Nähträume

Ich erinnere mich noch sehr gut, wie ich als etwa 12 jährige meine ersten Nähzeitschriften in die Hand bekommen habe. Schon damals war es ein großer Traum von mir, Schnittmuster selber zu machen. Das habe ich auch immer wieder versucht, mit Röcken hat es auch ganz gut geklappt, alles andere war aber doch sehr schwierig für mich. Zusätzlich hat mich immer die Werbung für Stickmaschinen fasziniert. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass man so etwas Schönes selbst machen könnte.

Nach meiner Overlock, die ich mir gekauft hatte, als mein Großer auf die Welt gekommen ist, war die wichtigste Anschaffung für mich die Stickmaschine. Noch heute bin ich total fasziniert und schaue ihr so gerne beim Arbeiten zu. Für viele Näherinnen ist ja die Cover die wichtigste Maschine nach der Overlock, mich reizt diese aber nicht so sehr.

Hier sind mal beide Wünsche für mich wahr geworden. Mein Jeansschnittmuster, dass ich wirklich sehr gerne und oft inzwischen genäht habe, und die Möglichkeit meine Kleidung nach meinen Vorstellungen zu besticken.

Zusätzlich zur hinteren Hosentasche habe ich auch das Hosenbein vorne unten bestickt. Für mich müssen es gar keine großartigen Bilder sein. Muster, wie dieses „Spitzenwerk“ sind mir viel lieber. Hier ganz simpel mit Farbverlaufsgarn* gestickt.

Für die vordere Hosentasche habe ich mir mal etwas anderes überlegt. Ich habe schon vor einiger Zeit solche Spitzenkrägen geschenkt bekommen. An sich finde ich die Muster schon toll, aber als Kragen passt nicht so gut zu meinem Nähstil. Auf Jeans finde ich es aber wieder cool, deswegen habe ich die Spitze auf die Tasche appliziert.

Für mich ein kleiner Hingucker. Meistens trage ich ja das Shirt über der Hose, die Spitze blitzt also nur ab zu zu heraus.

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