Alle Jahre wieder…

Alle Jahre wieder werden meine Leder-Restekisten ausgeleert und ich nähe Notenmappen. Ich verarbeite Leder wirklich sehr gerne, weil es robust und nachhaltig ist. Gleichzeitig bin ich mir dessen Wert sehr wohl bewusst. Deshalb verwende ich es wirklich bis zum kleinsten Fitzel. Oft benutze ich Lederstreifen um z. B. Jackenanhänger zu nähen, an Taschen einen Schlüsselring oder Karabiner zu befestigen oder eben auch um die Reste zu kombinieren und Leder-Patchwork zu betreiben.

Dieses mal habe ich relativ viel blaues Leder übrig gehabt. Das spiegelt sich dann auch in meinen Mappen wieder.

Innen ist die Mappe mit einem Kunststoff-Schneidebrett* verstärkt. So können die Noten oder Unterlagen nicht knicken.

Passend dazu habe ich Regenbogenreißverschluss verwendet.

Dieses mal habe ich auch nur Henkel mit Baumwollgurtband zwischengefasst. So lässt sich die Tasche noch besser transportieren. Mein Sohn hat seine Tasche übrigens immer noch, sie ist wirklich immer im Gebrauch und zeigt so gut wie keine Abnutzungsspuren.

Eine weitere Notentasche liegt hier noch fast fertig. Ich hatte damals gleich für zwei Mappen zugeschnitten.

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Kuscheldecken

Jerseyreste werden hier sehr gerne zu Kuscheldecken verarbeitet. Inzwischen schneide ich schon mal direkt was zu, wenn ich noch ein paar cm Rest habe, aus dem kein Kleidungsstück mehr passt. In diese Decke habe ich ein paar besondere Lieblingsstoffe mit eingearbeitet.

 Jedes Quadrat habe ich 15x15cm zugeschnitten. Die Decke ist eigentlich für meinen Sohn. Sie lag aber monatelang unfertig (ohne Binding) auf dem Sofa und ich habe mich immer abends dort eingekuschelt. Irgendwann habe ich sie doch fertig gemacht und dann war ich ganz traurig, weil ich sie dann nicht mehr selbst verwenden durfte.

 Hinten habe ich hier wieder Sweat verwendet. Diesmal habe ich das Binding allerdings aus Webware gemacht. Das Jersey-Binding bei der letzten Decke hat mich einfach zu viele Nerven gekostet.

Für den Sommer werde ich sicher noch eine nähen (das macht irgendwie süchtig), diesmal aber mit Webware-Rückseite.

Unterwäsche – gleich noch ein Schwung!

Wenn man mal dabei ist kann man eigentlich gar nicht mehr aufhören. Deshalb gab es hier noch ein Schwung Unterhosen für die Süße.
Diesmal waren die Reste schon etwas größer und ich hatte auch mehr Auswahl zum kombinieren.

Das sollte jetzt aber zusammen mit dem letzten Schwung für den Anfang reichen.
Das Schnittmuster ist aus der Ottobre 6/2010!