Casual Waves – für mich!

(Werbung, weil Stoffprobenähen) Meine Kinder sind gerade eher langsam am wachsen. Die mittlere hat zwar einen Schuss gemacht, aber Kleider passen ja ganz lange. Für den Großen habe ich schon ganz lange nichts neues mehr nähen müssen. Nur die Kleine hat inzwischen jedes Jahr eine Größe, aber da nähe ich viel auf Vorrat in der nächsten Größe. Da bleibt viel mehr Zeit, auch mal was für mich zu nähen. Das mache ich in letzter Zeit viel öfter.

Der Plan ist, den ganzen Kleiderschrank mit selbstgenähten Sachen zu haben und ich bin momentan auf einem guten Weg.

Bei den Shirts bin ich schon ganz gut. Da habe ich fast nur noch selbstgenähtes.

Nur bei manchen Farben fehlt mir noch ein bisschen die Auswahl. Blau ist hier immer gut zum kombinieren, deswegen habe ich die neue Eigenproduktion von Stoff und Liebe sehr gerne für mich vernäht. Die Stoffe gibt es heute in vielen verschiedenen Farben.

Dieses mal hat auch meine Mama ein Shirt abbekommen. Sie ist nämlich auch auf den Geschmack von selbstgenähten Sachen gekommen und hat kürzlich beschlossen, keine Shirts mehr zu kaufen. Ganz einfach, weil die selbstgenähten viel besser passen und die Stoffqualität so viel besser ist, als bei der Massenware, die man so zu kaufen bekommt.

Ich habe mir dieses mal sogar eine passende Hose dazu genäht und gleich meine zweite Leidenschaft darauf verewigt – die Musik.

Das wird auf jeden Fall eine Lieblingskombi.

Jeanstechnisch habe ich inzwischen auch schon lange keine gekauften mehr angezogen. Die letzten habe ich mir lange vor der Geburt vom Engelchen gekauft. Das ist bestimmt 5 Jahre her.

Inzwischen brauche ich auch nicht mehr so lange, da ist das auch nicht so aufwändig.

Das Shirt ist meine eigener Schnitt, die Jeans auch (beide beide nur für mich privat erstellt).

Die Stickdatei habe ich auch selbst erstellt. Gestickt habe ich sie wieder mit diesem Farbverlaufsgarn*.

*amazon partner link

Sonnengruß Yoga-Shirt

Für meine Schwiegermutter, die mit ihren 80 Jahren immer noch als Yoga-Lehrerin tätig ist, habe ich ein schlichtes schwarzes Shirt zum Geburtstag genäht.

Das Shirt war schnell genäht, auch wenn ich erst das Schnittmuster konstruieren musste. Am längsten habe ich eigentlich für die Stickdatei vom Sonnengruß gebraucht.

Irgendwann hat mein Großer mir sogar auch beim digitalisieren geholfen. Letztendlich haben wir dann doch festgestellt, dass wir gar nicht so genau hätten arbeiten müssen, da die Figuren doch eher klein herauskamen. Aber so kann ich sie auch noch mal einzeln sticken und dann vergrößern.

Gestickt habe ich das ganze dann ganz schlicht mit Farbverlaufsgarn*. Da ich nur ein 13×18 Rahmen habe, musste ich das Motiv in drei Teile zerlegen und einzeln sticken. Ich bin sehr froh, dass ich das so genau hinbekommen habe.

Mit den Fotos bin ich mal wieder etwas unglücklich. Schwarz lässt sich einfach nicht gut fotografieren. Das Shirt ist in echt viel schöner.

*amazon partner link

Die Sache mit dem Streifen in der Jeans…

Ihr erinnert Euch sicher noch an meine letzte Jeans. Sie passte einfach perfekt. Bei dieser hier habe ich das gleiche Schnittmuster verwendet, aber beim Zuschnitt nicht beachtet, dass der Jeans keinen Strechanteil hat. Keine Ahnung, wie ich das übersehen konnte.

Was dann passierte, könnt ihr euch vorstellen. Viel zu eng. Also ich meine, viel, viel, viel zu eng. Krass, was der Stoff ausmacht.

Natürlich hatte ich gar keinen Stoff mehr davon übrig. Das war ein Rest vom Stoffmarkt. Der hat sowieso nur noch gerade so gereicht. Einen ähnlichen Stoff hatte ich auch nicht. Also bin ich auf Kontrastsuche gegangen.

Zuerst habe ich einen 5 cm breiten Streifen zugeschnitten und eingesetzt. Nachdem ich die Jeans schon wieder zusammengenäht hatte (ich habe geflucht beim auftrennen, ich sage nur: Steppnähte!!!!) musste ich feststellen, das reicht nicht.

Also noch einen breiteren Streifen zugeschnitten (mein Kontraststoff wurde auch schon leer), alles wieder aufgetrennt und den neuen Streifen eingenäht. Dieses mal war ich schlauer und habe aufs absteppen verzichtet.

Den Bund musste ich natürlich auch neu zuschneiden.

Letztendlich bin ich aber froh, dass ich mir den ganzen Mist angetan habe. Jetzt sitzt sie nämlich wirklich super. Und ich mag die ganzen Details. Und bis auf den Streifen habe ich auch wirklich nichts am Schnitt verändert.

Dazu trage ich ein Shirt aus knitknit von Lapika. Die Farbe passt perfekt zur Hose.