Pauli-Softshelljacke

Ich habe in den letzten Woche vier Jacken genäht. Für mich ist das immer ein sehr zeitaufwändiges Projekt, tatsächlich habe ich mal abgestoppt und festgestellt, dass ich 6 Stunden für eine Jacke brauche. Mit Schnittmuster ausschneiden, Stoff zuschneiden und allem Pipapo. Trotzdem nähe ich wirklich gerne mein Softshelljackenschnittmuster. Gerade so aufwändige Projekte bekommen mit der Zeit etwas wirklich meditatives.

Diese hier habe ich für den Sohn meiner Freundin genäht. Gewählt habe ich die gerade Teilung in Größe 110.

Den schönen Pauli-Softshell habe ich mit roten Reißverschlüssen und Jackenstoff kombiniert. Auch das elastische Falzband und die Bündchen habe ich in rot bekommen. Das finde ich immer eine ganz schöne Herausforderung, alles Zubehör in einer Farbe zu bekommen.

Hinten habe ich den kleinen Gürtel aufgenäht.

Ganz besonders mag ich die Details, wie die Kapuzenblende mit dem Pauli drauf.

Die anderen Jacken muss ich jetzt auch mal endlich fotografieren.

Wie lange sitzt ihr an einer solchen Jacke?

Pauli-Schwimmbadtasche

(Werbung, weil Stoffprobenähen) Natürlich musste der Große auch eine eigene Schwimmbadtasche habe. Genau genommen habe ich seine Tasche als erstes genäht.

Für ein Kleidungsstück aus diesem schönen Softshell, den es am Freitag Abend bei Stoff&Liebe gibt, ist mein Sohn doch schon zu groß. Aber eine Tasche wollte er sehr gerne daraus haben.

Die Tasche ist einlagig genäht. Innen gibt es noch ein extra-Fach für Wertsachen.

Die Reißverschlüsse sind von Snaply.

Die Tasche ist groß genug für alle seine Badesachen. Einen Rest Softshell habe ich noch. Daraus gibt es mit Sicherheit noch eine kleine Softshelljacke. Das habe ich nur vor dem Urlaub leider nicht mehr geschafft.

Schwimmbadtasche aus Softshell

Meine Tochter hängt mir schon ganz lange in den Ohren, weil sie gerne eine eigene Schwimmbadtasche hätte. Sie hat diesen Sommer das Schwimmen gelernt und wir waren wirklich oft im Wasser. Bislang habe ich immer alles in meine große SchnabelinaBag transportiert, aber das ist bei drei Kindern doch manchmal umständlich, weil jeder in der Umkleide unbedingt sofort seine Sachen haben möchte. Lange habe ich überlegt, was ich für ein Material für die Tasche nehmen soll. Ich wollte etwas robustes, wasserabweisendes und zugleich flexibles sein. Da fiel mir ein Rest Softshell in der Hand und ab dem Zeitpunkt ging alles sehr schnell.

Da ich die Eigenschaften des Softshell erhalten wollte, habe ich die Tasche nicht gefüttert. So hat man innen die weiche Fleece-Seite. Die Nahtzugaben habe ich wie bei meiner Softshelljacke einfach versäubert und zwei mal abgesteppt.

Durch den oben umlaufenden Reißverschluss lässt sich die Tasche komplett öffnen.

Hinten und vorne habe ich eine aufgesetzte Tasche aufgenäht.

An der Seite gibt es jeweils ein extra-Fach für Duschgel, Bürste oder Shampoo.

Die Größe ist so bemessen, dass ein großes Handtuch, Trinken, Snacks und natürlich alle Badesachen gut hineinpassen. Vorne habe ich das Mandala aufgenäht, dass ich einmal auf den Spiegelstoff gestickt habe.

Softshelljacke – letzte Möglichkeit zum verlinken!

Heute gibt es den letzten Tag die Möglichkeit, bei meinem Gewinnspiel mitzumachen und seine Softshelljacke zu verlinken. Es sind bisher schon über 100 Jacken zusammengekommen!
Bei der Gelegenheit möchte ich Euch mal die Jacke aus dem Ebook zeigen, die ich für mein Engelchen genäht habe.

 Mein Engelchen zieht ihre Jacke wirklich sehr gerne an. Hauptsächlich, wenn wir in den Garten gehen und sie musste wirklich schon ganz schön viel Schmutz aushalten und sieht immer noch sehr gut aus.

