Restedecke

Ich habe mal wieder eine Restedecke genäht. Ich liebe diese bunten Jerseydecken, die Kinder benutzen sie wirklich gerne und sie sind immer eine schöne Stofferinnerung.

 Als ich letztens Unterwäsche für meine Prinzessin nähen wollte musste ich feststellen, dass ich quasi keine rosa-lila-pink Reste mehr habe. Die Farben gehen hier einfach am schnellsten weg. Die Prinzessin meinte letztens zu mir: „Mama, ich mag ganz viele Farben: rosa, lila, pink, rot“. Wenn ich mir die Decke anschaue, weiß ich auch warum das so ist. Die hatte ich nämlich kurz vorher genäht.

 Nachdem die Decke einfach zu groß ist habe ich sie gefaltet und die Seiten einzeln fotografiert.

 Gefüttert habe ich sie wie immer mit diesem Vlies*. Das Binding habe ich aus Webware gemacht.

 Für die Rückseite habe ich diesmal keinen Sweat sondern einen Baumwollstoff genommen. Den habe ich einmal als Kiloware bei einem Hemdenhersteller erstanden. Er hat auch etwas Elasthan drin. Das macht aber nix, jedenfalls hat er sich beim Nähen nicht verzogen (und der Jersey oben ist ja auch dehnbar). Weil ich immer wieder gefragt werde: Die Decke habe ich mit der Overlock zusammengerattert. Also ganz easy peasy.

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Kuscheldecke

Ich habe ja für die kleine Maus im Gegensatz zu den Geschwistern keine Babydecke gestrickt. Dafür habe ich aber einen kleinen Quilt genäht, den ich immer im Autositz zum zudecken oder wenn ich unterwegs bin auch mal zum drauflegen benutze.

Auf der Suche nach geeigneten Stoffen fiel mir dieses Paneel von Stoff&Liebe in die Hände. Das hatte ich damals weggelegt um einmal ein Kissen oder irgend etwas anderes bei dem ich es nicht zerschneiden brauche zu nähen. Das hätte ich nämlich nicht übers Herz gebracht. Also habe ich den Kombistoff dazu herausgesucht und damit das Paneel etwas vergrößert.

Gefüttert habe ich es wie immer mit diesem Vlies*. Für das Binding habe ich Baumwolle verwendet (hier).

Die Rückseite habe ich mit kuscheligem Nicki abgefüttert. Am schwierigsten war eigentlich das Absteppen. Das Vlies muss ja abgesteppt werden. An den Rändern war es kein Problem. Ich hatte die Lagen vorher mit etwas Sprühkleber fixiert. Schwieriger war es in der Mitte beim Paneel. Ich wollte dort ja nicht einfach das Motiv zerstören.

Letztendlich habe ich mich dafür entschieden ein bisschen Nähmalen und betreiben und das Motiv nachzunähen. Das gefällt mir ziemlich gut, auch wenn ich beim Nähen etwas geflucht habe, weil sich der Jersey natürlich immer wieder etwas verzogen hat.

Ich habe die Decke inzwischen fast täglich im Gebrauch. Das ist eines der Sachen, über die man sich immer wieder freut, wenn man sie in die Hand nimmt.

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