Handtuchturban

Es gibt so typische Anfängernähprojekte, die ich noch nie gemacht habe. Dazu gehört mit Sicherheit auch ein Handtuchturban. Der steht schon lange auf meine Nähliste vor allem, weil es nach dem Haare waschen mit der Prinzessin immer wieder Probleme gibt. Ich mache ihr normalerweise einen Turban aus einem Handtuch, aber der hält vorne und hinten nicht. Jetzt habe ich es endlich geschafft, und einen Handtuchturban genäht.

Ich habe die Kante mit Schrägband eingefasst und einen großen Knopf und ein 3mm Gummiband als Schlaufe eingenäht.

Von der Handhabung bin ich begeistert! Endlich kein Gewurschtel und keine herunterrutschende Handtücher mehr. Die Prinzessin kann ihn sogar alleine wickeln. Ich habe gleich zwei gemacht, aber davon werde ich sicherlich noch ein paar machen. Das ist wirklich praktisch.

Meine Softshelljacke

Schon als ich für meine Kinder den Softshelljackenschnitt entworfen habe war mir klar, dass ich eines Tages auch für mich eine Jacke nähen möchte. Natürlich wollte ich auch unbedingt den Schnitt selbst entwerfen. Das war aber doch viel schwieriger als gedacht. Ich glaube ich habe 3-4 Probejacken genäht, bis ich mich an den Softshell getraut habe. Auch hier habe ich während des Nähens noch einiges umgeändert. Dann lag die Jacke ungefähr ein halbes Jahr in der Ecke, weil mir die Ärmel zu kurz waren. Jetzt im Frühjahr habe ich mich endlich dran gemacht und sie wirklich fertig gestellt.

Ich wollte unbedingt auch solche schräg verlaufenden Teilungen wie bei den Kinderjacken habe. Nur leider verträgt sich das nicht so gut mit einer zusätzlichen Taillierung und überhaupt. Irgendwie habe ich es hinbekommen, auch wenn es noch nicht ganz perfekt ist.

Hinten habe ich auch noch Teilungsnähte eingebaut wegen der Taillierung.

Was für mich sehr wichtig war: der Kragen. Der musste wirklich hoch und vor allem eng sein. So dass ich in der Übergangszeit keinen Schal brauche, sondern es reicht, wenn ich einfach den Kragen schließe.

Aufgrund des hohen Kragens konnte ich dann die Kapuzenlösung nicht so machen, wie bei der Kindersoftshelljacke. Das hätte einfach nicht ausgesehen. Deshalb habe ich die Kapuze mit einem Reißverschluss befestigt.

Ganz wichtig waren für mich auch die Reflektorstreifen und die Reflektorpaspel.

Ansonsten ist die Jacke aber schlicht gehalten.

Die Ärmel sind wirklich sehr lang. Das ist auch sehr wichtig für mich. Ich brauche das einfach. Wenn ich die Arme nach vorne nehme (so wie beim Autofahren), müssen meine Handgelenke immer noch gut bedeckt sein. Das habe ich bei Kaufjacken wirklich nie.

Auch wenn es nicht ohne Schwierigkeiten ablief. Ich bin froh, dass ich drangeblieben bin. Jetzt habe ich schon einmal eine gute Basis für die nächste Jacke. Die ist nämlich schon geplant. Diesmal aus Walkloden. Auch wenn es mir schwer fällt werde ich aber dieses mal die Teilungsnähte nicht schräg verlaufen lassen. Das ist schnitttechnisch mit der Taillierung ein Unding. Mal sehen, was ich auch noch alles ändern möchte. In meinem Kopf arbeitet es jedenfalls schon seit geraumer Zeit.

Rafftopshirt im Partnerlook

(Werbung, weil Stoffprobenähen) Wie schon angekündigt, habe ich gleich eine zweite Version von meinem Rafftopshirt für Große genäht.

Ich habe die Armkugel etwas flacher gemacht und es auch etwas verlängert. So ein Langarmshirt muss doch etwas länger sein, als ein Top ohne Ärmel.

Mit dem Ergebnis bin ich richtig happy. Das passt jetzt so für mich. Das werde ich so für euch gradieren. Ich habe übrigens die zauberhafte Eigenproduktion „Marits Garden“ von Stoff und Liebe vernäht vernäht. Ich bin ganz verliebt in das schöne Design.

Deswegen habe ich es auch bis zum letzten cm aufgebraucht und für mein Engelchen noch eine Rafftoptunika genäht.

An den Ärmeln musste ich etwas tricksen, da hat der Stoff nicht mehr wirklich gereicht. Dafür gibt es Jersey Bündchen.

Der Stoff für die Ärmel ist übrigens nicht uni, sondern ganz fein gesprenkelt. Sieht absolut super aus.

Das Design gibt es heute bei Stoff und Liebe!