 Dazu habe ich noch eine Softshellhose nach meinem Jumpsuit-Schnitt genäht.

 Auf viel Text habe ich gerade keine Lust – ich denke über den Schnitt habe ich wirklich alles gesagt.

 Den Softshell habe ich von hier.

Softshelljacken vom Probenähen – der erste Schwung!

Heute gibt es hier den ersten Schwung Softshelljacken von meinen fleißigen Probenäherinnen.
Erst einmal die normale Version (tailliert). Die Größen sind 74-110.
Vielen Dank den Mädels:

JENNIFER STROJNIK,
„Jennzie“
https://www.facebook.com/diejennzie/?ref=br_rs

Lotta, „handmadebyschnegge“
https://www.schnegge.at

Dagmars
– Kreativblog
https://buntiens-kreative-seiten.blogspot.de/

Claudis
Homepage
www.madebyclaudi.de.tl

Anja
(Mause-Mama)
http://mause-mama.blogspot.de/

Ann-Katrin
https://m.facebook.com/Kater-M%C3%B8-von-Hand-zu-Herz-721189948031217/

Instagram:
www.instagram.com/katermo_

Sandra
www.facebook.com/DieLeago 

 Britta
B.
 https://www.instagram.com/mrs_brittnay/

SuB
https://sub-creations.blogspot.de/

Julia
(kroschka)
https://kroschkarama.blogspot.com/

Birgit
www.instagram.com/kleinenadel

Arlette
(Lost in Berlin)
https://missinghamburg.blogspot.de/

Sandra
www.pink-chamaeleon.de

Sabina
http://handwerkerin.blogspot.ch

Bianca
(Selbst-die-Frau)
https://selbstdiefrau.wordpress.com/

Kerstin
https://mitnadelundfaden.blogspot.de/

Nadine
http://naehnardini.blogspot.de/

Piroschka
http://piroschkaj.blogspot.de

Goldwaendlerin
https://de-de.facebook.com/goldwaendlerin/

Für die Jungs-Mamas unter Euch habe ich noch eine gute Nachricht. Es wird noch eine dritte Variante geben. Ich habe mich doch noch entschieden, von der untaillierten Version eine gerade Teilung anzubieten.

Hier noch mal die Übersicht zu den Varianten:

Die normale Variante ist tailliert.
Bei der weiten Variante habe ich die Taille herausgenommen. Die Jacke ist aber oben an der Brust und unten an der Hüfte identisch mit der normalen Version. Zusätzlich dazu sind die Ärmel um ca. anderthalb Größen weiter als bei der normalen Version.
Die weite Variante, gerade Teilung ist vom Schnittverlauf identisch mit der weiten Version. Nur ist die Teilung vorne an den Taschen nicht nach außen geschwungen, sondern gerade nach unten.

Die gerade Teilung habe ich noch nicht probenähen lassen (ich denke, dass wird auch nichts mehr vor dem Sew-Along). Allerdings ist das auch wirklich nur eine optische Änderung und hat nichts mit der Passform zu tun, die identisch mit der weiten Variante ist.

Außerdem lassen sich die weiten Ärmel auch mit der taillierten Version kombinieren und umgekehrt. In der weiten Variante ist die Armkugel etwas flacher, so passt der Ärmel an beide Varianten.

Ich hoffe, so ist dann auch wirklich für jeden etwas dabei.

Tragefotos der Softshelljacke

Vielen lieben Dank für Eure zahlreichen Bewerbungen. Vorhin habe ich die mails an die Probenähtruppe abgeschickt. Wer leider nicht dabei sein kann – bitte nicht traurig sein, ich gebe mir Mühe schnell mit dem Schnitt fertig zu werden, weil ich eigentlich am Frühlingsanfang mit dem Sew-along starten möchte. Mal sehen, ob ich das schaffe. Bitte habt Verständnis dafür, dass ich nicht jedem einzeln absagen kann – es waren wirklich viele Bewerbungen.

 Meine Freundin hat mir noch Tragefotos von der letzten Jacke geschickt. Die wollte ich Euch nicht vorenthalten.

Softshelljacke vom Video

Für das Ebook habe ich ja diesmal nicht nur eine Bilderanleitung geschrieben. Für die Taschen und für die Kapuze gibt es diesmal zusätzlich eine Videoanleitung. Normalerweise mache ich das ja nicht doppelt, aber hier hat sich das einfach angeboten. Ich hoffe dass sich dadurch auch weniger versierte Näherinnen an eine solche Jacke trauen. An sich ist die Jacke nämlich nicht schwierig zu nähen, sondern nur etwas aufwändig.

