Bettwäsche-Kleidchen

Wer meinen Blog schon länger liest, erinnert sich vielleicht an dieses Bettwäsche-Kleidchen. Letztens ist mir beim sortieren der Rest-Stoff in die Hände gefallen und da habe ich sofort zur Schere gegriffen und noch eines zugeschnitten, bevor der Stoff nicht mehr reicht.

 Wirklich krass, wenn man die Bilder von damals und heute anschaut. Wie groß das Mädel geworden ist!

 Diesmal habe ich für das Oberteil auch Bettwäsche verwendet. Dadurch ist es irgendwie richtig schön zart geworden und hat etwas von Spitze. Als Schnittmuster habe ich wieder das Kapuzenkleid verwendet. Mit Reißverschluss hinten passt das auch aus Webware.

 Die Haare habe ich in zwei französische Zöpfe geflochten. Das liebt die Prinzessin besonders, ist mir aber für jeden Tag noch zu fummelig.

 Den Drehtest hat es auch bestanden. Webware finde ich ja für Drehkleider viel schöner. Für den Alltag ist halt Jersey praktikabler. Das muss man nämlich nicht bügeln. Unten habe ich das Kleid diesmal mit Schrägband eingefasst und dann noch zusätzlich eine Elastik-Spitze angenäht.

Freundinnenkleider

Meine Prinzessin war bei Ihrer besten Freundin zum Geburtstag eingeladen. Sie hat sich ein Kleid gewünscht. Da Mädels in dem Alter doch schon sehr kompliziert in der Stoffwahl sind, habe ich der Prinzessin einige Stoffproben mitgegeben. Im Kindergarten durfte sich ihre Freundin dann einen Stoff aussuchen (ich glaube, das war echt der Hit, die nächste Freundin hat auch schon Bedarf zum Geburtstag angemeldet). Ihre Wahl fiel auf die Herzschilder. Eigentlich wollte ich daraus ein Kombi mit dem Hauptstoff für die Prinzessin nähen (die schon ein Kleid aus dem Stoff hat, dass leider inzwischen viel zu klein ist). Jetzt musste ich umdisponieren. Statt einer Kombi gab es zwei Prinzessinnenkleider im Partnerlook. Der Stoff hat zum Glück gerade so gereicht.

 Das hier ist für die Prinzessin.

 Sie hat auch die Spitze für den Saum ausgesucht.

 Das inverse Kleid ist für die Freundin.

 Hier musste ich natürlich auch eine Geburtstagszahl unterbringen. Natürlich mit Glitzersteinen – das war der ausdrückliche Wunsch.

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Ein Taufkleid

Letztes Wochenende haben wir unsere Prinzessin endlich taufen lassen. Wir hatten das schon viel länger geplant, aber es scheiterte immer an den Terminen. Dafür hatten wir wirklich schönes Wetter und konnten sogar draußen feiern.
Für die kleine Prinzessin war natürlich ihr Taufkleid das allerwichtigste. Sie liebt schöne Kleider und hatte schon sehr genaue Vorstellungen, wie das Kleid aussehen sollte. Vor allem sollte es bis zum Boden gehen.
Die Stoffe für dieses außergewöhnliche Projekt hatte ich schon vor langer Zeit geordert. Allerdings hatte ich eigentlich ein etwa knielanges Kleid geplant. Ich musste also versuchen, das maximale an Länge aus meinem Material herauszuholen.

 Der Schnitt war eigentlich schon gleich klar, das Oberteil ist ein leicht verändertes Kapuzenkleid. Für das Rockteil habe ich die wunderschöne Tüllspitze in der Mitte geteilt und dann die Bahnen  gerafft und an das Oberteil genäht. Von der Länge hat das gerade so gepasst – es ist (fast) bodenlang geworden.

 Unter der Tüllspitze ist eine Lage aus feinem Baumwoll-Batist. Für das Oberteil habe ich sogar zwei Lagen Batist genommen , weil die Tüllspitze so durchsichtig ist, dass man sonst die Nahtzugaben hätte durchscheinen sehen.  Hier hatte mein bestellter Batist nicht mehr gereicht und ich habe für das Futter innen weißen Baumwollstoff genommen, dadurch ist das Oberteil etwas heller geworden als das Rockteil.

 Für untendrunter gab es ein schlichtes, weißes Shirt und eine Leggins aus Viscosejersey. Ich habe mich diesmal bewusst für Viscose entschieden, da er etwas blickdichter ist und schöner fällt als ein Baumwolljersey.

 Den Übergang zwischen Oberteil und Kleid habe ich noch mit einem Samtband zum Binden verziert. Für den festlichen Tag habe ich ihr die Haare in feine Zöpfe geflochten (bei den feinen Haaren echt noch eine ganz schöne Herausforderung!). Sie durfte den Haarschmuck tragen, den ich damals bei meiner Hochzeit im Haar hatte. Da war sie sehr stolz drauf.
In das Oberteil habe ich einen Nahtreißverschluss eingearbeitet. Das nächste mal würde ich ihn aber auch noch in das Rockteil mit einarbeiten, durch die Raffung ist das Anziehen sehr schwierig.

 Wenige Tage vor der Taufe brachte die Prinzessin mir noch von einem Ausflug mit der Oma zu Bastelladen ein Blütenband mit, das unbedingt noch aufs Taufkleid genäht werden sollte. Deshalb habe ich noch eine kleine Schleife angefertigt, die ich dann auf das Samtband genäht habe. Hier konnte ich dann die neue Errungenschaft befestigen.

 Hier noch einmal die schöne Tüllspitze. Ein wirklich wundervolles Material, dass ich sicher auch einmal für mich verwenden werde.

 Vielen lieben Dank auch noch mal an Karin von der rote Faden, die mir so umfangreich beim Zusammenstellen der Materialien geholfen hat.

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