Eine Woche Wolfi

Mein Großer hatte definitiv zu wenig Unterwäsche. Also habe ich mein Ottobre-Schnittmuster herausgeholt und 1 m Wolfi-Stoff aus einer Überraschungstüte und losgeschnippelt. Dabei habe ich mehrlagig zugeschnitten (meine Schere hat tatsächlich 6 Lagen Jersey geschafft), damit es schneller geht. Herausgekommen sind 7 Boxershorts. Kombiniert habe ich mit einem Rest blauen Jersey von meinem Raffshirt.

Ich habe den Schnitt allerdings schon wieder verändert. Eigentlich hat die Hose hinten auch einen Einsatz. Das waren mir aber zu viele Teile. Außerdem hat mein Sohn dann das Problem, dass er nicht weiß, wo vorne und wo hinten ist, weil die Büx auf beiden Seiten so ähnlich aussieht.

 Ich werde das nächste mal noch ein bisschen am Schnitt verändern. So ganz gefällt mir der Schnitt nämlich nicht. Er geht arg hoch und kollidiert dann immer mit dem Hosenbund. Ansonsten gefällt mir die Rückenansicht schon viel besser. Irgendwie ist das langsam schon eine Macke bei mir mit der Schnitterstellung. Ich möchte immer alles noch besser und passender machen. Wenigstens sind Unterhosen dabei ein dankbares Objekt. Man kann nie genug davon haben und es macht auch nix, wenn sie nicht ganz perfekt sind.

 So sieht sie aus, die Woche Wolfi. Ich find den Stoff ganz süß. Die Farbkombi hat mir anfangs so gar nicht gefallen, aber vernäht finde ich sie total klasse. Mein Sohn mochte sie auch auf Anhieb und war total traurig, dass gestern keine mehr davon in der Schublade war.

Jetzt weiß ich wenigstens, was ich aus dem zweiten Meter nähe, der hier noch so rumliegt. Nur Gummiband muss ich hierfür wieder bestellen.

Blaaaauuuu!

Vielen Dank für Eure zahlreichen Kommentare zu meinem Shirt. Ich habe mich sehr gefreut (und bin ganz rot geworden). Vielleicht sollte ich mich doch mal an Erwachsenenschnitte machen. Aber jetzt zu meinem heutigen Post:
Vor kurzem rief mich eine liebe Bekannte an. Ich hatte ihr zur Geburt ihres ersten Sohnes einen Overall genäht hier habe ich ihn gezeigt. Jetzt kommt gerade der kleine Bruder in die Krabbelphase und trägt ebenfalls den Anzug vom großen Bruder. Die Mutter war so happy, weil das Kind so warm eingepackt ist und der Overall so praktisch zum krabbeln ist weil nichts verrutscht, dass sie mich gefragt hat, ob ich noch einen zweiten in Größe 74 nähen würde. Das habe ich natürlich gerne gemacht. Farblich wollte sie etwas blaues und ganz schlicht.

Ich hatte noch schönes Ringelbündchen, das kommt hier toll zur Geltung.

So ganz konnte ich nicht auf ein bisschen pimpen verzichten, ein bisschen Farbe musste doch sein. Deshalb gab es noch zwei Sterne drauf

Ganz schlicht mit Zickzack angenäht. Meine Tochter war jedenfalls begeistert (“da, Dern”), ich hoffe der Mutter gefällt es auch so gut.

MMM Raffshirt für mich!

Wie das so ist bei Mamas, sie kommen irgendwie immer als letzte dran. Trotzdem habe ich es mal wieder geschafft, etwas für mich zu nähen, bzw. sogar einen Schnitt für mich zu entwerfen. Dieses Shirt schwirrte schon lange in meinem Kopf herum. Ich habe drei Anläufe gebraucht (wenn man mein Basicshirt als Grundlage dazu rechnet sogar vier) um mit dem Ergebnis zufrieden zu sein. Teil 1 habe ich gleich in die Tonne gekloppt (das lag aber auch am Material), Teil 2 habe ich schon oft getragen, aber leider noch nicht fotografiert und Teil 3 kommt hier:

 Ich denke ich werde noch ein paar nach diesem Schnitt nähen. Wahrscheinlich auch in uni, das passt besser für den Alltag.

Trotzdem mag ich das bunte sehr gerne, nur meistens habe ich sowieso einen Pulli drüber (ich bin nämlich eine ganz schöne Frostbeule).
Jetzt mal schnell schauen, was die anderen MMM-Mädels so für sich gezaubert haben!