Schminktäschchen

Ich hatte mir vor Jahren ein Schminktäschen genäht. Dafür hatte ich etwas Alcantara-ähnliches Material verwendet. Jetzt nach so vielen Jahren Benutzung sah es nicht mehr so schön aus. Also habe ich mir ein neues Schminktäschen genäht. Diesmal habe ich echtes Leder genommen.

 Und meine Stickmaschine bemüht (Datei war auf der Maschine)

 An den Reißverschlüssen hat meine Nähmaschine schon sehr gekämpft. Vor allem mit dem zwischengefassten Bändchen. Da kommen dann einfach zu viele Lagen aufeinander.

 Den Mädchenkram-Schriftzug habe ich selbst digitalisiert.

Zwei passende Muranoglasperlen hatte ich auch noch.

 Als hätte sie es geahnt, dass sich meine Vorräte vom letzten mal dem Ende zuneigen habe ich wieder Nachschub von Carina bekommen (sie arbeite beruflich mit Leder und bekommt die Reststücke kostenlos). Außerdem hat sie mir auch noch tollen Stoff dazu gelegt. Vor allem der blaue Blumenstoff lacht mich an, das wird bestimmt mal ein Röckli für mein Mädel! Vielen lieben Dank Dir!
Ich überlege ja schon die ganze Zeit, ob ich mich mal an eine SchnabelinaBag mini in Leder wagen soll. Die Stücke sind glaube ich groß genug, ich habe nur etwas Sorge, dass das Leder für meine Nähmaschine etwas zu dick wird.

„Käcke“

Meine Prinzessin ist gerade so fleißig am Worte lernen. Zum ersten Geburtstag hatten wir ca. 5 Worte, inzwischen sind es bestimmt schon an die 40 und das in etwas über zwei Monaten! Sie freut sich wie ein Schneekönig über jedes einzelne, was sie neu lernt, fängt gerade an Artikel zu verwenden und hat heute auch schon drei Wörter hintereinander gesagt: „da, dea Dern“ (da, der Stern“).
Eines ihrer ersten Wörter war „Käcke“ (Kette). Sie liebt meine Halskette, hält sie ständig in den Händen (zum Glück ist Pandora eher von der stabilen Sorte) und hat deshalb zu Weihnachten die erste eigene Kette bekommen.

 Ich habe lange überlegt, was ich ihr für eine Kette mache, da sie ja doch einiges aushalten muss. Ich habe mich dann nach langem überlegen für eine gehäkelte Perlenkette entschieden. Sie ist ziemlich robust, da der Faden innen liegt und von der Perlen geschützt wird. Jede Perle wird aufgefädelt und dann einzeln, quasi wie eine Spirale eingehäkelt. Als Verschluss habe ich einen Magnetverschluss gewählt, der sich beim Zug sofort lösen kann.

 Ich habe mir die Technik vor langer Zeit mit einem Buch angeeignet (und bin damals fast verzweifelt, weil ich es zuerst nicht hinbekommen habe). Inzwischen kann man so etwas auch im im Netz lernen und wenn man den Dreh erst einmal heraus hat ist es auch nicht schwer. Ich habe unterschiedlich große Rocailles verwendet, um den Spiraleffekt zu betonen.

Meine Süße hat sich unglaublich darüber gefreut. Den ganzen Heilig Abend ist sie mit der Hand an der Kette durch die Wohnung gelaufen und hat „Käcke“ gesagt.