Das Kleid in der Müslischachtel

Eine Freundin von meinen Kindern hatte Geburtstag und beide Kinder eingeladen. Nachdem das Mädel ein großer Fan der Kleider der Prinzessin ist, hatte ich ihr angeboten, ein Kleidungsstück für sie zu nähen. Der Stoff war vorher abgesprochen, das Mädel vermessen, das Schnittmuster erstellt und schließlich auch das Kleid genäht.

Da ich Kleidungsstücke immer so ungern in Geschenkpapier verpacke, tue ich sie meistens in eine leere Müslischachtel und packe dann diese in Geschenkpapier ein. Das hat schon oft für lustige Momente auf dem Geburtstag gesorgt. Auch dieses mal habe ich das Kleid auf diese Weise verpackt.

Dann kam der Geburtstag. Ich war natürlich gespannt, wie ihr das Kleid gefällt und auch passt. Leider hat das Mädel am Tag des Kindergeburtstags nicht alle Geschenke ausgepackt. Es vergingen Tage, Wochen, Monate (naja, nur 1,5). Dann treffe ich den Vater in der Schule und er spricht mich ganz freudig an: „Ja, also das war so. Meine Tochter wollte heute morgen Mülsi essen….“ Naja, den Rest der Story könnt ihr euch ja denken.

Jedenfalls kam mir das Mädel ganz stolz in ihrem neuen Kleid entgegen. Und die Moral von der Geschichte: Packe nie ein Kleid in eine Müslischachtel, es sei denn, Du bist ganz sicher beim auspacken dabei!

Elefanten-Ballerinas

Jetzt kommt hier das dritte Paar Puschen im Bunde, diesmal für das Engelchen.

Sie ist die Einzige hier, die ihre Puschen immer noch gerne und regelmäßig trägt. Deswegen habe ich mir hier auch besonders Mühe gegeben. Ich weiß nicht, wie viele Elefanten ich gezeichnet habe, bis ich zufrieden war, aber es waren einige.

Die Schuhe selbst sind aus Ecopell (Bioleder), für die Applikationen habe ich normales Puschenleder verwendet, da ist mir Ecopell immer zu weich.

Der Schnitt ist wie immer von hier.

Maulwurf trifft SchnabelinaBag

(Werbung, weil Stoffprobenähen) Ich habe schon ganz lange keine SchnabelinaBag mehr genäht. Beim letzten Urlaub, als ich mal wieder am Packen war, habe ich mir gedacht, es wäre doch ganz fein, statt der Koffer einfach nur für jedes Familienmitglied eine Tasche mitzunehmen. Bislang habe ich eine SchnabelinaBag in big (sozusagen das Original) und zwei in medium. Nachdem ich den tollen Pauli Canvas in den Händen hielt, war mir klar, das wird die Urlaubstasche für meinen Großen.

Der Plan war, nur vorhandene Materialien zu nutzen. Ich musste ein bisschen in meinen Vorräten suchen, habe aber letztendlich doch alles gefunden.

Ich habe rote Paspel zusammen mit braunen Baumwollstoff verwendet. Ich hätte lieber auch noch rotes Gurtband genommen, aber das war nicht mehr da.

Zumindest hatte ich noch rote Reißverschlüsse. Als Ausstattung habe ich alle aufgesetzten Taschen und auch eine komplette Inneneinteilung genäht. Nur die Zip-it-Erweiterung habe ich weggelassen.

Da ich für meinen Großen ja schon eine Schwimbadtasche aus Pauli-Softshell genäht habe und dazu noch eine Wetbag (wer sieht den Fehler?) hat er jetzt ein ganzes Maulwurf-Gepäckset.

Der schöne Canvas wandert am Samstag in den Online-Shop von Stoff und Liebe!