Nur für mich!

Schon bei der Tasche für meine Mutter habe ich ja geschrieben, dass ich unbedingt noch eine für mich nähen möchte. Das habe ich sogar noch vor dem Urlaub geschafft. Ich laufe ja normalerweise nur mit Hipbag herum, da passt das Nötigste hinein. Nur wenn ich für die Kinder etwas zu Trinken oder einen Snack mitnehmen muss, reicht die Hipbag nicht mehr.

Verwendet habe ich wie bei der Tasche für meine Mutter Puschenleder. Die Tasche ist wieder komplett einlagig genäht, d. h. innen sieht man die raue Lederseite.

Für die Tasche vorne habe ich noch ein Rest Bioleder verwendet. Das lässt sich nämlich im Gegensatz zum normalen Puschenleder wunderbar besticken. 

Innen passt genau meine geliebte Edelstahlflasche*  (mit diesem Verschluss*) hinein. Ich habe sogar extra eine Unterteilung genäht, damit sie nicht umkippen kann. Brauche ich die Flasche nicht, lässt sich die Unterteilung einfach an den Rand klappen und man hat keinen Platzverlust.

Außerdem habe ich im Gegensatz zu der Tasche von meiner Mutter auch noch ein Extra-Fach für mein Smartphone* genäht. Das war eine ganz schöne Fummelei, weil man die Innentaschen so anbringen muss, dass sie von der Außentasche verdeckt werden. Eindeutig der Nachteil bei der einlagigen Nähweise.

Als Träger habe ich extra breites Baumwollgurtband verwendet, dass ist schön weich beim Tragen.

Natürlich gibt es auch innen wieder eine extra Tasche für Wertsachen.

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Pauli-Schwimmbadtasche

(Werbung, weil Stoffprobenähen) Natürlich musste der Große auch eine eigene Schwimmbadtasche habe. Genau genommen habe ich seine Tasche als erstes genäht.

Für ein Kleidungsstück aus diesem schönen Softshell, den es am Freitag Abend bei Stoff&Liebe gibt, ist mein Sohn doch schon zu groß. Aber eine Tasche wollte er sehr gerne daraus haben.

Die Tasche ist einlagig genäht. Innen gibt es noch ein extra-Fach für Wertsachen.

Die Reißverschlüsse sind von Snaply.

Die Tasche ist groß genug für alle seine Badesachen. Einen Rest Softshell habe ich noch. Daraus gibt es mit Sicherheit noch eine kleine Softshelljacke. Das habe ich nur vor dem Urlaub leider nicht mehr geschafft.

Volantjacke

Für den Urlaub habe ich auch noch eine Volantjacke genäht. Gerade bei so Überziehteilen finde ich es sehr wichtig, dass sie eher neutral gehalten sind und zu vielen Kleidungsstücken passen. Also nehme ich am liebsten uni oder einfarbig gemusterte Stoffe. Diese Sweatjacke ist jedenfalls ein absolutes Lieblingsteil, weil es auch zu vielen Kleidern passt.

Das Schnittmuster zu meiner Volantjacke habe ich noch nicht Probenähen lassen (auch wenn ich selbst die meisten Größen inzwischen durchgenäht habe). Das wird hier definitiv ein Winterprojekt. Aber natürlich nur, wenn ihr auch Lust darauf habt?

Hier die Version mit einer Kapuze. Ansonsten habe ich die Jacke ja schon oft mit Bubikragen genäht.

Hierfür muss ich aber sicher noch etwas am Schnittmuster basteln. Ein Kragen brauch einfach einen kleineren Halsausschnitt als eine Kapuze. Wir haben die Jacke jedenfalls schon oft getragen, und sie passt auch hoffentlich noch eine ganze Weile.

Natürlich habe ich für die Prinzessin auch eine Jacke genäht.

Sonnenhüte II&III

Ich versuche ja immer möglichst alles im Blog zu zeigen, was ich so nähe. Für mich ist es ja auch ein persönliches Tagebuch und ich bin doch immer wieder erstaunt, wenn ich zurück blicke, wie viel es doch ist, und wie viel doch immer noch fehlt. Also habe ich doch noch Fotos vom Sonnenhut herausgesucht, den mein Engelchen Anfang der Jahres getragen hat. 

