SchnabelinaClutch – Der Nähwettbwerb!

Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren 2. Advent und vor allem den Kindern einen schönen Nikolaus und gut gefüllte Stiefel. Gestern habe ich noch spätabends die Stiefel meiner Kinder befüllt. Auch Euch habe ich dieses Jahr nicht vergessen. Es gibt einen ganz neuen Taschenschnitt von mir, die SchnabelinaClutch.

Die SchnabelinaClutch ist eine formschöne kleine Tasche, die in vier verschiedenen Größen genäht werden kann. Sie hat ein zusätzliches Reißverschlussfach und wird mit einem Druckknopf geschlossen. Durch kleine Abnäher an den Seiten bekommt sie ein schönes Volumen.
Die Tasche ist einfach zu nähen und ein wunderbares Geschenk für jede Gelegenheit. Geliebte Stoffreste kommen hier noch einmal toll zur Geltung.
Diesmal habe ich mir mit der Anleitung ganz besonders viel Mühe gegeben und ein Video für Euch gedreht. Normalerweise mache ich lieber schriftliche Ebooks. Hier kann man viel besser Änderungen einarbeiten und der Aufwand dafür ist auch nicht so groß wie bei einem Videodreh.
Für ein Video stelle ich die Kamera nämlich meistens genau zwischen mich und die Nähmaschine. Das hat den Vorteil, dass ihr alles ganz genau sehen könnt. Nur leider kann ich dann eigentlich nix mehr sehen. Ich habe das Video erst geschnitten und dann nachsychronisiert. So konnte ich es auch noch ein bisschen schneller drehen (in Wirklichkeit bin ich nicht so schnell beim Nähen – nicht dass ihr einen falschen Eindruck von mir bekommt). Deshalb fehlen auch jegliche Maschinengeräusche.
Hier geht es zum Video!
Für die Stickmaschinenbesitzer unter Euch gibt es zu dem Täschchen auch noch eine Stickdatei, mit der man den Snap verschönern kann.

Natürlich könnt ihr auch meine Mandala-Stickdateien  oder etwas anders zum Snapverzieren verwenden. Der Snap-Button kann alleine oder (auf Vorrat) als Gruppe gestickt werden.
Und als ob das noch nicht Überraschung genug wäre: Der Nähwettbewerb!

Es wird einen Nähwettbwerb zur Tasche geben. Ich habe Sponsoren gefunden viele tolle Preise für Euch vorbereitet. Ein Teil der Preise geht an die schönsten drei Täschchen, der Rest wird verlost. Mehr zum Wettbewerb und alle Preise möchte ich Euch morgen verraten.
Das Logo könnt ihr gerne mitnehmen und in Eurem Blog verwenden. Ich würde mich freuen, wenn ihr für mich Werbung machen würdet.
Der Wettbewerb wird bis kurz vor Weihnachten gehen. So habt ihr die Möglichkeit für die Oma, Lieblingstante, beste Freundin, Mutter oder Tochter noch ein Täschchen zu zaubern. Das Voting endet dann am Heiligabend. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt nach den Feiertagen. Doch dazu morgen mehr.

Jetzt wünsche ich Euch erst einmal viel Spaß beim Nacharbeiten. Hier könnt ihr Euch das Schnittmuster herunterladen. Bitteschön!

Regenbogenbody in groß (110-146)

So hier kommt er, der Regenbogenbody in groß! Das Probenähen war nicht so ganz einfach, weil die meisten Kinder sehr schlank waren und oft auch die falsche Größe genäht wurde. Ich habe jetzt schlussendlich an der Weite doch nichts mehr gedreht, da ich finde, dass der Schnitt für normale Kinder passen sollte. Wer ein schmales Kind hat sollte den Body 1-2 Nummern kleiner nähen und dann auf die Körpergröße verlängern. Bitte auf keinen Fall nach der Kaufgröße nähen sondern immer auf die Körpergröße schauen. Wenn das Kind nicht über der Norm liegt was das Gewicht angeht wird der Body auf jeden Fall passen.
Zusätzlich habe ich ja noch auf vielfachen Wunsch den amerikanischen Ausschnitt  und einen Trotzkopf-Ausschnitt mit beigefügt. Hierzu müsst ihr einfach das Schnittmuster an der Trennlinie trennen und den anderen Ausschnitt anfügen. Bitte beachtet, dass ihr den Trotzkopfausschnitt wirklich nur als Shirt nähen könnt und nicht wie im Ebook beschrieben auch aus Sweat und als Pullover.
Damit der Regenbogenbody als Shirt nicht allzu körpernah sitzt nähe ich es 1-2 Nummer größer und verkürze die Arme und die Länge auf die Körpergröße. Aktuell nähe ich für meinen Großen bei einer Körpergröße von 114 cm Shirts in Größe 122 Breite und 116er Länge. Bei meiner Tochter bei einer Körpergröße von 99 cm nähe ich 104er Shirts, hier bin aber schon am überlegen, ob ich zur nächsten Größe wechsele. Beide Kinder sind schlank, bzw. normal gebaut.