 Diesmal habe ich einen melierten Softshell verwendet und aufwändig bestickt

 Für eine solche Jacke lohnt sich das wenigstens. Auch habe ich den großen Gürtel genäht, der um die ganze Taille geht.

 Die Ärmel sind an den Seiten auch bestickt, das sieht angezogen immer besonders süß aus.

 Hinten ist die Jacke ebenfalls bestickt.

 Die Stickdatei ist von hier.

 Tragebilder gibt es dieses mal leider keine – die Jacke ist in Größe 86 und uns noch zu groß. Ich habe sie an die Tochter meiner Freundin verschenkt. Für das Engelchen werde ich sie aber sicher noch mal mit dieser Stickdatei nähen – die finde ich nämlich bezaubernd.

 Hier noch einmal ein Foto ohne Kapuze.

Weil ich immer wieder nach den Materialien gefragt werde, hier noch einmal im Überblick.
Mit dem Schrägband werden die Kanten innen einfasst, damit es sauberer aussieht, nicht so dick wird, oder als Blende für den Reißverschluss. Ihr braucht dieses etwas labberige, gummibandartige Schrägband und zwar in einer Breite von 1,6 cm. Es nennt sich auch „elastisches Einfassband“ oder Falzgummi. So etwas ist gemeint.
Der Jackenstoff wird für die Rückseite der Blende, den kleinen Gürtel, bzw. für die Innenseite der Taschen verwendet. Ihr braucht davon nicht so viel und man sieht ihn eigentlich nur oben am Kinnschutz herausblitzen.

Es gibt ihn in vielen verschiedenen Farben z. B. bei Namijda. Ich mag den strukturierten übrigens lieber. Der ist schön griffig und flutscht nicht so beim Nähen.
Bis morgen Abend könnt ihr Euch noch zum Probenähen für die Jacke bewerben.

Softshelljacken-Projekt

Ich bin schon länger auf der Suche nach einer schönen Softshelljacke für meinen Großen. An sich ist die Auswahl ja schon groß, nur leider sind mir die meisten Jackenmodelle einfach zu kurz. Anscheinend dürfen bei Jungs die Jacken nicht über den Po gehen. Vielleicht ist es ja uncool aber ein nasser Hosenboden ist es auch. Mädels haben es da viel einfacher. Hier gibt es jede Menge Softshellmäntelchen und Jacken. Also blieb nur das selber nähen.
Den ganzen Sommer habe ich in Gedanken immer wieder einen Schnitt für eine Softshelljacke überlegt. Im Frühling hatte ich schon Softshell besorgt.
Magic-Softshell* genauer gesagt. Seitdem haben mich meine Kinder gelöchert, wann denn endlich ihre Jacken fertig seien. In den Sommerferien bin ich dann endlich mal dazu gekommen, einen Schnitt zu entwerfen.

 Das hat diesmal echt viel länger gedauert, weil ich so viele Sachen mit beachten wollte. Die Jacke sollte etwas länger gehen (wobei ich die für meine Tochter noch mal 3 cm länger gemacht habe, als die für meinen Sohn) und auch hinten leicht rund geschnitten sein.

 Zusätzlich sollte die Jacke durch einen Gummizug tailliert sein. So kann man selber beim Nähen entscheiden, wie eng die Jacke auf der Taille sitzen soll. Am Hals sollte sie einen etwas engeren Stehkragen haben, so kann man sich in der Übergangszeit schon mal den Schal sparen.

 Bei meinem Sohn habe ich nur hinten ein kleines Stück gerafft, bei meiner Tochter habe ich quasi rundherum einen Gummizug aufgenäht. So sitzt die Jacke schön körpernah und es zieht nicht unten rein.

 Auch sollten auf den Schultern keine Nähte sein.

 Die Kapuze hat ebenfalls vorne einen Gummizug eingearbeitet. Außerdem ist sie nur mit Kamsnaps befestigt und somit abnehmbar.

 Außerdem wollte ich Reißverschlusstaschen und natürlich beim Hauptreißverschluss einen Beleg mit Kinnschutz.

