Softshelljackenebook und Trotzkopfkleid online

Ich habe es endlich geschafft meine Ebookliste etwas zu aktualisieren. Die Anleitung von der Softshelljacke gab es ja bislang nur als Sew-along. Jetzt habe ich das Ebook als pdf hochgeladen. Es ist jetzt alles beisammen und auch die Designbeispiele sind mit drin.

Ich habe das Softshelljackenebook auch schon in meine neues Menü eingepflegt, damit es schnell gefunden werden kann.

Auch habe ich endlich die neue Datei von dem Trotzkopfkleidchen hochgeladen. Jetzt sind die kleinen Größen auch mit drin.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim nachnähen! Bei dem Wetter hier werden unsere Softhselljacken gerade regelmäßig getragen.

Luis und Luisa sind da!

Geschafft, Luisa und Luis sind seit heute hochgeladen.

 Hier noch mal drei Hosen, die ich schon vor längerer Zeit für meinen Großen genäht habe. Keine Ahnung, nach welcher Version. Ich glaube gegen Ende waren es mindestens 10 verschiedene Schnittversionen. Eine körpernah geschnittene Hose ist doch nicht ganz so leicht zu bewerkstelligen. Vor allem, da ich irgendwann bei Version 4 oder so den gesamten Schnitt in die Tonne gekloppt habe und die Hinterhose noch mal neu gemacht habe. Der Plan war ja, die Hose einfach größer zu gradieren. Das hat aber nicht funktioniert. Das lag auch mit Sicherheit daran, dass der Schnitt bis Größe 92 für Windelträger gedacht ist.

 Mit beim Schnittmuster sind auch noch Eingriffstaschen, wie ihr sie schon vom Jumpsuit kennt. Wer nicht weiß, wie sie genäht werden, kann dort auch mal nachsehen. Ansonsten ist so eine Hose wirklich schnell genäht. Sie ist für Jersey und Sweat konzipiert. Eine extra Anleitung gibt es für die Hose nicht, da es nur eine Schnitterweiterung ist.
Die Jungsversion ist etwas weiter vorne im Schritt als die Mädelsversion. Sonst sind die Teile identisch.

Den Schnitt bekommt ihr auf der Bodykleid-Seite. Viel Spaß beim nachnähen!

SchnabelinaClutch – Der Nähwettbwerb!

Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren 2. Advent und vor allem den Kindern einen schönen Nikolaus und gut gefüllte Stiefel. Gestern habe ich noch spätabends die Stiefel meiner Kinder befüllt. Auch Euch habe ich dieses Jahr nicht vergessen. Es gibt einen ganz neuen Taschenschnitt von mir, die SchnabelinaClutch.

Die SchnabelinaClutch ist eine formschöne kleine Tasche, die in vier verschiedenen Größen genäht werden kann. Sie hat ein zusätzliches Reißverschlussfach und wird mit einem Druckknopf geschlossen. Durch kleine Abnäher an den Seiten bekommt sie ein schönes Volumen.
Die Tasche ist einfach zu nähen und ein wunderbares Geschenk für jede Gelegenheit. Geliebte Stoffreste kommen hier noch einmal toll zur Geltung.
Diesmal habe ich mir mit der Anleitung ganz besonders viel Mühe gegeben und ein Video für Euch gedreht. Normalerweise mache ich lieber schriftliche Ebooks. Hier kann man viel besser Änderungen einarbeiten und der Aufwand dafür ist auch nicht so groß wie bei einem Videodreh.
Für ein Video stelle ich die Kamera nämlich meistens genau zwischen mich und die Nähmaschine. Das hat den Vorteil, dass ihr alles ganz genau sehen könnt. Nur leider kann ich dann eigentlich nix mehr sehen. Ich habe das Video erst geschnitten und dann nachsychronisiert. So konnte ich es auch noch ein bisschen schneller drehen (in Wirklichkeit bin ich nicht so schnell beim Nähen – nicht dass ihr einen falschen Eindruck von mir bekommt). Deshalb fehlen auch jegliche Maschinengeräusche.
Hier geht es zum Video!
Für die Stickmaschinenbesitzer unter Euch gibt es zu dem Täschchen auch noch eine Stickdatei, mit der man den Snap verschönern kann.

Natürlich könnt ihr auch meine Mandala-Stickdateien  oder etwas anders zum Snapverzieren verwenden. Der Snap-Button kann alleine oder (auf Vorrat) als Gruppe gestickt werden.
Und als ob das noch nicht Überraschung genug wäre: Der Nähwettbewerb!