Auch hier ist das Schnittmuster wieder ein Sonnenschein, diesmal mit der Diva- Krempe aus dem Mix-It Ebook.

Und dann noch der letzte Sommerhut in diesem Jahr, diesmal passend zu diesem Kleidchen, wieder ein Sonnenschein mit Diva-Krempe.

Diesen hier mag ich besonders gerne. Dem Engelchen stehen die kräftigen Farben einfach sehr gut!

Kuschelpüppchen

Wenn man so nähwütig ist wie ich, ist der Urlaub immer ein bisschen etwas wie ein kalter Entzug. Diesmal habe ich vorgesorgt, und mir für den Urlaub ein Projekt mitgenommen, dass man auch mit der Hand nähen kann. Ich habe zu Hause vorgearbeitet und die Sachen, die ich immer mit der Maschine nähe schon fertig gemacht und dann den Rest mit in den Urlaub genommen.

Genäht habe ich drei süße kleine Püppchen.

Sie haben die perfekte Größe für kleine Babyhände.

Der Körper ist aus kuscheligem Nicki, gefüllt mir reiner Schafswolle. Das Handnähen hat mir ganz besonders große Freude gemacht, es ist irgendwie so meditativ und viel gemütlicher als hinter der Nähmaschine zu sitzen.

Diese hier habe ich aus lang gehütetem Nicki genäht. Ich mag sie besonders gerne.

Die Haare sind aus Alpaka Wolle und nur aufgestickt, damit sie nicht abgerissen werden können. Meine Kinder haben die Puppen jedenfalls schon in ihr Herz geschlossen.

Die Anleitung für den Kopf habe ich wie immer aus diesem Buch*, die Körperform ist selbst gezeichnet und die Mütze ist eine leicht veränderte Zwergenmütze im Miniformat. Wie macht ihr das? Nehmt ihr auch etwas zu nähen mit in den Urlaub?

Sonnenhüte fürs Engelchen

Noch vor dem Urlaub, habe ich für mein kleines Engelchen zwei neue Sonnenhüte genäht. Ich habe Anfang des Sommers schon einen genäht, der passt aber nun leider nicht mehr. 

Genäht habe ich ihn passend zu diesem Kleid.

Als Schnitt habe ich den Sonnenschein verwendet. Mit der kleinen Krempe. Das ist besonders praktisch für Tragebabys. Mein Mädel war ja immer noch nie im Kinderwagen. Wir haben es einmal versucht und es ist im Protest geendet. Mir soll es recht sein. Ich bin sowieso die totale Tragemama. Vom Gewicht geht es hier auch noch ganz gut, vor allem, weil sie ja doch schon einige Strecken selbst läuft und man dann Pausen hat.

Ich habe mir extra Mühe gegeben, damit hinten das Muster passt. Es ist mir auch fast gelungen.

An der Seite nähe ich immer von außen ein Band auf und dadurch ziehe ich dann die Kordel zum regulieren. Auf jeden Fall hat das Engelchen im Urlaub viele bewundernde Blicke geerntet. Den anderen Hut zeige ich Euch bald.

Schwimmbadtasche aus Softshell

Meine Tochter hängt mir schon ganz lange in den Ohren, weil sie gerne eine eigene Schwimmbadtasche hätte. Sie hat diesen Sommer das Schwimmen gelernt und wir waren wirklich oft im Wasser. Bislang habe ich immer alles in meine große SchnabelinaBag transportiert, aber das ist bei drei Kindern doch manchmal umständlich, weil jeder in der Umkleide unbedingt sofort seine Sachen haben möchte. Lange habe ich überlegt, was ich für ein Material für die Tasche nehmen soll. Ich wollte etwas robustes, wasserabweisendes und zugleich flexibles sein. Da fiel mir ein Rest Softshell in der Hand und ab dem Zeitpunkt ging alles sehr schnell.

