für ein Kopftuch hat es hier auch noch gereicht, das ist momentan hier Pflicht zu jedem Outfit.

Wir hatten viel Spaß beim Shooting. Die kleine Maus war erst ganz schüchtern, ist dann aber aufgetaut.

Sie war ja auch ganz stolz, dass sie „Zwingelle“ mit der Mama war. Sie spricht ja eigentlich schon total fehlerfrei für ihre fast vier Jahre, nur ein paar Wörter muss sie noch verbessern. Bei diesem bringe ich es einfach nicht übers Herz, sie zu verbessern. Es ist einfach zu süß.

Meine Softshelljacke

Schon als ich für meine Kinder den Softshelljackenschnitt entworfen habe war mir klar, dass ich eines Tages auch für mich eine Jacke nähen möchte. Natürlich wollte ich auch unbedingt den Schnitt selbst entwerfen. Das war aber doch viel schwieriger als gedacht. Ich glaube ich habe 3-4 Probejacken genäht, bis ich mich an den Softshell getraut habe. Auch hier habe ich während des Nähens noch einiges umgeändert. Dann lag die Jacke ungefähr ein halbes Jahr in der Ecke, weil mir die Ärmel zu kurz waren. Jetzt im Frühjahr habe ich mich endlich dran gemacht und sie wirklich fertig gestellt.

Ich wollte unbedingt auch solche schräg verlaufenden Teilungen wie bei den Kinderjacken habe. Nur leider verträgt sich das nicht so gut mit einer zusätzlichen Taillierung und überhaupt. Irgendwie habe ich es hinbekommen, auch wenn es noch nicht ganz perfekt ist.

Hinten habe ich auch noch Teilungsnähte eingebaut wegen der Taillierung.

Was für mich sehr wichtig war: der Kragen. Der musste wirklich hoch und vor allem eng sein. So dass ich in der Übergangszeit keinen Schal brauche, sondern es reicht, wenn ich einfach den Kragen schließe.

Aufgrund des hohen Kragens konnte ich dann die Kapuzenlösung nicht so machen, wie bei der Kindersoftshelljacke. Das hätte einfach nicht ausgesehen. Deshalb habe ich die Kapuze mit einem Reißverschluss befestigt.

Ganz wichtig waren für mich auch die Reflektorstreifen und die Reflektorpaspel.

Ansonsten ist die Jacke aber schlicht gehalten.

Die Ärmel sind wirklich sehr lang. Das ist auch sehr wichtig für mich. Ich brauche das einfach. Wenn ich die Arme nach vorne nehme (so wie beim Autofahren), müssen meine Handgelenke immer noch gut bedeckt sein. Das habe ich bei Kaufjacken wirklich nie.

Auch wenn es nicht ohne Schwierigkeiten ablief. Ich bin froh, dass ich drangeblieben bin. Jetzt habe ich schon einmal eine gute Basis für die nächste Jacke. Die ist nämlich schon geplant. Diesmal aus Walkloden. Auch wenn es mir schwer fällt werde ich aber dieses mal die Teilungsnähte nicht schräg verlaufen lassen. Das ist schnitttechnisch mit der Taillierung ein Unding. Mal sehen, was ich auch noch alles ändern möchte. In meinem Kopf arbeitet es jedenfalls schon seit geraumer Zeit.

Rafftop für große Mädels

Nachdem sich die Rafftoptunika für kleine Mädels ja schon im Probenähen befindet (tausend Dank an alle, die mich hier unterstützen, ihr seid einfach Spitze!!!) musste ich mich jetzt endlich mal an die Erwachsenenversion machen. Hier sozusagen der erste Versuch.

Ich habe (wie immer natürlich) noch einige Veränderungen zu machen, aber ich denke, das wird mal ganz schön!

Vernäht habe ich die Casual waves von Stoff und Liebe, die es heute gibt.

Gerade sitze ich schon an den Veränderungen, um heute gleich das nächste Shirt zuschneiden zu können. Die Armkugel ist mir noch etwas zu steil, das mag ich einfach nicht so gerne. Mal sehen, wie viele Versuche ich noch brauche, bis ich zufrieden bin! Außerdem hätte ich es gerne noch ein bisschen länger.