Schwarze Kuscheljacke

Mein Sohn hat für diverse Konzerte eine warme Jacke gebraucht, die zudem wenigstens etwas schick ist. Ich habe dann bei meinem Stoffdealer einen schwarzen Mantelstoff gekauft und meinen Fleecejackeschnittmuster (unveröffentlicht) dafür hergenommen.

Der Stoff ist wunderbar kuschelig und so weich (trotz Wolleanteil), dass mein Sohn ihn gerne trägt.

Er neigt nur etwas dazu, Staub anzuziehen. Ich habe wie immer die Taschen so wie bei meiner Softshelljacke gearbeitet. Mein Sohn liebt diese Reißverschlusstaschen sehr.

Der leichte Stehkragen schützt den Hals ohne einzuengen. Für meinen Mann habe ich aus dem gleichen Stoff eine Jacke genäht. Er schafft dass ja immer den normalen Wollwalk innerhalb kürzester Zeit durchzuscheuern. Dieser Stoff hier ist diesbezüglich wesentlich robuster und die Jacke wird gerne getragen. Ich muss sie nur noch mal vor die Kamera bekommen. Sie wurde mir nämlich unter der Nähmaschine weggezogen, kaum dass sie fertig war.

Männerpullis

Für meinen Mann habe ich in diesem Winter gleich zwei Oberteile gemacht. Nachdem ich so viele schöne Strickkleider für mich gestrickt habe, war ich der Meinung, mein Schatz braucht auch einmal etwas Selbstgestricktes von mir. Bislang habe ich für ihn nämlich nur Accessoires gestrickt.

Ich habe mir schwarze Merinowolle besorgt und ihm diesen Pullover zu Weihnachten gestrickt. Naja, eigentlich wollten wir uns nichts zu Weihnachten schenken und er ist auch erst kurz nach Weihnachten fertig geworden, aber mein Mann hat sich trotzdem sehr gefreut.

Ich habe ihn mit Kragen gestrickt. Den Reißverschluss einzusetzen hat mich sehr viel Nerven gekostet.

Der Pulli wird sehr geliebt und gerne angezogen. Das wird auf jeden Fall nicht der Letzte gewesen sein. Die schwarze Wolle ist zwar wirklich sehr anstrengend zum Stricken, aber das Ergebnis entschädigt mal wieder.

Ich habe den Pulli immer Abends beim Film schauen gestrickt. Mein Schatz hat das aber gar nicht mitbekommen (ich habe da immer ein Strickzeug in der Hand), nur am letzten Tag, als ich ihn tagsüber fertig gestellt habe hat er ganz hoffnungsvoll gefragt, ob der für ihn ist.

Das zweite Teil, dass ich für ihn diesen Winter gemacht habe ist dieser Wollwalkpulli. Hier gibt es seit ein paar Jahren jedes Jahr einen. Die halten hier immer so 2-3 Jahre, dabei werden sie so viel getragen, dass sie sich langsam durchwetzen. So ist jedes Jahr ein Ersatz notwendig. Traditionell gibt es den immer zum Geburtstag im November.

Genäht habe ich ihn wie immer mit eingesetzten Taschen. Dieses mal habe ich aber mal die Ellenbogen von innen verstärkt, in der Hoffnung, die Abnutzung etwas eindämmen zu können.

Wollwalk-Tragejacke

Meine Freundin hat sich von mir eine Tragejacke aus Wollwalk gewünscht. Ich habe mir lange Gedanken um das Schnittmuster gemacht. Letztendlich habe ich Susann von Pattydoo genommen und verändert.

Ich habe mit meiner Freundin lang und ausführlich das Design besprochen. Sie hat sich dunkelblaue Reißverschlüsse zu dem smaragdfarbenen Wollwalk gewünscht.

Also habe ich auch das restliche Design mit dunkelblau genäht. Die Jacke ist aufwändig bestickt.

Besonders mag ich ja solche Stickereien am Ärmelabschluss. Das lässt die Jacke immer edel wirken und ist ein echter Eyecatcher.

Für den Kragen innen habe ich ganz tollen Wolle-Seide-Jersey von Danisch Pur verwendet. So kratzt die Jacke nicht am Hals.

Die Jacke hat gestrickte Bündchen aus Merinowolle*. Da werden die Hände immer so warm, dass man sich die Handschuhe glatt sparen kann.

Ich habe einen Zwei-Wege-Reißverschluss gewählt, der sich auch von unten öffnen lässt.

Folgende Dinge habe ich am Schnittmuster verändert: Der Jackenschnitt von Pattydoo ist nicht tailliert. Da mir das zu gerade an der Taille war, habe ich eine Taillierung eingefügt. Dann habe ich die Jacke verlängert und zusätzlich unten noch weiter ausgestellt. Nicht nur an den Seiten, sondern an allen Teilen, damit es sich gleichmäßig verteilt. Außerdem habe ich den Halsausschnitt und den Kragen etwas enger gemacht. Da hätte ich ruhig noch mehr wegnehmen können. Aber mit Schal geht es. Die Ärmel musste ich natürlich auch noch verlängern, damit das mit den versteckten Ärmelbündchen funktioniert. Die Taschen sind natürlich auch verändert, die habe ich so gemacht, wie bei meinen Softshelljacken.

Dazu habe ich einen Tragejackeneinsatz genäht.

Auch hier wieder bestickt.

Im Gegensatz zur Jacke ist der Einsatz mit Nicky gefüttert. Das brauchte ich wegen der Tunnels zum raffen.

Die Ösen sind mit Snappap verstärkt.

Meine Freundin hat sich sehr über die Jacke gefreut.

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