Da ich die Eigenschaften des Softshell erhalten wollte, habe ich die Tasche nicht gefüttert. So hat man innen die weiche Fleece-Seite. Die Nahtzugaben habe ich wie bei meiner Softshelljacke einfach versäubert und zwei mal abgesteppt.

Durch den oben umlaufenden Reißverschluss lässt sich die Tasche komplett öffnen.

Hinten und vorne habe ich eine aufgesetzte Tasche aufgenäht.

An der Seite gibt es jeweils ein extra-Fach für Duschgel, Bürste oder Shampoo.

Die Größe ist so bemessen, dass ein großes Handtuch, Trinken, Snacks und natürlich alle Badesachen gut hineinpassen. Vorne habe ich das Mandala aufgenäht, dass ich einmal auf den Spiegelstoff gestickt habe.

Flamingo Love

(Werbung weil Stoffprobenähen) Hier kam mal wieder ein schöner Bordürenstoff angeflattert. Diesmal wollte ich ein Kleid mit einem Tellerrock daraus nähen. Normalerweise nimmt man ja die Bordürenkante immer unten. Das ging aber nicht, weil die Kante unten zu gebogen war. Deshalb habe ich die Bordüre einmal ins Oberteil verlegt, und das Ergebnis gefällt mir sehr gut. So kommt sie viel besser zur Geltung, als wenn sie sich unten bauscht.

 

So hatte ich dann auch noch genug übrig, um sie an den Ärmel noch einmal zu vernähen.

Die Kleine Maus wollte in ihrem Notenkleidchen auch mit aufs Foto!

 

Der Schnitt ist selbst zusammengebastelt. Ich habe mein Standart-Shirt Schnitt genommen, den Ausschnitt ordentlich erweitert und dann unten gekürzt und einen halben Tellerrock daran konstruiert.

Das die Flamingos gerade unter der Brust anfangen war nicht beabsichtigt und gefällt mir wirklich gut.

Unten ist das Rockteil einfach mit einem Rollsaum genäht.

Ich glaube den Schnitt muss ich mir noch mal nähen. Gerade auf den Fotos gefällt er mir richtig gut. Und bequem ist er auch. Ich habe ja jetzt zwei Jahre keine Kleider angezogen, weil das beim Stillen immer so unpraktisch ist (und Stillkleider wollte ich mir nicht nähen, ich mag das Gewurtschtel nicht). Inzwischen stillt das Engelchen zwar immer noch, aber eigentlich nur noch morgens, mittags, und abends im Bett, da geht das dann.

 

Denn Stoff bekommt ihr diesen Freitag bei Stoffundliebe!

 

 

Im Doppelpack

Als ich letztens mit meinem Blumenkleid meine Mama besucht hat, was sie spontan so begeistert davon, dass sie sich auch ein solches Oberteil gewünscht hat. Also habe ich mit ihr zusammen Stoffe ausgesucht und ich habe ihr zwei Oberteile genäht.

Meine Mama war schon lange auf der Suche nach Oberteilen, die zwar ärmellos aber trotzdem breite Träger haben.

Meine Mama hat die Teile gleich in den Koffer gepackt und ich hoffe, sie wird sie viel tragen!

Blumenkleider

(Werbung, da Stoffprobenähen) Hier gab es eine ganze Ladung Blumenkleider für uns Mädels.

Für mich habe ich eine Lady Topas (abgeändert) genäht, und dazu einen Traumstoffrock.

Für mein großes Mädel habe ich ein Oberteil genäht und einen Drehrock dran gemacht. Flügelärmel waren noch ihr Wunsch. Das ganze irgendwie zusammengemixt ohne richtiges Schnittmuster.

 

Für das kleinste Mädel gab es ein Trotzkopfkleid, das mag ich gerade bei ihr am liebsten.

 

Die Familienfotos hat diesmal mein Großer (mit Stativ) gemacht. Mein Mann ist gerade auf Konzertreise, da ist so etwas echt schwierig. Hat er aber ganz gut hinbekommen oder?

Den Blumenstoff gibt es in drei schönen Farbkombis heute Abend bei Stoffundliebe.