Notentasche aus Leder

Für einen meiner Schüler habe ich eine Notentasche aus Leder genäht. Das Leder habe ich geschenkt bekommen, es waren die Reste von neu bepolsterten Stühlen.

Um das braune Leder etwas aufzupeppen, habe ich es mit roten Gurtbändern, Reißverschlüssen und Nähten kombiniert.

Die Rückseite habe ich stilecht mit einer Geige bestickt.

Hier sieht man auch, dass ich für den Bodenstreifen kein Leder mehr hatte, das lang genug war. Zum Glück ist hier das Stückeln kein Problem.

Die aufgesetzte Tasche ist perfekt für Wertsachen. Fahrkarte, Kleingeld und so etwas.

Strickjacke in blau

Ich habe dieses Jahr vermehrt auch Sachen für mich gestrickt. Hier mal die Jacke, die für das Schneeflockenkleid die Reste hergegeben hat.

Die Wolle ist eher dünn, eine Alpaka-Seide-Mischung. Aber sehr angenehm zu tragen, auch wenn sie etwas peelt.

Ich habe einen Gürtel mit Perlen eingearbeitet. Leider hat die Wolle nach dem Waschen etwas geleiert und der Gürtel ist etwas nach unten gerutscht.

Für mich ein perfektes Übergangsteil. Nicht so warm wie ein normales Wollkleid aber doch kuschelig.

Die Wolle ist weich genug, so dass ich sie auch ohne Langarmshirt drunter tragen kann. Im Sommer hatte ich das Teil zum Wandern an. Das war wirklich perfekt. Man schwitzt nicht, hat es aber doch sehr kuschelig.

Das ist meine erste gestrickte Jacke. Ich mag normalerweise Knopfleisten so gar nicht. Ich habe die Wolle damals auch noch in rot mitbestellt. Diese werde ich aber ohne Knopfleiste verarbeiten. Ich mach die eh nicht auf und ich finde Strickteile sitzen besser ohne Knopfleiste.

Sweatjacke mit Reißverschlusstaschen

Ich habe in der letzten Zeit vermehrt Sachen für mich genäht. Vor allem habe ich meine geliebten French Terry Schätzchen angeschnitten, um mir Sweatjacken daraus zu nähen.

Gerade für den Frühling liebe ich diese ganz schmal geschnittenen Jacken, die man mal eben überziehen kann.

Das Wichtigste sind für mich dabei die Reißverschlusstaschen. Ich nähe sie genau so, wie bei meinen Softshelljacken. Das ist bei den feinen Reißverschlüssen und Sweat zwar echt fummelig, aber da ich ja aus meiner Kleidung nicht herauswachse lohnt sich das für mich.

Auch wichtig ist für mich der halsnahe, enge Kragen. Perfekt, wenn es abends kalt wird.

Ansonsten auch wie immer schöne, lange Ärmel und der Rücken hinten etwas verlängert. Den Schnitt habe ich zu meinem neuen Liebling erklärt. Ihr werdet ihn also noch öfters zu Gesicht bekommen.