Es wird einen Nähwettbwerb zur Tasche geben. Ich habe Sponsoren gefunden viele tolle Preise für Euch vorbereitet. Ein Teil der Preise geht an die schönsten drei Täschchen, der Rest wird verlost. Mehr zum Wettbewerb und alle Preise möchte ich Euch morgen verraten.
Das Logo könnt ihr gerne mitnehmen und in Eurem Blog verwenden. Ich würde mich freuen, wenn ihr für mich Werbung machen würdet.
Der Wettbewerb wird bis kurz vor Weihnachten gehen. So habt ihr die Möglichkeit für die Oma, Lieblingstante, beste Freundin, Mutter oder Tochter noch ein Täschchen zu zaubern. Das Voting endet dann am Heiligabend. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt nach den Feiertagen. Doch dazu morgen mehr.

Jetzt wünsche ich Euch erst einmal viel Spaß beim Nacharbeiten. Hier könnt ihr Euch das Schnittmuster herunterladen. Bitteschön!

Regenbogenbody in groß (110-146)

So hier kommt er, der Regenbogenbody in groß! Das Probenähen war nicht so ganz einfach, weil die meisten Kinder sehr schlank waren und oft auch die falsche Größe genäht wurde. Ich habe jetzt schlussendlich an der Weite doch nichts mehr gedreht, da ich finde, dass der Schnitt für normale Kinder passen sollte. Wer ein schmales Kind hat sollte den Body 1-2 Nummern kleiner nähen und dann auf die Körpergröße verlängern. Bitte auf keinen Fall nach der Kaufgröße nähen sondern immer auf die Körpergröße schauen. Wenn das Kind nicht über der Norm liegt was das Gewicht angeht wird der Body auf jeden Fall passen.
Zusätzlich habe ich ja noch auf vielfachen Wunsch den amerikanischen Ausschnitt  und einen Trotzkopf-Ausschnitt mit beigefügt. Hierzu müsst ihr einfach das Schnittmuster an der Trennlinie trennen und den anderen Ausschnitt anfügen. Bitte beachtet, dass ihr den Trotzkopfausschnitt wirklich nur als Shirt nähen könnt und nicht wie im Ebook beschrieben auch aus Sweat und als Pullover.
Damit der Regenbogenbody als Shirt nicht allzu körpernah sitzt nähe ich es 1-2 Nummer größer und verkürze die Arme und die Länge auf die Körpergröße. Aktuell nähe ich für meinen Großen bei einer Körpergröße von 114 cm Shirts in Größe 122 Breite und 116er Länge. Bei meiner Tochter bei einer Körpergröße von 99 cm nähe ich 104er Shirts, hier bin aber schon am überlegen, ob ich zur nächsten Größe wechsele. Beide Kinder sind schlank, bzw. normal gebaut.

Bitte vergesst nicht beim Shirt unten an eine Saumzugabe von 3-4 cm zu denken. Das Bodyteil könnt ihr einfach abschneiden oder wegklappen.

Vielen lieben Dank auch meinen Probenäherinnen:

http://lachkauz.blogspot.de/
www.maditas-monster-mode.blogspot.de
www.drachenbabies.blogspot.de
https://www.facebook.com/pages/Dwaffis-Welt/637727652939159
http://frechdachs3026.blogspot.de/
https://www.facebook.com/RaeuberLiese
www.facebook.com/nahchaschtli
Stoff-Elfchen.blogspot.de

..und viele andere ohne Blog!

Den Schnitt findet ihr auf der Seite vom Regenbogenbody!

Auf der Suche…

…nach dem perfekte Hosenschnitt bin ich diesmal einen ganz neuen Weg gegangen. Ich bin ja eher der Typ, der aus dem Bauch heraus die Kleidung entwirft. Irgendwie muss das Schnittteil für mich „richtig aussehen“.

Ich habe damals mit ca. 12 Jahren das Nähen für mich entdeckt. Schon von Anfang an habe ich vorwiegend Kleidung genäht. Vor allem weil ich aufgrund meiner Größe damals (heute ist das zum Glück anders!) keine Hosen gefunden habe, die lang genug waren.

Für Schnittmuster hatte ich kein Geld also habe ich mir von einer vorhandenen Hose den Schnitt abgenommen. Die hat zwar eigentlich ziemlich gut gepasst, aber beim Nähen musste ich ganz schön tricksen, weil die Schnittteile nicht so wirklich aufeinandergepasst haben.