Bitte vergesst nicht beim Shirt unten an eine Saumzugabe von 3-4 cm zu denken. Das Bodyteil könnt ihr einfach abschneiden oder wegklappen.

Vielen lieben Dank auch meinen Probenäherinnen:

http://lachkauz.blogspot.de/
www.maditas-monster-mode.blogspot.de
www.drachenbabies.blogspot.de
https://www.facebook.com/pages/Dwaffis-Welt/637727652939159
http://frechdachs3026.blogspot.de/
https://www.facebook.com/RaeuberLiese
www.facebook.com/nahchaschtli
Stoff-Elfchen.blogspot.de

..und viele andere ohne Blog!

Den Schnitt findet ihr auf der Seite vom Regenbogenbody!

Auf der Suche…

…nach dem perfekte Hosenschnitt bin ich diesmal einen ganz neuen Weg gegangen. Ich bin ja eher der Typ, der aus dem Bauch heraus die Kleidung entwirft. Irgendwie muss das Schnittteil für mich „richtig aussehen“.

Ich habe damals mit ca. 12 Jahren das Nähen für mich entdeckt. Schon von Anfang an habe ich vorwiegend Kleidung genäht. Vor allem weil ich aufgrund meiner Größe damals (heute ist das zum Glück anders!) keine Hosen gefunden habe, die lang genug waren.

Für Schnittmuster hatte ich kein Geld also habe ich mir von einer vorhandenen Hose den Schnitt abgenommen. Die hat zwar eigentlich ziemlich gut gepasst, aber beim Nähen musste ich ganz schön tricksen, weil die Schnittteile nicht so wirklich aufeinandergepasst haben.

Inzwischen habe ich natürlich viel dazugelernt. Ich verstehe die Zusammenhänge besser und kann mir eine Schnittmusteränderung viel besser vorstellen. Weil ich immer wieder gefragt werde: Ich habe mir nur ein Buch zum Schnitterstellen gekauft. Bislang habe ich es noch nicht viel verwendet, da ich ja vorwiegend Kinderkleidung nähe. Jetzt habe ich mich mal dran gemacht und mir nach meinen Maßen einen Hosengrundschnitt erstellt.

Ich gebe es zu, bei der Anleitung raucht einem nach kurzer Zeit der Kopf, auch wenn ich in so etwas eigentlich ganz gut bin. Ich habe die Hose zuerst auf dem Papier gezeichnet und dann gleich noch mal am Pc, weil ich die Schnitte doch immer ganz gerne digital habe. Beim zweiten mal ging es doch wesentlich einfacher. Das Ergebnis habe ich dann erst einmal aus Interlock genäht – dadurch ist es zwar etwas zu weit, aber mit dehnbaren Stoffen kann man einfach nicht so viel vermurksen.

Natürlich musste ich noch etwas anpassen. Das lag zum einen am Interlock, zum anderen an dem falschen Gesäßwinkel, den ich verwendet habe. Deswegen werde ich die Hinterhose noch einmal neu konstruieren. Aber der Anfang ist gemacht und ich werde weiter am Hosenprojekt bleiben. Mein Ziel ist es, mir irgendwann mal eine Jeans zu nähen.

Verwendet habe ich den neuen Interlock Heavy Rotation von der Astrokatze. Es gibt ihn auch in schwarz und ich finde er macht sich super als Hose.
Wenn das Teil so vor mir liegt merke ich mal wieder wie wenig man doch manche Arbeit sieht.
Jetzt flitz ich mal rüber und schau mal was die anderen Mädels so gerumst haben.

*Material gesponstert*