Bettwäsche Kleid II

Ihr erinnert Euch ja vielleicht noch an das Kleid, das ich auch einer Bettwäsche genäht habe. Da die Punkte ja von groß nach klein gehen sollten, konnte ich den Stoff nicht ganz verwenden. Ich hatte noch so kleine Keile Verschnitt.

Daraus habe ich noch ein Kleid fürs Engelchen genäht. Ich musste die Rockteile unten etwas verschmälern, aber da sie sowieso unten sehr weit waren hat das nichts ausgemacht.

Das andere Kleid hatte ich ja doppellagig genäht. Fürs kleine Kleid hatte ich nicht mehr genug Stoff übrig. Für die Rüschen hat es aber noch gereicht. Abgesehen davon ist für ein Kinderkleid so viel Stoff auch nicht von Vorteil.

Jetzt ist aber auch wirklich nichts mehr übrig von der Bettwäsche.

Erinnerungen – Nähventoutfit

(Werbung) Ich weiß ja nicht, wie es Euch im Moment damit geht, aber ich muss ständig an die vielen schönen Näh-Events denken, die ich erlebt habe und wann so etwas doch vielleicht mal wieder möglich sein wird. So auch an das tolle Nähvent von Stoff und Liebe.

Ich hatte mir dafür extra dieses Outfit genäht. Die Hose und das pinke Shirt kennt ihr ja schon, dazu habe ich mir noch dieses Rafftop aus dem Paneel genäht, das wir bekommen haben.

Wenn ich die Bilder sehe, werde ich ganz wehmütig. Das Paneel war ja zweigeteilt. Aus der anderen Seite habe ich für meine Freundin (die mir bei den Workshops geholfen hat) auch ein Rafftop genäht.

Normalerweise sehen wir uns jede Woche. Jetzt haben wir uns schon über acht Wochen nicht mehr gesehen. Das macht mich ganz traurig.

Am zweiten Tag habe ich das Top zu einem schwarzen Top und einem kurzen, schwarzen Glitzerrock kombiniert.

Die Sache mit dem Streifen in der Jeans…

Ihr erinnert Euch sicher noch an meine letzte Jeans. Sie passte einfach perfekt. Bei dieser hier habe ich das gleiche Schnittmuster verwendet, aber beim Zuschnitt nicht beachtet, dass der Jeans keinen Strechanteil hat. Keine Ahnung, wie ich das übersehen konnte.

Was dann passierte, könnt ihr euch vorstellen. Viel zu eng. Also ich meine, viel, viel, viel zu eng. Krass, was der Stoff ausmacht.

Natürlich hatte ich gar keinen Stoff mehr davon übrig. Das war ein Rest vom Stoffmarkt. Der hat sowieso nur noch gerade so gereicht. Einen ähnlichen Stoff hatte ich auch nicht. Also bin ich auf Kontrastsuche gegangen.

Zuerst habe ich einen 5 cm breiten Streifen zugeschnitten und eingesetzt. Nachdem ich die Jeans schon wieder zusammengenäht hatte (ich habe geflucht beim auftrennen, ich sage nur: Steppnähte!!!!) musste ich feststellen, das reicht nicht.

Also noch einen breiteren Streifen zugeschnitten (mein Kontraststoff wurde auch schon leer), alles wieder aufgetrennt und den neuen Streifen eingenäht. Dieses mal war ich schlauer und habe aufs absteppen verzichtet.

Den Bund musste ich natürlich auch neu zuschneiden.

Letztendlich bin ich aber froh, dass ich mir den ganzen Mist angetan habe. Jetzt sitzt sie nämlich wirklich super. Und ich mag die ganzen Details. Und bis auf den Streifen habe ich auch wirklich nichts am Schnitt verändert.

Dazu trage ich ein Shirt aus knitknit von Lapika. Die Farbe passt perfekt zur Hose.