Inzwischen habe ich natürlich viel dazugelernt. Ich verstehe die Zusammenhänge besser und kann mir eine Schnittmusteränderung viel besser vorstellen. Weil ich immer wieder gefragt werde: Ich habe mir nur ein Buch zum Schnitterstellen gekauft. Bislang habe ich es noch nicht viel verwendet, da ich ja vorwiegend Kinderkleidung nähe. Jetzt habe ich mich mal dran gemacht und mir nach meinen Maßen einen Hosengrundschnitt erstellt.

Ich gebe es zu, bei der Anleitung raucht einem nach kurzer Zeit der Kopf, auch wenn ich in so etwas eigentlich ganz gut bin. Ich habe die Hose zuerst auf dem Papier gezeichnet und dann gleich noch mal am Pc, weil ich die Schnitte doch immer ganz gerne digital habe. Beim zweiten mal ging es doch wesentlich einfacher. Das Ergebnis habe ich dann erst einmal aus Interlock genäht – dadurch ist es zwar etwas zu weit, aber mit dehnbaren Stoffen kann man einfach nicht so viel vermurksen.

Natürlich musste ich noch etwas anpassen. Das lag zum einen am Interlock, zum anderen an dem falschen Gesäßwinkel, den ich verwendet habe. Deswegen werde ich die Hinterhose noch einmal neu konstruieren. Aber der Anfang ist gemacht und ich werde weiter am Hosenprojekt bleiben. Mein Ziel ist es, mir irgendwann mal eine Jeans zu nähen.

Verwendet habe ich den neuen Interlock Heavy Rotation von der Astrokatze. Es gibt ihn auch in schwarz und ich finde er macht sich super als Hose.
Wenn das Teil so vor mir liegt merke ich mal wieder wie wenig man doch manche Arbeit sieht.
Jetzt flitz ich mal rüber und schau mal was die anderen Mädels so gerumst haben.

*Material gesponstert*

Maschenmarker

Vor einiger Zeit hat meine Schwester mich gefragt, ob ich ihr einen einfachen Strick-Pullover in Kindergrößen entwerfe. Sie hat mir dann eine Maschenprobe geschickt und ich habe ihr dazu passend eine hoffentlich idiotensichere Anleitung geschrieben. Dabei habe ich von meinem letzten Probestricken profitiert (winke @herzgemachtes) und die Anleitung unter Verwendung von Maschenmarkern erklärt. Da krieg sogar ich eine Strickanleitung hin. Da man Maschenmarker nicht einfach so im Supermarkt bekommt musste ich natürlich noch welche der Anleitung beilegen.

 Gefertigt aus wunderschönen Muranoglasperlen, die ich von einem meiner Rom-Urlaube mitgebracht habe.

 Passend zur Anleitung, vier in blau…

…und eine in grün.

Dazu die Anleitung und noch ein „Schnittmuster“ in Originalgröße auf das man den fertigen Pulli drauf legen kann. Als Grundlage für den „Pulli habe ich Raglan“ von oben gewählt, das ist sehr schnell und einfach gestrickt und ich liebe es zum anziehen, weil der Pulli in einem Stück gestrickt wird und es keine störenden Nähte gibt, die die Dehnbarkeit beim anziehen einschränken. Ich selbst habe auch schon wieder ein Kleidchen für die Prinzessin mit Raglan-von-oben auf den Nadeln.

Traumstoffrock Teil II (Schnittentwicklung)

Ich habe mich sehr gefreut, dass Euch der Stoff so gut gefallen hat! Wenn jemand von Euch ernsthaft Interesse an einem Meter dieses Stoffes ist, kann er sich gerne bei mir melden. Ich habe nämlich vor einer Woche eine Mail von Stoffschmie.de bekommen, sie haben aus Versehen, beim aktivieren eines alten Druckauftrags meinen Stoff gleich noch einmal gedruckt. Er wäre also noch einmal exklusiv für eine von Euch zu erwerben.

Einige haben noch nach der Qualität gefragt, und ob die Farben ausbluten beim Waschen. Ich habe meinen Stoff noch nicht gewaschen, weil der Stoff nämlich gewaschen und gebügelt nach Hause kommt. Ich werde aber demnächst mal ein Stückchen in die nächste Wäsche schmeißen und dann berichten. Ansonsten trägt sich der Stoff toll und hat bislang auch kein Pilling oder ähnliches gebildet.
Ein toller Stoff braucht einen schlichten Schnitt um wirklich zur Geltung zu kommen. Heute zeige ich Euch einen schlichten Jerseyrockschnitt, der durch die leichte A-Linie der Figur schmeichelt und nicht aufträgt.
Und jetzt schnappt Euch ganz schnell ein großes Stück Papier und Stift und zeichnet Euch ein Schnittmuster. Ich verspreche Euch, es geht ganz einfach und dauert nicht lange. Einen fertigen Schnitt ausdrucken und zusammenkleben dauert nicht viel länger.
Da der Rock ja maßgeschneidert werden soll, müsst ihr Euch als allererstes selbst vermessen. Das macht ihr am besten nur mit Unterwäsche. Ihr braucht folgende Maße:
der obere Rockumfang (rote Linie). Überlegt Euch zuerst, wo der Rock sitzen soll. Ich mag gerne Röcke, die unter dem Bauchnabel anfangen, er darf aber auch gerne in der Taille sitzen. Am besten mit einem Band fixieren.
der Poumfang (grüne Linie). Hier müsst ihr Eure dickste Stelle suchen.