 Bei der Kapuze von meiner Prinzessin bin ich noch nicht so zufrieden mit der Passform. Sie ist noch etwas groß geraten. Die Kapuze bei meinem Sohn habe ich danach genäht und ist besser gelungen.

Die Kapuze habe ich erst entworfen, nachdem die Jacke schon fertig war. Das war gar nicht so einfach, weil der Kragen ja verhältnismäßig eng ist.

 Die Kapuze verschwindet vorne hinter einer Blende. So kann man sie nicht so leicht versehentlich abreißen.

 Ganz besonders Stolz bin ich auf meine Reißverschlusstaschen. Sie sind tatsächlich von beiden Seiten schön und man sieht innen keinen Reißverschluss.

 Versteckte Armbündchen musste ich natürlich auch nähen.

 Hier noch einmal die aufgesteppte Raffung mit zwei Zierknöpfen bei der Jungsjacke.

Bei der Mädelsjacke habe ich den Reißverschluss nicht ganz bis nach unten genäht.

 Die Jacke sieht auch von innen schön aus. Ich habe fast alle Nähte doppelt abgesteppt und zusätzlich noch offene Kanten mit elastischem Schrägband eingefasst.

 Hier noch einmal der Stoff. Wenn er nass wird, bildet sich ein wundervolles Rankenmuster.

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Softshellhosen

Diese Hosen habe ich bereits vor Pfingsten genäht, aber nie im Blog gezeigt. Im Sommer mag nämlich keiner so etwas sehen. Meine Freundin hat sie sich aber für den Dänemarkurlaub gewünscht.

 Für ihren mittleren Jungen war grün gewünscht. Natürlich mit einem Kipplaster.

 Ihr Große Junge hat sich eine blaue Hose gewünscht.

 Diese habe ich mit einem Schiff bestickt. Den Softshell habe ich von DerBuntspecht*. Den habe ich im Frühjahr auf dem Stoffmarkt mitgenommen.
Ihre kleine Tochter trägt momentan diese Softshelljacke von mir. Beim Graben in meinen Stoffvorräten habe ich tatsächlich noch einen Rest von dem türkisen Softshell gefunden. Gemixt mit dem Rest von der blauen Hose habe ich dann tatsächlich noch eine passende Hose dazu nähen können.

 Diese habe ich dann besonders mädchenhaft mit dem Einhorn Stella  bestickt.

 Und zu guter letzt zeige ich Euch noch die Softshellhose, die ich im Januar/Februar für meine Prinzessin genäht habe. Die alte Hose hatte nämlich eindeutig Hochwasser und nachdem sich das Mädel immer noch weigert Hosen anzuziehen gibt es halt für draußen immer eine Softshellhose zum drüberziehen.

Bestickt habe ich die Hose mit einem Mandala von mir.

Und weil ich immer gefragt werde, welches Schnittmuster ich für meine Softshellhosen verwende:

 Das ist die Hose vom Jumpsuit. Ich nähe die immer eine Größe zu groß und gebe an der äußeren Kante noch einmal extra viel Nahtzugabe (so 2-3 cm). Das passt hier wunderbar. Allerdings sind die benähten Kinder auch eher normal bis schmal.

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Softshellkombi

Für mein kleines Engelchen hatte ich bislang keine richtige Jacke. Wenn wir unterwegs sind, ist das Mädchen immer bei mir in der Tragehilfe und damit unter meiner Jacke. Im Kinderwagen war sie noch nie. Jetzt, wo sie etwas mobiler wird, habe ich doch mal eine Softshellkombi für sie genäht. Der Rest von der letzten Softshellhose für die Prinzessin hat gerade so gereicht.

 Genäht habe ich einen MiniJaWePu in Größe 74 und dazu die Hose vom Jumpsuit. Die geht super aus Softshell. Aber auch hier habe ich eine Nummer zu groß genäht.

 Bestickt habe ich die Kombi mit der Birdies Stickdatei* von Nette.

 Ich habe mich bewusst gegen einen Einteiler entschieden. So kann die Jacke auch mal einzeln getragen werden. Das ist im Sommer praktischer.

 Ich habe in der Jackenmitte einen Tunnelzug aufgesteppt und ein breites Gummiband durchgezogen. So sitzt die Jacke etwas körpernäher

 Ich hoffe, die Kombi passt noch in den Herbst hinein. Ansonsten wird halt neu genäht.

 Hier noch mal die süßen Birdies.

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