Das Kleid in der Müslischachtel

Eine Freundin von meinen Kindern hatte Geburtstag und beide Kinder eingeladen. Nachdem das Mädel ein großer Fan der Kleider der Prinzessin ist, hatte ich ihr angeboten, ein Kleidungsstück für sie zu nähen. Der Stoff war vorher abgesprochen, das Mädel vermessen, das Schnittmuster erstellt und schließlich auch das Kleid genäht.

Da ich Kleidungsstücke immer so ungern in Geschenkpapier verpacke, tue ich sie meistens in eine leere Müslischachtel und packe dann diese in Geschenkpapier ein. Das hat schon oft für lustige Momente auf dem Geburtstag gesorgt. Auch dieses mal habe ich das Kleid auf diese Weise verpackt.

Dann kam der Geburtstag. Ich war natürlich gespannt, wie ihr das Kleid gefällt und auch passt. Leider hat das Mädel am Tag des Kindergeburtstags nicht alle Geschenke ausgepackt. Es vergingen Tage, Wochen, Monate (naja, nur 1,5). Dann treffe ich den Vater in der Schule und er spricht mich ganz freudig an: „Ja, also das war so. Meine Tochter wollte heute morgen Mülsi essen….“ Naja, den Rest der Story könnt ihr euch ja denken.

Jedenfalls kam mir das Mädel ganz stolz in ihrem neuen Kleid entgegen. Und die Moral von der Geschichte: Packe nie ein Kleid in eine Müslischachtel, es sei denn, Du bist ganz sicher beim auspacken dabei!

7 thoughts on “Das Kleid in der Müslischachtel

  1. Ha, ha ha! 🙂 Uns könnte das auch passieren – wir packen auch alle Dinge in alte Schachteln und Dosen ein, was nicht jeder sofort kapiert. Wenn wir uns nicht sicher sind, schreiben wir allerdings auf die Schachteln mittlerweile „Pfuschpackung“ drauf…

    Aber das Kleid ist traumhaft schön! Toll gemacht!

  2. Ach herrje, ich wäre an deiner Stelle ganz kribbelig geworden!
    Obdas Kleid doch nicht gefällt. Ob sie es vielleicht weggeschmissen haben?…
    Mogelpackung drauf zu schreiben ist ne gute Idee!

  3. Oh nee. Dass die sich nicht gewunden haben, warum du, bzw. Dein Kind, Müsli verschenkst 😆. Gut dass es doch noch gefunden wurde. War ja noch kein wirkliches Kleid-Wetter 🙄.
    Das Kleid ist total toll. Verrätst du, welcher Schnitt das ist?

  4. Oh nein, das wäre ja fast schief gegangen, obwohl das Geschenk abgesprochen war. Ich kann mir die Enttäuschung auf beiden Seiten gut vorstellen.
    Aber schmunzeln musste ich dann doch. Ein Hinweisschild ist sicher der einfachste Weg, solche Missverständnisse zu vermeiden. Oder man weist auf die Mogelverpackung gleich beim Verschenken hin.

    Das Kleid finde ich übrigens ganz wunderbar.

  5. Toll, wenn man selbst nähen kann. Für meine Nichte suche ich ein Prinzessinkleid, denn sie ist zur Hochzeit eingeladen. Meist wird von ihr Mayoral getragen, ich soll also Nichts schlechteren Qualität auch aussuchen.

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