der Abstand (lila Linie). Ihr braucht den genauen Abstand zwischen dem oberen Rockumfang und dem Poumfang.

die Rocklänge. Der Rock soll ein kurzer Rock werden. Wie kurz oder lang bleibt Euch überlassen. Ich habe ihn kurz über den Knien enden lassen. Ihr müsst dafür vom oberen Rockumfang aus über die Hüfte die gewünschte Länge messen.

 Dann braucht ihr ein großes, rechteckiges Stück Papier. Ich habe zwei Din A 2 Bögen aneinander geklebt.

Da das Vorderteil und das Rückenteil das gleiche Schnittmuster haben werden reicht Euch ein Bogen Papier. Das Schnittmuster wird jetzt im Stoffbruch aufgezeichnet.
Jetzt fangt ihr an der oberen rechten Ecke an. Zuerst müsst ihr die obere Rockweite durch 4 teilen. Dann multiplitziert ihr den erhaltenen Wert mit 0,9.
Also:

obere Rockweite : 4 x 0,9

Den erhaltenen Wert tragt ihr an der oberen Kante ab.

 Als nächstes wird der Abstand zwischen oberer Rockweite und Poumfang von der rechten oberen Ecke nach unten hin abgetragen (lila Linie). Hier müsst ihr nichts umrechnen.

 Im rechten Winkel dazu wird nun der Poumfang abgetragen. Diesen müsst ihr wieder durch 4 dividieren und mit 0,95 multiplizieren. Also:

Poumfang : 4 x 0,95

Das ergibt einen eher schmal geschnittenen Rock. Wer einen weiteren Rock haben möchte rechnet nur Poumfang : 4. Im Bild seht ihr bei mir zwei Markierungen. Die eine ist mit Faktor 0,95, die andere ohne.

 Als nächstes wird eine Linie von der oberen roten Markierung durch die untere grüne Markierung gezogen, die genau so lang ist wie der Rock später werden soll (blaue Linie).

Dann wird an der rechten oberen Ecke eine Markierung 2 cm nach unten gemacht. Bei größeren Größen (ab Größe 40) sollte man 2,5-3 cm nehmen.

Dann zieht man mit dem Lineal eine Linie zur oberen Rockweite.

Diese sollte man etwas rund ausformen. Dabei aufpassen dass der Winkel vorne an der Ecke zum Blattrand etwa 90° beträgt. Sonst gibt es dort beim Ausschneiden im Stoffbruch einen komischen Knick.

Jetzt müsst ihr an der vorderen Kante die Rocklänge (blaue Linie) abtragen. Mit dem Messen aber erst bei der zuvor gezeichneten Rundung anfangen und nicht oben an der oberen rechten Ecke.

Jetzt zur anderen blauen Linie mit dem Lineal eine Verbindungslinie zeichnen.

Und diese Linie wieder rund ausformen. Dabei wieder aufpassen, dass zum Blattrand ein 90° Winkel entsteht.

Diesen fertigen Schnitt jetzt ausschneiden.

Umdrehen und an der oberen Kante (obere Rockweite) mehrmals 9 cm abtragen.

Daraus eine Linie zeichnen, die parallel zur oberen Rockweite geht.

An dieser Stelle wird jetzt das Schnittmuster geteilt.

Zeichnet Euch an der linken Seite des Schnittmusters jeweils beim Bund (kleines Teil oben) und beim Rockteil den Stoffbruch/Fadenlauf ein.

Fertig ist Euer Rockschnittmuster. Das nächste mal geht es ans nähen!
Ganz wichtig, der Schnitt ist nur für Jersey geeignet!!!!!
Solltet ihr Teile des Tutorials nicht verstanden haben, meldet Euch bitte. Ansonsten: Durch das anklicken der Bilder werden sie größer, ich habe versucht alles ganz deutlich zu beschriften.