Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen – Schnittfindung

Eigentlich war ganz schnell klar, wie mein neuer Schnitt aussehen soll. Ich habe mir dann beim Kaffeetrinken (ohne Kaffee) mit meinem Sohn ein Blatt Papier genommen und einige Ideen aufgezeichnet.

 Mit der letzten Version war ich dann zufrieden. Dann musste ich mir noch überlegen wie die Taschen zu nähen sind und dann gings an den PC. Dort habe ich dann den Schnitt erstellt….

 …und das erste mal genäht. Erstmal nur als Weste. Sandro mag Westen lieber als Pullis. Er ist ein Schwitze-Kind.

 Hier noch mal von hinten. Nach der Anprobe waren natürlich noch tausend Änderungen an der Passform nötig (bis ich die Kapuze hinbekommen habe *soifz*). Die Taschen habe auch noch nicht 100% funktioniert.

 Ich habe es dann noch mal aus Wollwalk genäht. Mit labrigen Bündchen. Eine wirklich doofe Idee. Das ist keine gute Kombi und gar nicht zu empfehlen. Ich zeige es nur der Vollständigkeit halber.

 Das ist jetzt die letzte Version diesmal als Pulli genäht (geht am schnellsten). Ich habe heute Abend noch mal einige Feinanpassungen gemacht. Die Bündchen an der Kapuze stoßen jetzt unten aneinander und die Ärmel habe ich etwas weiter gemacht. Diese Version ist aus Jersey genäht (meinem Überraschungspaket von Trigema).

 Hier noch mal von hinten.

So, und jetzt wirds für mich spannend. Wie gefällt Euch der Schnitt? Würdet ihr so etwas nähen? Ich würde den Schnitt gerne für die Größen 92-128 machen. Als Pulli ist der Schnitt relativ einfach und schnell zu nähen. Auch die Tasche ist simpel. Also durchaus auch etwas für Anfänger.

“Mama, ich brauch…

eine neue Tasche für meine Funky Beans, die andere ist zu klein!!!” So sah “die andere Tasche” aus, eines der vielen Dinge, die es nicht in diesen Blog geschafft haben.

 Gefertigt aus einem Rest des wunderschönen Tragetuchs von Girasol. “Love” heißt die Exclusivwebung. Mein Sohn war auch beim nähen (wie eigentlich fast immer) dabei und hatte auch genaue Vorstellungen, wie die Tasche aussehen sollte (Mama, Du musst einen großen und einen kleinen Stern drauf nähen). Er interessiert sich übrigens sehr für meine Nähmaschinen. Vor allem für den technischen Aspekt. Gestern war er ganz stolz, weil er erfolgreich begonnen hat meine Overlock einzufädeln. War gar nicht mal so falsch. Gar keine schlechte Leistung für einen noch nicht ganz Dreijährigen…

 Diese Tasche ist dann entstanden. Zum Glück hatte ich noch ein Rest Stoff davon.

Ich habe es diesmal als “Zaubertäschchen” genäht. Also die Nähte erst links auf links und dann noch mal rechts auf rechts zusammen nähen. So hat man innen eine schöne Kante und keine versäuberte Naht.
Erstaunlicherweise wird hier echt viel mit den komischen Plastikdingern gespielt. Im Moment steht Verstecken sehr hoch im Kurs. Ich muss dann immer suchen gehen. Meistens verrät mein Kleiner aber schon vorher, wo er die Sachen versteckt hat. Diesen Aspekt hat er irgendwie noch gar nicht begriffen.